What'snext?

Ich bin Texter, Ideealist [sic!], von Musik besessen, von Literatur begeistert und von Werbung und PR fasziniert. Und arbeite so ganz nebenbei genau da.

Tratsch und Trash und Senf zur Wurst. Glossig, grottig, rotzig. Ohne Blatt vor dem Mund oder Brett vor dem Kopf.

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iPad: Wohl und Wehe für Medienhäuser

Beiträge, die mit “Eigentlich …” beginnen, lese ich ungern. Das klingt meistens, als sei sich der/die Autor/in seiner/ihrer Sache nicht sicher. Da nun aber der erste Satz raus ist, kann ich mich gefahrlos aufs Eis begeben.

Eigentlich nämlich wollte ich nichts zum iPad schreiben. Ich bin kein Apple-Fanboy und stehe den Jungs aus Cupertino eher abweisend gegenüber. Ich finde das Preis-Leistungs-Verhältnis hier in Deutschland zu unausgewogen; ich mag die Gängelung via iTunes nicht (Warum sollte ich nicht auf allen Endgeräten unterschiedliche Playlists haben dürfen?); ich mag die evangelikalen Apple-Jünger nicht; das Aussehen meiner Hardware ist mir relativ schnuppe, so lange alles funktioniert (Hey, ich hatte jahrelang ‘nen Werbegeschenk-mp3-Player mit Walt-Disney-Logo drauf!).

Aber ich kann auch verstehen, warum Apple so viele Gläubige hat: Bei Berührungsängsten mit Computern kann man jemanden an eine Apple-Kiste setzen, und er/sie kann damit irgendwas anfangen. Meistens. (Wenn ich jetzt schreibe, dass ich es in der Redaktion, in der ich regelmäßig Dienst tue, anders erlebe, wird mir das eh nur wieder als Polemik ausgelegt.) Apple-Produkte sehen schick aus, sie fassen sich gut an, sie vermitteln Lifestyle und dienen als Statussymbol. Und sie werden hochstilisiert.

Jüngst ja geschehen mit dem iPad, das als Heilsbringer für die Medienbranche und Buchverlage gefeiert wird.

Doch was ist dran am Mythos iPad?

Technische Details lasse ich außen vor, die interessieren den Apple-Endnutzer eh nicht. Reduzieren wir es also auf das, was es ist: ein großes iPhone mit ein paar mehr Möglichkeiten. Und wer ehrlich ist, wird sehen, dass es genau das ist. Apple hat keine Lücke geschlossen, sondern geschickterweise einen Keil in ein Produktsortiment getrieben, und sich somit die Nische erst geschaffen. Dass Apples PR-Strategie der kleinen, geschickt gestreuten Informationshäppchen genial funktioniert hat, steht außer Frage. Auch ich habe Steve Jobs’ Keynote am Liveticker verfolgt, gespannt auf die bevorstehende Großartigkeit.

Was bringt mir nun das iPad?

Zunächst mal macht es mich mobil(er). Ich muss nicht mehr mit dem kleinen Display meines Smartphones Vorlieb nehmen, sondern kann auf einen Bildschirm in Netbook-Auflösung zurückgreifen. Ich kann meine iPhone-Apps nutzen. (Gut, ich kann das nicht, weil ich kein iPhone habe, aber ich könnte, wenn ich eins hätte.) Ich kann, wenn ich denn die Edel-Variante des Tabletts wähle, überall online gehen. Ich kann via iWork meinen Kunden meine vorbereiteten Präsentationen zeigen, ohne erst umständlich mein Notebook hochfahren zu müssen (abgesehen davon, dass man es in solchen Fällen selbstverständlich nur simpel aus dem Stand-by-Betrieb wecken sollte). Ich kann recht komfortabel Bücher lesen. Belletristik vielleicht nicht unbedingt, aber es hat seinen Reiz, eine umfassende Fachbibliothek platzsparend mit sich herum zu tragen.
Publisher wiederum können mit ihrer eigenen App ihre Inhalte zur Verfügung stellen. Vermutlich erhalten sie sogar eine ganz gute Rückmeldung über die Nutzung und können so weiter an ihren Inhalten arbeiten.

Was mich am iPad stört

Der größte Kritikpunkt ist für mich die (noch?) fehlende Flash-Unterstützung. Ja, ich weiß, Flash ist der Teufel, HTML5 macht es obsolet etc., etc. Ganz ehrlich? Interessiert mich nicht. Fakt ist, dass ich JETZT einen Großteil der vorhandenen Webangebote nicht nutzen kann. Ich werde als User gezwungen, weitere Apps zu installieren. Und es wird noch eine ganze Weile dauern, bis Websites auf HTML5 umgesattelt haben werden. (Page hat zum Beispiel gerade einen Relaunch hinter sich. Das Flash-Menü ist jetzt nicht sonderlich geschickt, aber im Brwoser funktioniert’s.)
Zudem fehlt dem Tablett eine echte Tastatur. Gut, das ist in den Geräten eh nicht angelegt, ist also kein Apple-spezifischer Kritikpunkt, stört mich aber trotzdem. Ich bin Vieltipper und brauche die Rückmeldung der Tasten, dass ich sie gedrückt habe (deshalb habe ich auch ein G1 und kein iPhone).

Das Unheil für Verlage

Was aber viel schlimmer ist: Apple zwingt Verleger, eigene Apps für seine Endgeräte zu entwickeln, von denen in erster Linie Apple selbst profitiert. Ansonsten kommen ja zum Beispiel Bild-Leser gar nicht in den ganzen Genuss der multimedialen Inhalte. Dem können Apple-Fans beliebig heftig entgegenhalten, dass es diese Apps ja auch kostenlos gibt, dass die alle ganz toll sind undsoweiterundsofort. Fakt ist: Publisher und User werden in ihrer freien Wahl beschnitten. Und als Open-Source-Fan mag ich das überhaupt nicht.

Und jetzt noch mal ohne Polemik-Brille: Mein Traum

Der Tablet-PC ist nicht neu. Apple öffnet dem Format die Türen. Das ist gut. In Zukunft werden andere Anbieter nachziehen und weitere Tablets produzieren. Das ist noch besser. Am schönsten wäre es allerdings, wenn sich Geräte übergreifende Standards etablierten, die es Verlagen und Medienhäusern ermöglichten, mit einem Programm möglichst viele Nutzer zu erreichen. Aber das ist leider mit Apple (im Moment) nicht machbar.

Nachtrag

Wie hier und hier zu lesen ist, schlägt das iPad bereits jetzt hohe Wellen. Apple bietet US-amerikanischen Verlegern freie Preisgestaltung für e-Books an. Was zunächst gut klingt, hat zwei Haken: Erstens verdienen Verlage trotz eigener Preise weniger als beispielsweise über amazon.com (wie genau das geht, steht in den verlinkten Artikeln). Und zweitens geht es den Endkunden, also uns, an die Börsen, weil die Apple-iBooks mutmaßlich drei bis fünf Dollar teurer werden sollen als ihre Vorgänger bei amazon. Amazon hat den ersten Verlag aus seinem Programm gekickt.

Update

Amazon bietet Macmillan-Bücher wieder an. Teurer. Quelle.

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Avatar – oder was die Musikindustrie von einem hohlbrotigen Film lernen kann

Samstag habe ich Avatar gesehen. Ja, das ist die futuristische Pocahontas-Geschichte von James Cameron, der gut die Hälfte des Films im Computer hat entstehen lassen. Was man sieht. Keine Frage, die Effekte sind grandios, man kann kaum sagen, was real ist und was errechnet wurde. Lediglich von realistischer Mimik sind die Künste der Rechensklaven noch Jahre entfernt. Da wirkte Etliches unecht.
Viel schlimmer ist allerdings die unerträglich dünne Story. Böse Rohstoffhändler fallen auf Planeten ein und wollen die Ureinwohner umsiedeln. Die wollen nicht, es kommt zum Kampf, zu einer Liebe zwischen den Fronten – und zu einem glücklichen Ende. Dafür braucht man nichtmals ‘nen Bierdeckel. Nichtsdestotrotz hat die gute Frau vor mir Rotz und Wasser geheult. Die arrogante, ungehobelte Frage nach ihrem IQ möchte ich hier nicht stellen.
Das alles wusste ich freilich vorher.

Warum also war ich überhaupt im Kino?

Ich mag das 3D-Erlebnis. Ich habe Disney’s Weihnachtsgeschichte im Kino gesehen, obwohl ich Jim Carrey nicht sonderlich mag. Und ich habe den drittklassigen Slasher “My Bloody Valentine” im Kino gesehen. In 3D. In den Jahren davor war ich viel seltener im Kino, weil ich mein Sofa und meinen DVD-Player mag. Und zu Hause sind Kaffee und Kekse zudem viel billiger.
Zu Hause habe ich aber keine dritte Dimension. Hier haben die Filmemacher einen echten Joker gezogen, der mir das Geld aus den Taschen zieht (gut, die Kekse nehme ich noch immer von zu Hause mit, aber heißer, schweineteurer Kaffee muss sein). Ich liebe es, in den Film einzutauchen, das Gefühl zu haben, mitten im Geschehen, ja Teil der Handlung zu sein. Das ist fantastisch. Da verzichte ich gerne mal auf Tiefgang (aber damit habe ich Fan alter Trashfilme eh kein Problem).

Und wo ist der Zusammenhang mit der Musikindustrie?

Plattenfirmen sind genau den entgegengesetzten Weg gegangen. In der Tonqualität reduzierte, komprimierte Formate sind angesagt. Damit hunderte von Songs auf einen mp3-Player passen. Masse statt Klasse. Damit hat sie den physikalischen Tonträgern selbst den Todesstoß versetzt. CDs und Vinyls werden in den nächsten Jahren zu Nischenprodukten verkommen und einem kleinen Liebhaberkreis vorbehalten sein.
Dagegen boomt der Absatz großformatiger Flachbildfernseher und edler Heimkinosysteme. 3D wird der nächste lukrative Schritt ins Wohnzimmer sein. Dafür greifen die Leute tief in die Taschen. Und hier funktionieren auch die illegalen Downloadportale nicht mehr. Blu-ray-Discs fassen bis zu 50 GB an Daten. Wer will sich die mal eben irgendwo runterladen? 50 GB entsprechen weit mehr als 10.000 durchschnittlichen mp3-Songs.

Wo also sind die lossless Formate der Plattenfirmen? Wo die hochwertigen Abspielgeräte, die den Leuten Musik nahebringen? Gibt es? Klar gibt es die, irgendwo in Spezialgeschäften, zu horrenden Preisen. Dabei hört jeder Musik. Jeder! Aber jeder prollt mit seinem mickrigen iPod und hält sich damit für den durchdesignten Nabel der Welt. Und die Musik? Bleibt auf der Strecke. Wundert mich nicht.

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Social Media – Leidenschaft vs. Businessgewäsch

Hunde sind immer zu hundert Prozent bei der Sache. Das macht sie so sympathisch. Und authentisch.

Hunde sind immer zu hundert Prozent bei der Sache. Das macht sie so sympathisch. Und authentisch.

In Zeiten, in denen jeder seine Kontakte bei Facebook, Xing, StudiVZ, meinVZ, Twitter oder wo auch immer pflegt, schießen Experten wie Pilze aus dem Boden, die meinen, all das noch besser zu können: Social Media Experten, Social Media Gurus, Social Media Ninjas. Die erzählen euch dann, wie Kommunikation funktioniert. Reden. Und Schreiben.

Immer aber geht es darum, wie man seine Social-Media-Aktivitäten “monetarisiert“, also zu Geld macht (vor allem zum Geld der Gurus). Weiterlesen →

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Sinnfreitag – als Klingeltöne die Charts beherrschten

Es gab eine Zeit, da eroberten Klingeltöne die deutschen Charts. Schlimm war das, wirklich. Welche Auswirkungen das auf unsere Kinder haben kann, zeigt der folgende Klassiker. Killerspiele sind nicht halb so gefährlich!

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Jahresbeginn – ab in den Alltag

Zum Jahresbeginn hat N.C. Winters wieder zugeschlagen und einen herrlichen Comicstrip veröffentlicht. Hier: Freelance Freedom #137 | FreelanceSwitch.

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Was große Marken ausmacht

Die großen Marken sind nicht durch betriebswirtschaftliches Kalkül, sondern durch Empathie entstanden.

via Interview: “Gute Zeitungen haben Zukunft” | Frankfurter Rundschau – Wirtschaft.

Sagt Ogilvy-Chairman Lothar Leonhard in der FR. Mit Recht, wie ich finde. Anders lässt sich der Erfolg von Apple auch nicht erklären. Macs und iPhones sind nicht nur Gebrauchsgegenstände (dafür sind sie viel zu teuer), sondern Statussymbole.

Und jetzt schlachtet mich, den ewigen Apple-Verächter. ;)

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Onlinemedien-Krise: Warum Paid Content ein Griff ins Klo ist

Seit über einem Jahr jammern Verleger über die Kostenlos-Mentalität der Internetuser. Jüngst ja Springer-Spross Matthias Iken in seinem Abendblatt-Pamphlet (mit zu diesem Zeitpunkt über 480 Kommentaren!), seit dessen Lektüre ich endlich weiß, wo ich mich einzuordnen habe. Die Inhalte haben Stefan Niggemeier und Thomas Knüwer ja bereits ausführlich auseinander genommen. Zu recht.

Lächerlich werden die Versuche, User auszugrenzen und gleichzeitig Google reinzulassen. Die Klicks, die nicht auf nackte Haut abzielen, reichen anscheinend doch nicht aus, und schon gibt es ein nettes Addon für den Firefox, der den Seiten des Hamburger Abendblattes oder der Berliner Morgenpost vorgaukelt, ein Google-Bot käme auf Stippvisite – und schon stehen einem alle Inhalte offen. [Selbstverständlich sollte das niemand missbrauchen, sonst geht Springer pleite, deshalb spare ich mir hier den Link zum User Agent Switcher.]

Nun sollen also die Online-Leser die Verlegerversäumnisse ausbaden, die diese sich in aller Ruhe bei ihren Kollegen aus der Musikbranche abgeguckt haben. Die Digitalisierung wurde nicht für voll genommen. Ein Verleger, dessen Namen ich hier nicht nennen werde, hat vor dreieinhalb Jahren wörtlich zu mir gesagt:

“Web 2.0 ist ein Hype, das legt sich wieder. […] Eine Community brauchen wir nicht, wir haben ein Forum, in dem sich alle austauschen können.”

Dass er fatal falsch liegt, hatte ich ihm bereits damals gesagt. Vor drei Wochen hat er Facebook für sich entdeckt und ist begeistert von der Möglichkeit sich vernetzen und “Bilder tauschen zu können”.

Er steht nicht alleine. Blattmacher suchen seit Monaten ihr Heil im Anzeigenpreisdumping. Wo in Monatstiteln vor Jahren ganzseitige Anzeigen für, sagen wir, 5.000 Euro über den Tisch gegangen sind, dümpeln die Preise mittlerweile bei einem Fünftel vor sich hin. Die Lösung: Copypreise werden erhöht, Beilagen erdacht, die diese rechtfertigen – und schlussendlich der Internetauftritt hinter einer Bezahlschranke versteckt.

Die Einschätzung, dass eben dieses nicht funktionieren wird, teile ich mit Meedia-Autor Dirk Manthey. Auch Marc Ziegler, Clustermanager der Medienbranche in NRW, ist dieser Auffassung. Er sagte kürzlich bei einer Veranstaltung der Wirtschaftsförderung Dortmund, Paid Content funktioniere nur mit exklusiven Inhalten, am besten eingebettet in Rich Media Applications, reine Bezahlschranken liefen ins Leere, das hätten die Erfahrungen in den USA erwiesen.

Yahoo-Deutschland-Chef Terry von Bibra bläst im aktuellen kress-Kommentar ins selbe Horn. Seine Kernaussage:

“Wer aus Verzweiflung über sinkende Anzeigenerlöse und Auflagenzahlen auf Bezahlinhalte im Web setzt, hat die Gesetze des Internets nicht verstanden.”

Generell seien überall kostenlose Alternativen zu finden. Chancen sieht er in Nischen und im mobilen Internet .

Gerade Letzteres wird aber auch nur dann funktionieren, wenn sich die Verlage von ihrer iPhone-Manie befreien können. Nur weil “iPhone-Apps” gerade unheimlich hip sind, hat noch lang nicht jeder den Sinn eines überteuerten Telefons verstanden, weil es auch hier viel günstigere Alternativen gibt. Wenn mobiles Internet die Zukunft ist, dann sicherlich nicht auf einem Nischengerät, das mehr Statussymbol denn Telefon ist. Die breite Masse wird über das Apfelgerät nicht zu erreichen sein (Bestes Beispiel: der aktuelle Streit um die tagesschau-App. Medienmacher gehen auf die Barrikaden, aber denen, die die App nutzen sollten, ist’s ziemlich schnuppe.).

Was also ist die Lösung für fehlende Erlöse in Verlagshäusern? Hier meine äußerst subjektive Einschätzung:

Nicht mehr jammern

Zunächst mal sollten alle aufhören zu jammern. Ich kann das ewige Dunkelsehen und Schwarzmalen nicht mehr hören. Und ernst nehmen schon gar nicht. Verlage müssen sich der Tatsache einer veränderten Mediennutzung stellen. Strampeln und Protestieren helfen da nicht sonderlich. Und wirken auch nicht unbedingt souverän, geschweige denn kompetent

Internetinhalte sind kostenlos

Bezahlschranken treiben User zu kostenlosen Alternativen . Das sage ich, der ich auch zum Teil von journalistischen Webtexten leben muss. Auch ich würde für Online-Inhalte nicht zahlen, wenn es diese irgendwoanders für lau gäbe. Da muss jetzt auch niemand aufschreien. Ich achte schließlich auch im Supermarkt auf Angebote und kaufe beim Discounter, wenn möglich. Discounter gehen ja auch nicht auf die Barrikaden und verlangen ab 2010 Eintritt, weil der Einkauf ja ansonsten so günstig ist.

Qualität wird sich durchsetzen

Das war schon immer so. Wenn ein Printprodukt am Onlineauftritt hängt, sollten online (gerade junge) Leser/innen gewonnen werden. Durch gute Inhalte, spannende Anreißer, tolle Aufmacher. Die Website sollte die User ins Blatt ziehen, sollte sie an die Marke binden. Eine gute Verlagswebsite ist die beste PR , die ein Medienhaus habe kann. Und dann wird vielleicht auch verstanden, dass Online-Inhalte Geld kosten. Und zwar den Verlag.

Leute, macht E-Paper

Wenn ihr ein Magazin betreibt, seid nicht geizig und veröffentlicht regelmäßig Leseproben als E-Paper. Kostenlos . Damit macht ihr das Magazinlayout bekannt, brandet eure Marke, seid präsent und senkt so die Kaufschwelle, wenn euch eure Internetbesucher im Zeitschriftenregal entdecken.
Oder reicherst euer E-Paper multimedial an mit Videos, Interviews, Hörbeispielen, macht aus eurem Printtitel ein Multimediamagazin . Dafür zahlen User dann auch wieder einen angemessenen Beitrag.

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