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Endlich wieder Internet und andere Abenteuer

Seit Freitag verfüge ich nach langer Abstinenz wieder über einen echten DSL-Anschluss ins Internet. Herrlich. Ich hatte zwar einen UMTS-Stick, mit dem hat das Surfen, Lesen, Bloggen und Kommentieren aber nicht wirklich Spaß gemacht. Grund genug, in einem Post zusammenzufassen, was sich in den letzten Tagen so ereignet hat – und für ein Fazit in Hiblick auf mobiles Arbeiten, den neuen Eee PC und einige Hotlines.

Mobil arbeiten mit einem UMTS-Stick

In der Theorie klappt das schon ganz gut. Die Praxis ist oftmals enttäuschend. HSDPA-Geschwindigkeit wird zwar erreicht, aber nicht stabil. Beim Wechsel zu UMTS bricht die Verbindung ab. Etliche Seiten müssen neu geladen werden. Umfangreiche Flashseiten können nicht dargestellt werden. (Hier müssen übrigens alle Flasher gründlich umdenken; wenn in Zukunft mehr Leutchen unterwegs arbeiten, sind die Zeiten selbstverliebter Monumentalepen auf Flashbasis vorbei.)

Der EeePC 1000HE

ist seit drei Wochen im Einsatz. ASUS war so freundlich, mir ein Testgerät zur Verfügung zu stellen, um zu sehen, ob das Netbook als mobiles Studio taugt. Alles in allem ist der Eindruck gut, eine Akkulaufzeit von mehr als acht Stunden (!) habe ich bereits erreichen können, 9,5 Stunden sind versprochen. Ergebnis folgt.

Hotlines

habe ich während des Umzugs und Wartens auf Telefon und Internet einige anrufen müssen. Erfahrungen gemacht habe ich in den letzten Wochen mit den Hotlines von o2, T-Home, 1&1, Philips und finde das gesamte Spektrum der möglichen Hotline-Erfahrungen abgedeckt. Zur Einzelwertung:

o2 – Kein Roboter? Tatsächlich.
In meinem Fall ging’s um eine Frage zur Vertragsverlängerung. Ich schlug mich bereits seit einigen Tagen mit der Frage nach dem für mich passenden Handytarif herum und wollte, bevor ich nun irgendeinen Unfug machte, über den ich mich später sicherlich geärgert hätte, noch schnell was wissen. Das Tolle: Für Bestandskunden ist die o2-Hotline aus dem o2-Handy-Netz kostenlos. Geworben wurde ja mit in den Urlaub geschickten Telefonrobotern. Und tatsächlich empfing ein freundlicher Mitarbeiter, der sich mein Anliegen klaglos anhörte und mich direkt mit der zuständigen Dame verband. Die half mir nicht nur aus der Misere, sondern bot mir gleich einen für mich optimalen Tarif an.
Der Spuk dauerte gerade mal fünf Minuten, nach denen ich lächelnd auflegte.
So muss es sein. Genau so.

T-Home – Kostenlos, schnell, kompetent
Man mag zum Magenta-Riesen stehen, wie man will: Die Hotline ist super. Da hat das Unternehmen alles richtig gemacht. Es gibt äußerst kurze Wartezeiten, die Mitarbeiter/innen sind nett und vor allem kompetent. Meine Anliegen (Bestellung eines Telefonanschlusses, Kündigung desselben, erneute Bestellung, Leitungsprüfung, Terminklärung und Auflösung des Chaos, das 1&1 veranstaltet hatte) wurden innerhalb kürzester Zeit beantwortet. Die einzigen Roboterstimmen, die ich da zu hören bekam, gehörten zwei jungen Roboterfräuleins, die einem entweder mitteilen, dass man tatsächlich gerade die T-Home-Hotline am Apparat hat und nun angeben kann, ob man bereits Kunde ist oder nicht, oder die einen morgens anruft und verkündet, wann der Telefonanschluss geschaltet wird.
Fazit: volle Punktzahl.

1&1 – Bei Problemen ist man allein
Mein Lieblingsunternehmen zurzeit. Und: Ja, das ist durchaus ironisch gemeint. Seit meiner Umzugsmeldung Ende Januar sind fast vier Monate vergangen.
Mittlerweile kenne ich einige Mitarbeiter der Hotline, habe unzählige Mails gewechselt und mir diverse graue Haare geärgert. Ruft man die 1&1-Hotline an, landet man zu einem Tarif von 14ct./Min. bei einem Sprachroboter. Erst nach einigen Minuten wird man mit einem Menschen verbunden. Dem erzählt man seine Geschichte erneut. Meistens wird einem dann geholfen, Spaß macht’s trotzdem nicht. Aber ich will ehrlich sein: Hier färbt das Unternehmen an sich negativ auf die Hotline-Mitarbeiter ab, ich bin befangen und enthalte mich eines Urteils.

Philips – Null Ahnung
Stereoanlage kaputt, Garantie abgelaufen. Ich wollte von der Hotline (nach fünf unbeantworteten Mails an den Service – es kam immer nur eine Nachfrage, wie zufrieden ich mit dem Support gewesen sei – habe ich die Nummer der Hotline gewählt) lediglich wissen, an wen ich mich wegen einer Reparatur wenden kann. Am Telefon ein freundlicher, aber völlig hilfloser junger Call-Center-Agent. Er hielt sich strikt an sein Gesprächsprotokoll und konnte mir nicht einmal eine Philips-Vertragswerkstatt in meiner Nähe nennen! Fazit: mies, ganz mies.

Filme

habe ich auch einige gesehen:
Krabat: Überflüssig. Lahmes Erzähltempo, bieder abgefilmt. habe das Buch nicht gelesen, der Film jedenfalls ist äußerst verzichtbar.
Tintenherz: Schrott. Tolles Buch von Cornelia Funke, aber in fast allen Rollen fehlbesetzt. Vor allem die Figur der dickleibigen (!) Elinor verkörpert von Helen Mirren (!!) auf einem Einhorn (!!!) umherreiten zu lassen, raubt dem Fulm jegliche Glaubwürdigkeit. Keine Ahnung, ob man Frau Funke gefragt hat, ob man ihr Buch derart verhunzen darf …

Gearbeitet habe ich natürlich auch, ebenso ein paar Bücher gelesen, aber dazu in einem späteren Post mehr.

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