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	<title>.:snext_blog:. &#187; snextipps</title>
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	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
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		<title>Schreibblockade wegen Informationsflut</title>
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		<pubDate>Sun, 14 Feb 2010 12:14:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen Texttipp, den ich in den letzten beiden Wochen vermehrt angewendet habe. Da hatte ich nämlich richtig viel zu tun: Texte zur &#8220;nuklearspezifischen Gefahrenabwehr&#8221;, Reitpädagogik, Social Media Marketing und klassische Werbetexte. Dass ich das Wissen dafür nicht in ausreichendem Maße gespeichert habe, dürfte klar sein. Ablenkung Also heißt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist mal wieder Zeit für einen kleinen <strong>Texttipp</strong>, den ich in den letzten beiden Wochen vermehrt angewendet habe. Da hatte ich nämlich richtig<strong> viel zu tun</strong>: Texte zur &#8220;nuklearspezifischen Gefahrenabwehr&#8221;, Reitpädagogik, Social Media Marketing und klassische Werbetexte. Dass ich das <strong>Wissen </strong>dafür nicht in ausreichendem Maße gespeichert habe, dürfte klar sein.</p>
<h2>Ablenkung</h2>
<p>Also heißt es jedes Mal: <strong>recherchieren</strong>. Und das mache ich, wie die meisten, im <strong>Netz</strong>. Da ist die <strong>Gefahr </strong>der <strong>Ablenkung </strong>natürlich groß: Hier mal eben die <strong>Mails </strong>gecheckt (wenn das Postfach nicht eh dauernd geöffnet ist), der <strong>Twitterclient </strong>piept vor sich hin, <strong>Facebook </strong>versorgt euch mit Updates &#8211; und so ganz nebenbei ist da noch der neugierige <strong>Assoziations-Schweinehund</strong>, der euch von einer Seite zur nächsten jagt.</p>
<p>Wer sich dermaßen an <strong>Informationen </strong>berauscht, macht, wie man so schön im Pott sagt, <strong>&#8220;den Kopp dicht&#8221;</strong>. Es geht irgendwann nichts mehr rein. Und wenn&#8217;s dann ans Schreiben geht, schwirren einem die Vokabeln vor Augen, und man bringt trotzdem nichts ins Dokument. Meine Lösung der letzten Tage:</p>
<h2>Weg vom Rechner</h2>
<p>Ich habe alle <strong>Informationen</strong>, die ich für die Texte brauchte, als einfache Textdokumente <strong>ausgedruckt </strong>und den Rechner <strong>runtergefahren</strong>. Dann gab&#8217;s &#8216;nen frischen <strong>Kaffee</strong>, meine <strong>Notizkladde </strong>und einen <strong>Tintenroller</strong>. Ich habe mich ins Wohnzimmer in meine Leseecke gesetzt, einen Schluck Kaffee genommen und losgeschrieben. Oldschool mit <strong>Stift und Zettel</strong>. (Hier ist natürlich der Tintenroller wichtig, weil er auch in der Waagrechten schreibt.) Und siehe da:</p>
<h2>Es funktioniert</h2>
<p>Selbst die kniffligsten Texte liefen gut aus dem Stift. Man schreibt sich leicht in einen <strong>Rausch</strong>, und ehe man sich&#8217;s versieht, sind die Texte <strong>fertig</strong>. Und beim anschließenden <strong>Abtippen </strong>in den Rechner <strong>korrigiert </strong>man <strong>Fehler </strong>gleich mit und <strong>feilt</strong>, wenn nötig, noch ein wenig am <strong>Ausdruck</strong>. Das ist aber erstaunlich selten nötig.</p>
<h2>Ausprobieren!</h2>
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		<title>Zuckerbrot und Peitsche in Heide Liebmanns Marketing-Gewürzregal</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 04:00:04 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Ein interessantes Thema hat sich die gute Heide hiermit ausgedacht. Zunächst habe ich lange überlegt, was denn Zuckerbrot und Peitsche mit Marketing zu tun haben könnten, dann sind mir gleich zwei Bereiche eingefallen: die eigene Selbstvermarktung und die Beratung von Kunden. Das Fazit vorneweg: Manchmal muss man sich zwingen, Dinge zu tun, die man eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessantes Thema hat sich die gute <a title="Blog von Heide Liebmann - Nasenfaktor" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/" target="_blank">Heide</a> <a title="Heide Liebmanns Marketing-Gewürzregal" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/2009/11/26/weihnachtsaktion-2009-mehr-wuerze-ins-marketing/" target="_blank">hiermit</a> ausgedacht. Zunächst habe ich lange überlegt, was denn <strong>Zuckerbrot und Peitsche</strong> mit <strong>Marketing </strong>zu tun haben könnten, dann sind mir gleich <strong>zwei </strong>Bereiche eingefallen: die eigene <strong>Selbstvermarktung </strong>und die <strong>Beratung </strong>von <strong>Kunden</strong>.</p>
<p>Das Fazit vorneweg: Manchmal muss man sich <strong>zwingen</strong>, Dinge zu tun, die man eigentlich nicht möchte, um danach den <strong>Lorbeerkranz </strong>zu tragen. Dasselbe gilt für die betreuten <strong>Kunden</strong>. Die tragen dann allerdings im besten Fall die gefüllten Geldsäckchen nach erfolgreicher <strong>Umsetzung</strong> eurer <strong>Vorschläge </strong>nach Hause. Uns bleibt die <strong>Ehre</strong>, und das ist gut so, denn wenn wir <strong>reich </strong>wären, hätten alle nur noch schlechte Texte und schlimme <strong>Strategien</strong>, weil sich niemand mehr drum kümmerte.</p>
<h2>Selbstvermarktung auf allen Kanälen</h2>
<p>Manchmal ist es ein <strong>Trauerspiel</strong>: Man hat tolle <strong>Ideen</strong>, die andere Unternehmen bitte <strong>umsetzen</strong> sollten, <strong>Social-Media-Marketing</strong>-Maßnahmen, <strong>Profiling </strong>in Netzwerken, <strong>Online-Reputation</strong>-Management. Und dann haben all diese Instrumente auch noch so wohlklingende Namen, die man dem Kunden gerne übersetzt. Die <strong>eigene Präsenz</strong> allerdings lässt arg zu wünschen übrig. Die <strong>Homepage </strong>hatten wir uns damals mit <strong>Frontpage </strong>selbst gebaut. Drei Wochenenden sind dafür draufgegangen, aber dann waren wir <strong>stolz </strong>wie Bolle und schrien vom Balkon: Schau, Welt, was ich vollbracht habe!</p>
<p>Klar, wir haben uns einen <strong>Twitter</strong>-Account gesichert, aber leider wenig Zeit für sinnvolle Tweets. In unserem <strong>Blog </strong>wachsen statt Zugriffszahlen nur Spinnweben, weil mal wieder eine <strong>Deadline </strong>droht.</p>
<p><strong>Merkt ihr was?</strong></p>
<p>Ihr bläut euren Kunden ein, <strong>aktuell </strong>zu sein, in <strong>Dialog </strong>zu treten, zu <strong>bloggen</strong>, zu <strong>twittern</strong>, zu <strong>facebooken </strong>(hmm, gibt&#8217;s die Vokabel?), aber selbst seid ihr nur mit eurer <strong>Baukastenseite </strong>und einem Blogeintrag (&#8220;Willkommen auf meinem Blog. Schön, dass Sie hierhin gefunden haben. In den nächsten Wochen finden Sie hier Tipps rund ums Marketing. Ich freue mich auf Ihren Besuch.&#8221;) im Internet präsent. Obwohl ihr wisst, wie&#8217;s geht. (Ich nehme mich hier natürlich nicht aus.)</p>
<p><strong>Selbstvermarktung </strong>heißt, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und die <strong>Werbetrommel </strong>zu rühren. Neue Kanäle <strong>auszuprobieren</strong>. Ich hielt <a title="@bobgrillen" href="http://www.twitter.com/bobgrillen" target="_blank">Twitter </a>auch für <strong>Schwachsinn </strong>(und in den meisten Ecken ist Twitter immer noch total hohlbrotig, keine Frage), hatte Recht mit meiner Einschätzung, <strong>MySpace </strong>sei nur was für <strong>Profilneurotiker</strong>, trotzdem habe ich alles ausprobiert. Ungern, zugegeben. Aber hier kommt die <strong>Peitsche </strong>ins Spiel. Wenn man seinen Kunden vermitteln will, welche Kanäle sie in der <strong>Vermarktung </strong>zu bedienen haben, sollte man diese Kanäle aus eigener <strong>Erfahrung </strong>kennen.</p>
<p>Also, und das bete ich meinem Spiegelbild jeden Tag vor, <strong>runter </strong>mit den <strong>Scheuklappen</strong>, weg mit den <strong>Vorbehalten</strong>, peitscht euch in neue <strong>Trends</strong>, testet alles an &#8211; und traut euch dann auch zu <strong>verwerfen</strong>, was ihr für <strong>sinnfrei </strong>haltet.</p>
<p>Das war die <strong>Peitschenseite </strong>der <strong>Selbstvermarktung</strong>. Zuckerbrot gibt&#8217;s hier nicht. Wenn ihr alles richtig macht, sollten euch <strong>zufriedene </strong>Kunden und volle Auftragsbücher genug <strong>Belohnung</strong> sein.</p>
<h2>Gespräch mit dem Kunden</h2>
<p>Ich habe einige Male miterlebt, wie ein <strong>unsicherer </strong>Verhandlungspartner plötzlich anfing, die vorher besprochene <strong>Strategie </strong>beim ersten <strong>Widerwort </strong>des Kunden zu <strong>verwerfen </strong>und ihm nach dem Mund zu reden. Einige Male war ich das <strong>selbst</strong>. Ich habe gedacht, es sei ein großer <strong>Pluspunkt</strong>, wenn ich in einem Gespräch erkenne, dass der Kunde meine <strong>Einschätzung </strong>nicht teilt, und ich mich seiner <strong>Meinung anpassen</strong> kann. Schließlich <strong>bezahlt </strong>er mich ja auch &#8211; und die <strong>Psychologie </strong>sagt, man sollte Leute in ihren Ansichten <strong>bestärken</strong>, wenn sie keinen Schaden damit anrichten (stark vereinfacht ausgedrückt). Das ist aber schon eine Weile her.</p>
<p>Wenn man sieht, dass der <strong>Kunde </strong>mit einer Idee in sein <strong>Unglück </strong>rennt, muss man es ihm sagen. Natürlich fällt es manchmal schwer, ihm den <strong>Wind </strong>aus <strong>Segeln </strong>zu nehmen und seine Idee zu <strong>zertrampeln</strong>. Aber manchmal ist es nötig. Ich, zum Beispiel, bin ja nicht nur <strong>Texter</strong>. So wie jede/r Texter/in nicht nur Texter/in ist. Wir sind auch <strong>Berater</strong>. Weil wir wissen, wie <strong>Sprache</strong> funktioniert, zumindest erkennen wir, wann sie es nicht tut. Wir können die <strong>Wirkung </strong>von Headlines und Copys erahnen (und liegen selten falsch), steuern zu <strong>Anzeigen </strong>nicht nur Text bei, sondern meist die gesamte <strong>Idee</strong>. Die Idee vom <strong>Ganzen</strong>. Ohne <strong>betriebsblind </strong>zu sein.</p>
<p>Da hilft es nicht, den <strong>Kunden </strong>dafür zu <strong>loben</strong>, dass er sich <strong>kreativ </strong>einbringt. Er soll es nicht. Das <strong>Wichtigste </strong>ist, dass der Kunde ein vernünftiges <strong>Briefing </strong>zustande bringt. Das gibt es <strong>selten</strong> genug. Wie oft habe ich gehört: &#8220;Ja, wir haben da schon Text zu geschrieben, der müsste bis heute Nachmittag mal eben überarbeitet werden&#8221;? Aha. <strong>Was </strong>machen Sie noch gleich? <strong>Wen </strong>sprechen Sie an? <strong>Wer </strong>ist Ihre Zielgruppe? <strong>Wie </strong>sind denn Ihre Mitbewerber aufgestellt?</p>
<p>Wenn es jetzt keine <strong>klaren Antworten</strong> gibt, muss man die <strong>Peitsche </strong>rausholen und dem Kunden gleichzeitig das <strong>Zuckerbrot</strong> vor die Nase halten. Macht ihm eure <strong>Vision </strong>schmackhaft. Lasst ihn sehen, was ihr seht. <strong>Visualisiert </strong>die Wirkung einer tollen <strong>Anzeige</strong>, eines durchdachten <strong>Konzeptes</strong>, einer genialen <strong>Marktstrategie</strong>. <strong>Lockt </strong>ihn. Und wenn er nicht mitgeht, helft hinten mit der Peitsche nach.</p>
<p>Manchmal muss man seine Kunden zu ihrem <strong>Glück </strong>zwingen. Klingt hart? Nein. Schließlich verbringt ihr Tag und Nacht mit euren Ideen, habt in tausendundeiner Stunde Alternativen <strong>erdacht</strong>, findet ständig auf wundersame Weise weitere <strong>Lösungen </strong>und verdient damit nicht nur <strong>Lob </strong>und <strong>Anerkennung</strong>, sondern auch euren <strong>Lebensunterhalt</strong>. Meistens. Macht also eure <strong>Expertise </strong>geltend. Nicht, indem ihr euch selbst als Experten bezeichnet. Davon gibt es wahrlich genug. Überzeugt mit <strong>Argumenten</strong>. Versüßt eurem Kunden, dass er sich von seiner bisherigen Strategie verabschieden muss (<strong>Zuckerbrot</strong>) und motiviert ihn euch zu folgen (<strong>Peitsche</strong>).</p>
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		<title>Wohin mit schlechten Ideen? Und woher überhaupt?</title>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 06:27:20 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Was passiert eigentlich mit all den Ideen, die man im Laufe eines Projekts so entwickelt? Und wie erkennt man sie? Ich halte es mit jeglichen Ideen so, dass sie mindestens eine Nacht überleben müssen. Nimmt man sich eines kniffligen Problems an, euphorisiert der erste Ansatz meist so sehr, dass man leicht Opfer der rosaroten Hach-was-bin-ich-kreativ-und-pfiffig-Brille [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert eigentlich mit all den Ideen, die man im Laufe eines <strong>Projekts </strong>so entwickelt? Und wie erkennt man sie?</p>
<p>Ich halte es mit jeglichen <strong>Ideen </strong>so, dass sie mindestens eine <strong>Nacht überleben</strong> müssen.<br />
Nimmt man sich eines kniffligen Problems an, <strong>euphorisiert </strong>der erste Ansatz meist so sehr, dass man leicht Opfer der rosaroten Hach-was-bin-ich-kreativ-und-pfiffig-Brille wird. Das Blatt ist nicht mehr leer, man kann endlich schreiben und konzipieren. Doch nicht umsonst mahnen alle <strong>Textratgeber </strong>davor, sich zu schnell der ersten Idee hinzugeben. <span id="more-54"></span>Meistens entstehen diese ja durch <strong>Assoziationen </strong>mit kürzlich Gesehenem oder Gelesenem. Das muss beileibe nicht immer negativ enden, ist aber zumeist das Offensichtlichste, das auch anderen einfallen könnte. Und dann ist die Idee plötzlich gar nicht mehr so großartig.</p>
<h2>Sacken lassen</h2>
<p>Was also tun? Das Wichtigste: <strong>Sacken lassen</strong>. Auch wenn die Deadline drückt: Sind der Text geschrieben, das Konzept gescribbelt und die Rohzeichnungen fertig, sollte man <strong>weggehen</strong>. Eine Runde ums Haus. Einen Kaffee trinken. Mit dem Hund spielen. Und dann wiederkommen. Meistens hat sich der Blick dann schon <strong>geklärt</strong>. Kann der Ansatz bestehen? Sagt der Bauch: Naja, es ist ganz nett, aber &#8230; (Und schließlich wissen wir ja, wessen kleine Schwester &#8220;nett&#8221; ist.): <strong>wegwerfen</strong>.<br />
Die Distanz, die man sich verschafft hat, reicht oftmals für den richtigen Zugang. Man hat das <strong>Problem </strong>dann lange genug <strong>gewälzt</strong>, um <strong>objektiver </strong>rangehen zu können. Man kann es besser überblicken. Denn in der Abwesenheit stellt das Gehirn netterweise nicht das Arbeiten an. Wer kennt es nicht, dass man manchmal nachts wach wird, weil man plötzlich die <strong>Lösung </strong>einer kniffligen Aufgabe kennt? Welcher Kreative hat nicht schon davon profitiert, Stift und Zettel neben dem Bett liegen zu haben? Das Gehirn nimmt sich der schwierigen, ungelösten Probleme <strong>unbewusst </strong>an. Deshalb sollte man sich auch von seinem Arbeitsplatz entfernen und sich mit anderen Dingen beschäftigen. Das Hirn macht das schon, es kann auf den gesamten <strong>Erfahrungsschatz </strong>zurückgreifen und Verbindungen ziehen, wo das <strong>Bewusstsein </strong>kapituliert.<br />
(Das ist natürlich arg vereinfacht dargestellt, die ablaufenden Prozesse sind weitaus komplizierter; wer sich dafür interessiert, dem kann ich <a title="Link zu amazon.de" href="http://www.amazon.de/Wer-bin-ich-viele-philosophische/dp/3442311438/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1240640484&amp;sr=8-2" target="_blank">Richard David Prechts &#8220;Wer bin ich &#8211; und wenn ja, wie viele?&#8221;</a> empfehlen, tolles Buch über philosophische Strömungen mit einem ausführlichen Exkurs zur Hirnforschung.)</p>
<p>Und was ist nun mit den ersten Ideen, die der näheren Betrachtung nicht standhalten?<br />
Heide Liebmann schreibt in ihrem Beitrag <a title="Akquise-Alphabet " href="http://www.heide-liebmann.de/blog/2009/04/24/akquise-alphabet-b-wie-beobachten/trackback/" target="_blank">&#8220;Akquise-Alphabet: B wie Beobachten &#8211; Das Leben, die Netzwelt und natürlich den Wettbewerb&#8221;</a>, dessen einzelne Aspekte durchaus auch hier Anwendung finden:</p>
<blockquote><p>Beobachten, wahrnehmen, sich eine Meinung bilden, mit anderen diskutieren, ausprobieren, verwerfen, weitersagen, weiterentwickeln [...].</p></blockquote>
<p>Ich finde den Aspekt des <strong>Verwerfens </strong>am spannendsten. Man muss sich von Ideen <strong>trennen </strong>können. Nicht jeder Ansatz ist es wert verfolgt zu werden. Man darf nicht zum <strong>Ideenmessie </strong>werden. Keine Schublade, in der alte Ideen vor sich hin <strong>gammeln </strong>und darauf warten wiederentdeckt zu werden. Wenn sie es verdienen, werden sie sich von selbst ins Gedächtnis bringen, wenn es soweit ist. Und wenn nicht: dann nicht.</p>
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		<title>Neues in der Blogroll</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/03/06/neues-in-der-blogroll/</link>
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		<pubDate>Fri, 06 Mar 2009 11:24:51 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nun ja, noch nicht so wirklich. Aber ich möchte euch die Blogs nicht vorenthalten, die ich seit ein paar Wochen regelmäßig lese, und die in den nächsten Tagen Einzug in die Blogroll halten werden. textguerilla.de &#8211; Ein Haufen Texter/innen, Übersetzer/innen, Journalist/innen und Wortliebhaber/innen, die sich dem Kampf gegen schlechte Text stellen. www.heide-liebmann.de/blog &#8211; Heide Liebmann [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ja, noch nicht so wirklich.<br />
Aber ich möchte euch die Blogs nicht vorenthalten, die ich seit ein paar Wochen regelmäßig lese, und die in den nächsten Tagen Einzug in die Blogroll halten werden.</p>
<ul>
<li><a title="Heimat der Textguerilla" href="http://www.textguerilla.de/" target="_blank">textguerilla.de</a> &#8211; Ein Haufen Texter/innen, Übersetzer/innen, Journalist/innen und Wortliebhaber/innen, die sich dem Kampf gegen schlechte Text stellen.</li>
<li><a title="Blog von Heide " href="http://www.heide-liebmann.de/blog/" target="_blank">www.heide-liebmann.de/blog</a> &#8211; Heide Liebmann widmet sich in ihrem Blog Themen rund ums Marketing, Positionierung (auch als Freiberufler) und geht übrigens dieses Jahr auf <a title="Heides Vortragstournee" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/2009/02/heide-auf-sommer-tournee-jetzt-buchen/" target="_blank">Vortragstournee</a>. Ihr Buch &#8220;Nasenfaktor&#8221; steht leider noch immer auf meiner Liste ungelesener Bücher (mittlerweile aber ganz weit oben).</li>
<li><a title="Freelance Switch - Home" href="http://freelanceswitch.com/" target="_blank">freelanceswitch.com</a> &#8211; Ein Blog von Freelancern für Freelancer (engl.). Genial, vor allem für das designende Volk unter uns: die <a title="Freelance-Freedom-Cartoons" href="http://freelanceswitch.com/author/nc/" target="_blank">Freelance-Freedom-Cartoons</a> von N. C. Winters (gerade ist <a title="Freelance Freedom #94" href="http://freelanceswitch.com/freelance-freedom/freelance-freedom-94/" target="_blank">Nummer 94</a> erschienen).</li>
</ul>
<p>Weitere Blogs folgen.</p>
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		<title>Gratis-Download: Marketing-Fachbücher</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 07:19:07 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Thorsten Schwarz verschenkt noch bis zum 24. Dezember seine beiden Leitfäden &#8220;Online-Marketing&#8221; und &#8220;E-Mail-Marketing&#8221;. Den jeweiligen Inhalt kann man auf seiner Website, www.absolit.de, nachlesen. Insgesamt gibt es über 1.000 Seiten Lesestoff für den Jahreswechsel. Ich hab die Bücher noch nicht gelesen, aber die Inhaltsübersichten sehen viel versprechend aus. Hier geht&#8217;s zum Download: &#8220;Leitfaden E-Mail-Marketing und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thorsten Schwarz</strong> <strong>verschenkt</strong> noch bis zum <strong>24. Dezember</strong> seine beiden Leitfäden <strong>&#8220;Online-Marketing&#8221;</strong> und <strong>&#8220;E-Mail-Marketing&#8221;</strong>. Den jeweiligen Inhalt kann man auf seiner Website, <a title="Homepage von absolit.de" href="http://www.absolit.de" target="_blank">www.absolit.de</a>, nachlesen. Insgesamt gibt es über <strong>1.000 Seiten</strong> Lesestoff für den Jahreswechsel. Ich hab die Bücher noch nicht gelesen, aber die Inhaltsübersichten sehen viel versprechend aus. Hier geht&#8217;s zum <strong>Download</strong>:</p>
<p><a title="Direkter Link zum PDF-Dokument" href="http://www.absolit.de/PDF/Leitfaden_eMail-Marketing.pdf" target="_blank">&#8220;Leitfaden E-Mail-Marketing und Newsletter-Gestaltung&#8221;</a>, 197 S. (Download als PDF, 3,4 MB)</p>
<p><a title="Direkter Link zum PDF-Dokument" href="http://www.absolit.de/PDF/Leitfaden_Online-Marketing.pdf" target="_blank">&#8220;Leitfaden Online-Marketing&#8221;</a>, 862 S. (Download als PDF, 7 MB)</p>
<p>Ein <strong>Blog zum Buch</strong> findet sich hier: <a title="Blog zum Leitfaden E-Mail-Marketing" href="http://buchblog.marketing-boerse.de" target="_blank">http://buchblog.marketing-boerse.de</a>. Allerdings ist das eine reine Werbeveranstaltung. Ich hoffe, die Tipps im Buch sind brauchbarer als die Blog-Umsetzung des Autors.</p>
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		</item>
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		<title>Unverzichtbare Texter-Tools</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2008/11/22/unverzichtbare-texter-tools/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 20:29:02 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Wer seine Brötchen als Freiberufler verdient, kommt ohne die richtigen Werkzeuge selten aus. Ich baue seit einiger Zeit auf ein paar Programme, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Alle laufen unter Windows, manche auch unter Linux, die Freeware-Szene für Macs ist ja nicht so ausgeprägt, allerdings fehlt mir da auch der richtige Überblick. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer seine Brötchen als <strong>Freiberufler </strong>verdient, kommt ohne die <strong>richtigen Werkzeuge</strong> selten aus. Ich baue seit einiger Zeit auf ein paar <strong>Programme</strong>, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Alle laufen unter <strong>Windows</strong>, manche auch unter Linux, die Freeware-Szene für Macs ist ja nicht so ausgeprägt, allerdings fehlt mir da auch der richtige Überblick. Ich mag Macs nicht.</p>
<p>Im Bereich Text, mit dem ich beginnen möchte, baue ich auf reine <strong>Texteditoren</strong>. Zum einen gibt es sehr gute Programme, die frei verfügbar sind, zum anderen ist der Plattform übergreifende <strong>Austausch </strong>im txt-Format <strong>kein Problem</strong>. Schließlich werden keine Formatierungen übermittelt und über die richtige Office-Suite muss auch nicht nachgedacht werden.</p>
<p>Zwei Tools kommen <strong>regelmäßig </strong>zum Einsatz:<span id="more-34"></span></p>
<h2>Notepad++ (gibt&#8217;s <a title="Home of Notepad++" href="http://notepad-plus.sourceforge.net/de/site.htm" target="_blank">hier</a>)</h2>
<p>Ein <strong>Allround-Texteditor</strong>. Startet schnell, ist <a title="Portable Notepad++" href="http://portableapps.com/apps/development/notepadpp_portable" target="_blank">portabel</a> verfügbar (muss also nicht installiert werden und läuft von jedem USB-Stick) und hält noch etliche <strong>Syntaxhervorhebungen </strong>parat. Die sind besonders dann hilfreich, wenn man schnell mal einige HTML-Tags einfügen oder überprüfen will. Gut, das brauche ich als Texter nicht wirklich, aber wenn ich Texte schnell online verfügbar machen will oder muss, wenn mehrere Entscheider ihr OK geben wollen, helfen ein paar Headline-Tags ungemein. Abgerundet wird Notepad++ durch umfangreiche Suchen-Ersetzen-<strong>Filter</strong>, es kann Texte <strong>vergleichen </strong>(unverzichtbar, wenn man mal vergessen hat, seine Textentwürfe zu datieren) und den reinen Editortext vergößern (wenn man mal zu zweit am Monitor sitzt).</p>
<h2>Q10 (gibt&#8217;s <a title="Home of Q10" href="http://www.baara.com/q10/" target="_blank">hier</a>)</h2>
<p>Q10 ist ein Programm (auch das ist in einer portablen Version erhältlich), das ich immer dann einsetze, wenn ich <strong>viel Text</strong> &#8220;wegschaffen&#8221; will. Der Editor läuft im <strong>Vollbild </strong>auf <strong>schwarzem Hintergrund</strong> und kommt <strong>ohne Menüleisten</strong> aus. Es füllt den kompletten Bildschirm aus und verdeckt auch die Windows-Taskleite, die oftmals nette, kleine <strong>Ablenkungen </strong>bereithält. Das Menü öffnet man mit F1, das Tool zählt Zeichen, beinhaltet eine <strong>Rechtschreibprüfung </strong>und macht einfach <strong>Spaß</strong>. Klingt platt, es wird aber jeder zustimmen, der sich zum Schreiben ab und an die gute, alte Schreibmaschine zurückwünscht. Antesten!</p>
<p>Ob das alles ist? Im Prinzip schon. Natürlich tummelt sich auf meinem Rechner noch <a title="deutsche Seite von OpenOffice" href="http://de.openoffice.org/" target="_blank"><strong>OpenOffice</strong></a>, das bei umfangreichen Projekten zum Einsatz kommt (und das in Version 3 mittlerweile jedes andere Office-Paket von meinem Rechner verdrängt hat). Tatsache ist aber, dass ich <strong>Texte </strong>zuerst in einem der beiden <strong>Editoren</strong> verfasse. Bin ja schließlich kein Layouter.</p>
<p>Zum Handwerkszeug gehören natürlich diverse <strong>Offline-Hilfsmittel</strong>, allen voran der <strong>Duden </strong>(andere Wörterbücher gibt es natürlich auch, aber nicht auf meinem Tisch), ein paar <strong>Synonym</strong>- und eine ganze Batterie an <strong>Konversationslexika</strong>. Wissen ist schließlich alles.</p>
<p><strong>Und Schokolade.</strong></p>
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		<title>Das Zeitalter des B-to-U-Marketings</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 05:30:37 +0000</pubDate>
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		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist an der Zeit, sich vom B2C- und B2B-Denken zu verabschieden. Unternehmen kommunizieren nicht mehr nur mit ihren Konsumenten und Kunden, sondern via Internet vor allem mit den Usern, die sich auf ihrer Unternehmens-Website einfinden. Genauso wie Print-Werbung nicht analog im Internet funktioniert, kann auch die Konsumenten-Ansprache nicht eins zu eins auf User übertragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist an der Zeit, sich vom <strong>B2C</strong>- und <strong>B2B-Denken</strong> zu <strong>verabschieden</strong>. Unternehmen <strong>kommunizieren </strong>nicht mehr nur mit ihren Konsumenten und Kunden, sondern via Internet vor allem mit den <strong>Usern</strong>, die sich auf ihrer Unternehmens-Website einfinden.</p>
<p>Genauso wie Print-Werbung nicht analog im Internet funktioniert, kann auch die Konsumenten-Ansprache nicht eins zu eins auf User übertragen werden. User <strong>lesen </strong>anders. Weil <strong>Text </strong>im Internet <strong>anders </strong>funktioniert.</p>
<p><strong>Texten </strong>für eine Website ist oftmals ein <strong>Balanceakt </strong>zwischen schnöd-sachlichem <strong>Lexikonartikel </strong>und blumig-belletristischer <strong>Ausschmückung</strong>. Jeder mag einen guten Roman, aber niemand liest gerne Romane am <strong>Bildschirm</strong>.</p>
<p>Wenn Sie Ihr Unternehmen vorstellen, werden Sie eine Menge Aspekte unterbringen wollen. Ihnen ist klar, dass das Platzangebot in <strong>Imagebroschüren </strong>begrenzt ist. Warum also nicht auf der <strong>Unternehmenswebsite</strong> ordentlich vom Leder ziehen? Schließlich ist der User schon mal da, dann kann man ihm ja ruhig das Komplettpaket unter die Nase reiben. Am besten in einer ausladenden <strong>Flash-Präsentation</strong> ohne Skip-Button. Oder nicht? <strong>Nein</strong>, weil es nämlich niemand lesen wird.</p>
<p>Wie gelangen denn User oder Kunden auf Ihre Homepage? Entweder über <strong>Suchmaschinen</strong>, so Sie denn gefunden werden. Oder aber sie kennen bereits Ihre Firma und möchten sich näher über Sie informieren. Oder etwas <strong>kaufen</strong>. Das wäre ja eh der wünschenswerteste Besuchsgrund. Also: <strong>Langweilen Sie sie nicht.</strong> Wenn ein Kunde Ihre Seite wegklickt, kommt er wahrscheinlich nie mehr wieder. Ihre Imagebroschüre ist nach dem Zuschlagen wenigsten noch physisch präsent (und auf dem Weg ins Altpapier erneut). Ihre Website ist geschlossen, nicht in den <strong>Bookmarks </strong>oder <strong>Favoriten </strong>gespeichert, im schlimmsten Fall sogar Ihr Name vergessen.</p>
<p><strong>Was also tun?</strong></p>
<ul>
<li>Fassen Sie sich <strong>kurz</strong>.</li>
<li>Kommen Sie auf den <strong>Punkt</strong>.</li>
<li>Formulieren Sie klar und <strong>deutlich</strong>.</li>
<li>Nehmen Sie den User an die Hand und <strong>führen </strong>ihn durch Ihre Website.</li>
<li>Sprechen Sie nicht durch die Blume, Subtilitäten haben in <strong>direkter Useransprache</strong> nichts zu suchen.</li>
</ul>
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