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Vanity Fair wird eingestellt

Laut kressblitz wird das Magazin “Vanity Fair” eingestellt. Damit trifft’s ein recht interessantes Blatt. Und ich hätte Lotto spielen sollen, das war nämlich mein Pleite-Tipp der letzten Woche. Makaber, aber wahr.

Die Frage ist: Kommt jetzt das große Mediensterben? Printtitel rafft’s dahin, angeschlossene Websites (tomorrow.de) werden gleich mit abgeschaltet, von der Krise im Musikbusiness gar nicht zu sprechen. Erleben wir gerade vielleicht das, was vor einigen Jahren despektierlich als “Internet-Blase” bezeichnet worden ist? Bereinigt sich der Medienmarkt von selbst? Platzt die Printblase? Gibt es für eine Leserschaft, deren jüngere Generation immer mehr ins Internet abwandert, zu viele Titel im Laden? Können sich “young”, “myself”, “laura” und wie sie alle heißen, in genug Punkten voneinander abheben, um gleichberechtigt nebeneinander zu existieren? Griffen Crossmarketing-Strategien zu kurz, um Internet-Portale wie Giga.de am Leben zu erhalten, auch wenn der Sender abgeschaltet ist?

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