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	<title>.:snext_blog:. &#187; Text</title>
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	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
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		<title>Zuckerbrot und Peitsche in Heide Liebmanns Marketing-Gewürzregal</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 04:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein interessantes Thema hat sich die gute Heide hiermit ausgedacht. Zunächst habe ich lange überlegt, was denn Zuckerbrot und Peitsche mit Marketing zu tun haben könnten, dann sind mir gleich zwei Bereiche eingefallen: die eigene Selbstvermarktung und die Beratung von Kunden. Das Fazit vorneweg: Manchmal muss man sich zwingen, Dinge zu tun, die man eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessantes Thema hat sich die gute <a title="Blog von Heide Liebmann - Nasenfaktor" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/" target="_blank">Heide</a> <a title="Heide Liebmanns Marketing-Gewürzregal" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/2009/11/26/weihnachtsaktion-2009-mehr-wuerze-ins-marketing/" target="_blank">hiermit</a> ausgedacht. Zunächst habe ich lange überlegt, was denn <strong>Zuckerbrot und Peitsche</strong> mit <strong>Marketing </strong>zu tun haben könnten, dann sind mir gleich <strong>zwei </strong>Bereiche eingefallen: die eigene <strong>Selbstvermarktung </strong>und die <strong>Beratung </strong>von <strong>Kunden</strong>.</p>
<p>Das Fazit vorneweg: Manchmal muss man sich <strong>zwingen</strong>, Dinge zu tun, die man eigentlich nicht möchte, um danach den <strong>Lorbeerkranz </strong>zu tragen. Dasselbe gilt für die betreuten <strong>Kunden</strong>. Die tragen dann allerdings im besten Fall die gefüllten Geldsäckchen nach erfolgreicher <strong>Umsetzung</strong> eurer <strong>Vorschläge </strong>nach Hause. Uns bleibt die <strong>Ehre</strong>, und das ist gut so, denn wenn wir <strong>reich </strong>wären, hätten alle nur noch schlechte Texte und schlimme <strong>Strategien</strong>, weil sich niemand mehr drum kümmerte.</p>
<h2>Selbstvermarktung auf allen Kanälen</h2>
<p>Manchmal ist es ein <strong>Trauerspiel</strong>: Man hat tolle <strong>Ideen</strong>, die andere Unternehmen bitte <strong>umsetzen</strong> sollten, <strong>Social-Media-Marketing</strong>-Maßnahmen, <strong>Profiling </strong>in Netzwerken, <strong>Online-Reputation</strong>-Management. Und dann haben all diese Instrumente auch noch so wohlklingende Namen, die man dem Kunden gerne übersetzt. Die <strong>eigene Präsenz</strong> allerdings lässt arg zu wünschen übrig. Die <strong>Homepage </strong>hatten wir uns damals mit <strong>Frontpage </strong>selbst gebaut. Drei Wochenenden sind dafür draufgegangen, aber dann waren wir <strong>stolz </strong>wie Bolle und schrien vom Balkon: Schau, Welt, was ich vollbracht habe!</p>
<p>Klar, wir haben uns einen <strong>Twitter</strong>-Account gesichert, aber leider wenig Zeit für sinnvolle Tweets. In unserem <strong>Blog </strong>wachsen statt Zugriffszahlen nur Spinnweben, weil mal wieder eine <strong>Deadline </strong>droht.</p>
<p><strong>Merkt ihr was?</strong></p>
<p>Ihr bläut euren Kunden ein, <strong>aktuell </strong>zu sein, in <strong>Dialog </strong>zu treten, zu <strong>bloggen</strong>, zu <strong>twittern</strong>, zu <strong>facebooken </strong>(hmm, gibt&#8217;s die Vokabel?), aber selbst seid ihr nur mit eurer <strong>Baukastenseite </strong>und einem Blogeintrag (&#8220;Willkommen auf meinem Blog. Schön, dass Sie hierhin gefunden haben. In den nächsten Wochen finden Sie hier Tipps rund ums Marketing. Ich freue mich auf Ihren Besuch.&#8221;) im Internet präsent. Obwohl ihr wisst, wie&#8217;s geht. (Ich nehme mich hier natürlich nicht aus.)</p>
<p><strong>Selbstvermarktung </strong>heißt, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und die <strong>Werbetrommel </strong>zu rühren. Neue Kanäle <strong>auszuprobieren</strong>. Ich hielt <a title="@bobgrillen" href="http://www.twitter.com/bobgrillen" target="_blank">Twitter </a>auch für <strong>Schwachsinn </strong>(und in den meisten Ecken ist Twitter immer noch total hohlbrotig, keine Frage), hatte Recht mit meiner Einschätzung, <strong>MySpace </strong>sei nur was für <strong>Profilneurotiker</strong>, trotzdem habe ich alles ausprobiert. Ungern, zugegeben. Aber hier kommt die <strong>Peitsche </strong>ins Spiel. Wenn man seinen Kunden vermitteln will, welche Kanäle sie in der <strong>Vermarktung </strong>zu bedienen haben, sollte man diese Kanäle aus eigener <strong>Erfahrung </strong>kennen.</p>
<p>Also, und das bete ich meinem Spiegelbild jeden Tag vor, <strong>runter </strong>mit den <strong>Scheuklappen</strong>, weg mit den <strong>Vorbehalten</strong>, peitscht euch in neue <strong>Trends</strong>, testet alles an &#8211; und traut euch dann auch zu <strong>verwerfen</strong>, was ihr für <strong>sinnfrei </strong>haltet.</p>
<p>Das war die <strong>Peitschenseite </strong>der <strong>Selbstvermarktung</strong>. Zuckerbrot gibt&#8217;s hier nicht. Wenn ihr alles richtig macht, sollten euch <strong>zufriedene </strong>Kunden und volle Auftragsbücher genug <strong>Belohnung</strong> sein.</p>
<h2>Gespräch mit dem Kunden</h2>
<p>Ich habe einige Male miterlebt, wie ein <strong>unsicherer </strong>Verhandlungspartner plötzlich anfing, die vorher besprochene <strong>Strategie </strong>beim ersten <strong>Widerwort </strong>des Kunden zu <strong>verwerfen </strong>und ihm nach dem Mund zu reden. Einige Male war ich das <strong>selbst</strong>. Ich habe gedacht, es sei ein großer <strong>Pluspunkt</strong>, wenn ich in einem Gespräch erkenne, dass der Kunde meine <strong>Einschätzung </strong>nicht teilt, und ich mich seiner <strong>Meinung anpassen</strong> kann. Schließlich <strong>bezahlt </strong>er mich ja auch &#8211; und die <strong>Psychologie </strong>sagt, man sollte Leute in ihren Ansichten <strong>bestärken</strong>, wenn sie keinen Schaden damit anrichten (stark vereinfacht ausgedrückt). Das ist aber schon eine Weile her.</p>
<p>Wenn man sieht, dass der <strong>Kunde </strong>mit einer Idee in sein <strong>Unglück </strong>rennt, muss man es ihm sagen. Natürlich fällt es manchmal schwer, ihm den <strong>Wind </strong>aus <strong>Segeln </strong>zu nehmen und seine Idee zu <strong>zertrampeln</strong>. Aber manchmal ist es nötig. Ich, zum Beispiel, bin ja nicht nur <strong>Texter</strong>. So wie jede/r Texter/in nicht nur Texter/in ist. Wir sind auch <strong>Berater</strong>. Weil wir wissen, wie <strong>Sprache</strong> funktioniert, zumindest erkennen wir, wann sie es nicht tut. Wir können die <strong>Wirkung </strong>von Headlines und Copys erahnen (und liegen selten falsch), steuern zu <strong>Anzeigen </strong>nicht nur Text bei, sondern meist die gesamte <strong>Idee</strong>. Die Idee vom <strong>Ganzen</strong>. Ohne <strong>betriebsblind </strong>zu sein.</p>
<p>Da hilft es nicht, den <strong>Kunden </strong>dafür zu <strong>loben</strong>, dass er sich <strong>kreativ </strong>einbringt. Er soll es nicht. Das <strong>Wichtigste </strong>ist, dass der Kunde ein vernünftiges <strong>Briefing </strong>zustande bringt. Das gibt es <strong>selten</strong> genug. Wie oft habe ich gehört: &#8220;Ja, wir haben da schon Text zu geschrieben, der müsste bis heute Nachmittag mal eben überarbeitet werden&#8221;? Aha. <strong>Was </strong>machen Sie noch gleich? <strong>Wen </strong>sprechen Sie an? <strong>Wer </strong>ist Ihre Zielgruppe? <strong>Wie </strong>sind denn Ihre Mitbewerber aufgestellt?</p>
<p>Wenn es jetzt keine <strong>klaren Antworten</strong> gibt, muss man die <strong>Peitsche </strong>rausholen und dem Kunden gleichzeitig das <strong>Zuckerbrot</strong> vor die Nase halten. Macht ihm eure <strong>Vision </strong>schmackhaft. Lasst ihn sehen, was ihr seht. <strong>Visualisiert </strong>die Wirkung einer tollen <strong>Anzeige</strong>, eines durchdachten <strong>Konzeptes</strong>, einer genialen <strong>Marktstrategie</strong>. <strong>Lockt </strong>ihn. Und wenn er nicht mitgeht, helft hinten mit der Peitsche nach.</p>
<p>Manchmal muss man seine Kunden zu ihrem <strong>Glück </strong>zwingen. Klingt hart? Nein. Schließlich verbringt ihr Tag und Nacht mit euren Ideen, habt in tausendundeiner Stunde Alternativen <strong>erdacht</strong>, findet ständig auf wundersame Weise weitere <strong>Lösungen </strong>und verdient damit nicht nur <strong>Lob </strong>und <strong>Anerkennung</strong>, sondern auch euren <strong>Lebensunterhalt</strong>. Meistens. Macht also eure <strong>Expertise </strong>geltend. Nicht, indem ihr euch selbst als Experten bezeichnet. Davon gibt es wahrlich genug. Überzeugt mit <strong>Argumenten</strong>. Versüßt eurem Kunden, dass er sich von seiner bisherigen Strategie verabschieden muss (<strong>Zuckerbrot</strong>) und motiviert ihn euch zu folgen (<strong>Peitsche</strong>).</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twitter &#8211; oder warum ich mich dem Kommunikationswahn verweigere</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/06/17/twitter-oder-warum-ich-mich-dem-kommunikationswahn-verweigere/</link>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ich werde oft gefragt: &#8220;Sascha, warum twitterst du nicht?&#8221; Meine Antwort ist dann &#8230; Moment &#8230; Das stimmt nicht! Bisher hat mich noch nie irgendjemand nach meinem Twitteraccount gefragt. Keine Kunden, keine Freunde, nichtmals meine Mama. Warum nicht? Weil&#8217;s die nicht interessiert. Ehrlich gesagt, ich kenne niemanden persönlich, von Angesicht zu Angesicht, der twittert. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right; margin: 6px;" src="http://www.snext.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/logo_twitter.jpg" alt="Twitter-Logo" />Ich werde oft gefragt: &#8220;Sascha, warum twitterst du nicht?&#8221; Meine Antwort ist dann &#8230; Moment &#8230; Das stimmt nicht! Bisher hat mich noch nie irgendjemand nach meinem <strong>Twitteraccount </strong>gefragt. Keine <strong>Kunden</strong>, keine <strong>Freunde</strong>, nichtmals meine <strong>Mama</strong>. Warum nicht? Weil&#8217;s die nicht <strong>interessiert</strong>.<span id="more-57"></span></p>
<p>Ehrlich gesagt, ich kenne niemanden persönlich, von Angesicht zu Angesicht, der twittert. Wenn Klaus Eck, der <a title="Home of PR Blogger" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/" target="_blank">PR-Blogger</a>, twittert, geht das in Ordnung. Er muss ja, will er weiterhin kompetent über <strong>Online Reputation Management</strong> beraten. Aber selbst auf seinem Blog, so scheint es, kommentieren immer dieselben Leute die Twitterartikel. Erleben wir gerade vielleicht so etwas wie eine <strong>Twitterblase</strong>? Die vielleicht irgendwann sogar zu <strong>platzen </strong>droht?</p>
<p>Sehen wir uns das <strong>Twitterphänomen </strong>mal gänzlich objektiv an (das ist nämlich meine Spezialität: Dinge so <strong>objektiv </strong>wie möglich zu betrachten, ganz ohne Vorurteile, <strong>unvoreingenommen </strong>und unpolemisch). 90 Prozent der Tweets werden von 10 Prozent der Zwitscherer verfasst (<a title="Twitterstatistik" href="http://blogs.harvardbusiness.org/cs/2009/06/new_twitter_research_men_follo.html" target="_blank">laut diesem Beitrag hier</a> , den ich <a title="PR Blogger" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/06/twitterprofil.html" target="_blank">hier </a>gefunden habe). Das spricht dafür, dass es viele so halten wie ich: Mal <strong>anmelden</strong>, Account <strong>sichern</strong>, ein, zwei <strong>Tweets </strong>absetzen (man muss ja mitreden können) &#8211; und das war&#8217;s. Ganz ehrlich: Mir wird einfach nicht klar, wie ich Twitter als <strong>Marketinginstrument </strong>einsetzen könnte. Gut, ich könnte<strong> interessante Links </strong>twittern, auf <strong>Blogbeiträge </strong>hinweisen, &#8230; und was noch? Ich kann ja schlecht von einem Ghostwriting-Auftrag berichten, von einer Namensfindung oder von einem Konzept zur Produkteinführung, die erst noch bevorsteht. Und überhaupt: Das geht im Blog viel besser. Ich <strong>texte </strong>unter anderem für <strong>Maschinenbauer</strong>. Was haben die mit Twitter am Hut? Viele KMU sind mit ihrer Website schon <strong>überfordert </strong>und halten das Internet für ein notwendiges Übel. Kann ich ihnen auch nicht verdenken.</p>
<p>Aber die für mich viel wichtigere Frage ist doch: <strong>Wer liest meine Tweets?</strong><br />
[polemik]<br />
Bisher beschränken sich bekannte Accounts rein auf die <strong>Kommunikationsbranche</strong>. Und werden auch nur in der <strong>Kommunikationsblase </strong>wahrgenommen. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Natürlich erzählen gerade diese Leute, wie toll Twitter ist, wie viele <strong>Aufträge </strong>sie damit schon generiert haben. Klar, wenn mein Geschäft darin besteht, <strong>Twitterseminare </strong>zu veranstalten oder Leuten zu erklären, wie man via Twitter Aufträge generiert &#8230; Ihr seht schon, das ist fast wie bei einem klassischen Schneeballsystem: Ich twittere darüber, wie toll Twitter ist, und wie viel Geld ich damit verdienen kann. Du fragst mich, wie das geht, und gibst mir für meine Antwort Geld. Dann twitterst du darüber, wie toll Twitter ist &#8230;<br />
[/polemik]</p>
<p>Twitter ist ein <strong>geschlossenes System</strong>. Es macht meine Welt nicht <strong>besser</strong>, <strong>vereinfacht </strong>gar nichts. Twitter ist nur noch <strong>ein weiterer Kanal</strong>, auf dem viele rumschippern, die meisten allerdings relativ ziellos. Was reiht sich als nächstes in die Riege des Kommunikationswahnsinns? Eine <strong>Twitter-SMS-Flatrate</strong>? 120 Zeichen auf die Handys seiner Follower? <strong>Kurzhologramme</strong>, in denen man pantomimisch sein gestriges Mittagessen darstellen kann? Und die spätestens nach zwei Wochen dazu genutzt werden, sein <strong>Marketingangebot </strong>zu tanzen?</p>
<p>Nein, nein, nein. <strong>Twittert </strong>ihr ruhig weiter, ich sehe euch zu und <strong>beobachte </strong>euch genau. Vielleicht <strong>folge </strong>ich euch sogar. Aber auf absehbare Zeit halte ich mich da raus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Wohin mit schlechten Ideen? Und woher überhaupt?</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/04/25/wohin-mit-schlechten-ideen-und-woher-uberhaupt/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Apr 2009 06:27:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Was passiert eigentlich mit all den Ideen, die man im Laufe eines Projekts so entwickelt? Und wie erkennt man sie? Ich halte es mit jeglichen Ideen so, dass sie mindestens eine Nacht überleben müssen. Nimmt man sich eines kniffligen Problems an, euphorisiert der erste Ansatz meist so sehr, dass man leicht Opfer der rosaroten Hach-was-bin-ich-kreativ-und-pfiffig-Brille [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was passiert eigentlich mit all den Ideen, die man im Laufe eines <strong>Projekts </strong>so entwickelt? Und wie erkennt man sie?</p>
<p>Ich halte es mit jeglichen <strong>Ideen </strong>so, dass sie mindestens eine <strong>Nacht überleben</strong> müssen.<br />
Nimmt man sich eines kniffligen Problems an, <strong>euphorisiert </strong>der erste Ansatz meist so sehr, dass man leicht Opfer der rosaroten Hach-was-bin-ich-kreativ-und-pfiffig-Brille wird. Das Blatt ist nicht mehr leer, man kann endlich schreiben und konzipieren. Doch nicht umsonst mahnen alle <strong>Textratgeber </strong>davor, sich zu schnell der ersten Idee hinzugeben. <span id="more-54"></span>Meistens entstehen diese ja durch <strong>Assoziationen </strong>mit kürzlich Gesehenem oder Gelesenem. Das muss beileibe nicht immer negativ enden, ist aber zumeist das Offensichtlichste, das auch anderen einfallen könnte. Und dann ist die Idee plötzlich gar nicht mehr so großartig.</p>
<h2>Sacken lassen</h2>
<p>Was also tun? Das Wichtigste: <strong>Sacken lassen</strong>. Auch wenn die Deadline drückt: Sind der Text geschrieben, das Konzept gescribbelt und die Rohzeichnungen fertig, sollte man <strong>weggehen</strong>. Eine Runde ums Haus. Einen Kaffee trinken. Mit dem Hund spielen. Und dann wiederkommen. Meistens hat sich der Blick dann schon <strong>geklärt</strong>. Kann der Ansatz bestehen? Sagt der Bauch: Naja, es ist ganz nett, aber &#8230; (Und schließlich wissen wir ja, wessen kleine Schwester &#8220;nett&#8221; ist.): <strong>wegwerfen</strong>.<br />
Die Distanz, die man sich verschafft hat, reicht oftmals für den richtigen Zugang. Man hat das <strong>Problem </strong>dann lange genug <strong>gewälzt</strong>, um <strong>objektiver </strong>rangehen zu können. Man kann es besser überblicken. Denn in der Abwesenheit stellt das Gehirn netterweise nicht das Arbeiten an. Wer kennt es nicht, dass man manchmal nachts wach wird, weil man plötzlich die <strong>Lösung </strong>einer kniffligen Aufgabe kennt? Welcher Kreative hat nicht schon davon profitiert, Stift und Zettel neben dem Bett liegen zu haben? Das Gehirn nimmt sich der schwierigen, ungelösten Probleme <strong>unbewusst </strong>an. Deshalb sollte man sich auch von seinem Arbeitsplatz entfernen und sich mit anderen Dingen beschäftigen. Das Hirn macht das schon, es kann auf den gesamten <strong>Erfahrungsschatz </strong>zurückgreifen und Verbindungen ziehen, wo das <strong>Bewusstsein </strong>kapituliert.<br />
(Das ist natürlich arg vereinfacht dargestellt, die ablaufenden Prozesse sind weitaus komplizierter; wer sich dafür interessiert, dem kann ich <a title="Link zu amazon.de" href="http://www.amazon.de/Wer-bin-ich-viele-philosophische/dp/3442311438/ref=sr_1_2?ie=UTF8&amp;s=books&amp;qid=1240640484&amp;sr=8-2" target="_blank">Richard David Prechts &#8220;Wer bin ich &#8211; und wenn ja, wie viele?&#8221;</a> empfehlen, tolles Buch über philosophische Strömungen mit einem ausführlichen Exkurs zur Hirnforschung.)</p>
<p>Und was ist nun mit den ersten Ideen, die der näheren Betrachtung nicht standhalten?<br />
Heide Liebmann schreibt in ihrem Beitrag <a title="Akquise-Alphabet " href="http://www.heide-liebmann.de/blog/2009/04/24/akquise-alphabet-b-wie-beobachten/trackback/" target="_blank">&#8220;Akquise-Alphabet: B wie Beobachten &#8211; Das Leben, die Netzwelt und natürlich den Wettbewerb&#8221;</a>, dessen einzelne Aspekte durchaus auch hier Anwendung finden:</p>
<blockquote><p>Beobachten, wahrnehmen, sich eine Meinung bilden, mit anderen diskutieren, ausprobieren, verwerfen, weitersagen, weiterentwickeln [...].</p></blockquote>
<p>Ich finde den Aspekt des <strong>Verwerfens </strong>am spannendsten. Man muss sich von Ideen <strong>trennen </strong>können. Nicht jeder Ansatz ist es wert verfolgt zu werden. Man darf nicht zum <strong>Ideenmessie </strong>werden. Keine Schublade, in der alte Ideen vor sich hin <strong>gammeln </strong>und darauf warten wiederentdeckt zu werden. Wenn sie es verdienen, werden sie sich von selbst ins Gedächtnis bringen, wenn es soweit ist. Und wenn nicht: dann nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Unverzichtbare Texter-Tools</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2008/11/22/unverzichtbare-texter-tools/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 20:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer seine Brötchen als Freiberufler verdient, kommt ohne die richtigen Werkzeuge selten aus. Ich baue seit einiger Zeit auf ein paar Programme, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Alle laufen unter Windows, manche auch unter Linux, die Freeware-Szene für Macs ist ja nicht so ausgeprägt, allerdings fehlt mir da auch der richtige Überblick. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer seine Brötchen als <strong>Freiberufler </strong>verdient, kommt ohne die <strong>richtigen Werkzeuge</strong> selten aus. Ich baue seit einiger Zeit auf ein paar <strong>Programme</strong>, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Alle laufen unter <strong>Windows</strong>, manche auch unter Linux, die Freeware-Szene für Macs ist ja nicht so ausgeprägt, allerdings fehlt mir da auch der richtige Überblick. Ich mag Macs nicht.</p>
<p>Im Bereich Text, mit dem ich beginnen möchte, baue ich auf reine <strong>Texteditoren</strong>. Zum einen gibt es sehr gute Programme, die frei verfügbar sind, zum anderen ist der Plattform übergreifende <strong>Austausch </strong>im txt-Format <strong>kein Problem</strong>. Schließlich werden keine Formatierungen übermittelt und über die richtige Office-Suite muss auch nicht nachgedacht werden.</p>
<p>Zwei Tools kommen <strong>regelmäßig </strong>zum Einsatz:<span id="more-34"></span></p>
<h2>Notepad++ (gibt&#8217;s <a title="Home of Notepad++" href="http://notepad-plus.sourceforge.net/de/site.htm" target="_blank">hier</a>)</h2>
<p>Ein <strong>Allround-Texteditor</strong>. Startet schnell, ist <a title="Portable Notepad++" href="http://portableapps.com/apps/development/notepadpp_portable" target="_blank">portabel</a> verfügbar (muss also nicht installiert werden und läuft von jedem USB-Stick) und hält noch etliche <strong>Syntaxhervorhebungen </strong>parat. Die sind besonders dann hilfreich, wenn man schnell mal einige HTML-Tags einfügen oder überprüfen will. Gut, das brauche ich als Texter nicht wirklich, aber wenn ich Texte schnell online verfügbar machen will oder muss, wenn mehrere Entscheider ihr OK geben wollen, helfen ein paar Headline-Tags ungemein. Abgerundet wird Notepad++ durch umfangreiche Suchen-Ersetzen-<strong>Filter</strong>, es kann Texte <strong>vergleichen </strong>(unverzichtbar, wenn man mal vergessen hat, seine Textentwürfe zu datieren) und den reinen Editortext vergößern (wenn man mal zu zweit am Monitor sitzt).</p>
<h2>Q10 (gibt&#8217;s <a title="Home of Q10" href="http://www.baara.com/q10/" target="_blank">hier</a>)</h2>
<p>Q10 ist ein Programm (auch das ist in einer portablen Version erhältlich), das ich immer dann einsetze, wenn ich <strong>viel Text</strong> &#8220;wegschaffen&#8221; will. Der Editor läuft im <strong>Vollbild </strong>auf <strong>schwarzem Hintergrund</strong> und kommt <strong>ohne Menüleisten</strong> aus. Es füllt den kompletten Bildschirm aus und verdeckt auch die Windows-Taskleite, die oftmals nette, kleine <strong>Ablenkungen </strong>bereithält. Das Menü öffnet man mit F1, das Tool zählt Zeichen, beinhaltet eine <strong>Rechtschreibprüfung </strong>und macht einfach <strong>Spaß</strong>. Klingt platt, es wird aber jeder zustimmen, der sich zum Schreiben ab und an die gute, alte Schreibmaschine zurückwünscht. Antesten!</p>
<p>Ob das alles ist? Im Prinzip schon. Natürlich tummelt sich auf meinem Rechner noch <a title="deutsche Seite von OpenOffice" href="http://de.openoffice.org/" target="_blank"><strong>OpenOffice</strong></a>, das bei umfangreichen Projekten zum Einsatz kommt (und das in Version 3 mittlerweile jedes andere Office-Paket von meinem Rechner verdrängt hat). Tatsache ist aber, dass ich <strong>Texte </strong>zuerst in einem der beiden <strong>Editoren</strong> verfasse. Bin ja schließlich kein Layouter.</p>
<p>Zum Handwerkszeug gehören natürlich diverse <strong>Offline-Hilfsmittel</strong>, allen voran der <strong>Duden </strong>(andere Wörterbücher gibt es natürlich auch, aber nicht auf meinem Tisch), ein paar <strong>Synonym</strong>- und eine ganze Batterie an <strong>Konversationslexika</strong>. Wissen ist schließlich alles.</p>
<p><strong>Und Schokolade.</strong></p>
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		</item>
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		<title>Petition gegen schlechte Texte</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2008/10/28/petition-gegen-schlechte-texte/</link>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 06:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen geistert eine &#8220;Petition gegen schlechte Texte&#8221; durch die Bloglandschaft, initiiert durch den Textguerilla-Blog. Diese wird gezeichnet von etlichen geschätzten Texterkolleg/innen, deren Blogs ich regelmäßig lese (und von denen einige vielleicht sogar Einzug in die Blogroll halten werden). Mein erster Gedanke aber war: Fangen Texter jetzt auch schon an zu jammern? Dass viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen geistert eine &#8220;<strong>Petition gegen schlechte Texte</strong>&#8221; durch die Bloglandschaft, initiiert durch den <a title="Blogartikel im Textguerilla-Blog" href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/15/die-petition-schluss-mit-schlechten-texten/" target="_blank">Textguerilla-Blog</a>. Diese wird <a title="Link zur Petition" href="http://www.ipetitions.com/petition/SchlussmitschlechtenTexten/signatures.html" target="_blank">gezeichnet</a> von etlichen geschätzten Texterkolleg/innen, deren Blogs ich regelmäßig lese (und von denen einige vielleicht sogar Einzug in die Blogroll halten werden).</p>
<p>Mein erster Gedanke aber war: Fangen <strong>Texter </strong>jetzt auch schon an zu <strong>jammern</strong>? <span id="more-32"></span>Dass viele Kunden aufs <strong>Geld </strong>schauen (müssen), ist schon lange nichts Neues. Angebote wie der <a title="Textbroker" href="http://www.textbroker.de/" target="_blank">Textbroker</a> oder andere billige <strong>Textschleudern </strong>(erwähnt sei hier zum Beispiel der <a title="PR-Generator" href="http://www.pr-generator.de/" target="_blank">PR-Generator</a>, der Danklink für den Hinweis wird achgereicht, sobald mir wieder einfällt, in wessen Blog ich die Seite gefunden habe) machen den Markt kaputt. Dass bei Preisen um 5 Euro pro Mailing die <strong>Qualität </strong>auf der Strecke bleibt, sollte niemanden wundern. Natürlich macht das auch mich <strong>wütend</strong>. Und natürlich stehe ich oftmals <strong>hilflos </strong>einem <strong>Dumpingangebot </strong>gegenüber, das ich nicht willens bin zu unterbieten. Natürlich gehen mir durch <strong>Billiganbieter </strong>wie <strong>myhammer.de</strong> (da gibt es gerade &#8220;10 Texte zu Jobthemen je 200 Wörter&#8221; für im Moment 27 Euro) Aufträge durch die Lappen. Und, glaubt mir, es regt mich maßlos auf, wenn ich dann die <strong>Ergebnisse</strong> sehe: herzlos, <strong>ohne</strong> Sinn und <strong>Konzept </strong>aneinander gereihte <strong>Worthülsen</strong>, <strong>Leerformeln</strong>, Geschwaller ohne Substanz. Meistens jedenfalls.</p>
<p>Aber ich bezweifle, dass eine <strong>Trotzreaktion</strong>, wenn auch in ihrem Ursprung sicherlich mit einem Augenzwinkern ins Leben gerufen, an dieser Situation etwas ändern wird. Gegen etwas zu sein, ist immer einfach. Ich bin auch gegen vieles. Doch <strong>ändern </strong>kann ich es nur, wenn ich das Gegen durch ein Für ersetze. Wofür stehen Texterinnen und Texter? Für eine <strong>professionelle </strong>Einstellung. Für <strong>Erfahrung</strong>. Für verbindliche <strong>Zusagen</strong>. Für <strong>Textgefühl</strong>, Textverständnis und Besessenheit, aus jedem noch so kurzen Einzeiler das Bestmögliche rauszuholen. Wir verbeißen uns in unsere Aufgaben, sind <strong>perfektionistisch</strong>, pedantisch. Und <strong>unbequem</strong>. Weil wir wissen, was wir tun, können wir unseren Kund/innen auch mal die eine oder andere Flause aus dem Kopf treiben.</p>
<p>Denn: <strong>Texten bedeutet immer auch: beraten.</strong></p>
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		<title>Ewald bebt! &#8211; Ich bebe mit</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Aug 2008 18:59:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
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		<category><![CDATA[Ruhrgebiet]]></category>
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		<description><![CDATA[Am 20. September macht der &#8220;Global Battle Of The Bands&#8221; (GBOB) Station in Herten. Auf dem Gelände der ehemaligen Zeche Ewald spielen etliche lokale Bands um den Einzug ins GBOB-Finale. Das ist ja nun nichts wirklich Bahnbrechendes. Neu ist der explizite lokale Bezug zum Ruhrgebiet. Mitinitiator Rolf Jansen, seines Zeichens Gründer und Vorsitzender des Vereins [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 20. September macht der &#8220;<a title="GBOB" href="http://www.gbob.com/challenge/2008/de/index.php" target="_blank"><strong>Global Battle Of The Bands</strong></a>&#8221; (GBOB) Station in Herten. Auf dem Gelände der ehemaligen <strong><a title="Übersicht Zeche Ewald" href="http://www.herten.de/homepage_vereine/projekt_ewald/index.cfm" target="_blank">Zeche Ewald</a></strong> spielen etliche lokale Bands um den Einzug ins GBOB-Finale. Das ist ja nun nichts wirklich Bahnbrechendes. Neu ist der explizite lokale Bezug zum Ruhrgebiet. Mitinitiator Rolf Jansen, seines Zeichens Gründer und Vorsitzender des Vereins <a title="ruhrwärts e. V." href="http://www.ruhrwärts.de/" target="_blank">ruhrwärts e. V.</a>, hat das Ziel, die Musiktreibenden mit den Musikvertreibenden zusammenzubringen.</p>
<p>Dazu hatten wir schon vor ein paar Monaten die Köpfe zusammengesteckt, weil mich eine ähnliche Idee umtreibt (die ich vielleicht sogar irgendwann umsetzen werde, wenn ich ein paar Sponsoren an Bord habe). Langer Rede kurzer Sinn: Ich bin natürlich mit an Bord und freue mich auf einen <strong>Samstag</strong> mit vielen, hoffentlich <strong>begabten Nachwuchsmusikern</strong>, netten <strong>Kolleg/innen </strong>und Informationen. Los geht&#8217;s <strong>gegen 13 Uhr</strong> mit <strong>Infoveranstaltungen </strong>und <strong>Workshops </strong>für anwesende Musiker/innen. Einen Workshop zur Selbstvermarktung wird&#8217;s von mir geben. Titel: <strong></strong></p>
<blockquote><p><strong>Mach dich zum Star! &#8211; Selbstvermarktung für Newcomer und Spätzünder</strong>.</p></blockquote>
<p>Das <strong>Konzept </strong>steht, eine <strong>Inhaltsübersicht </strong>gibt es spätestens am Wochenende.</p>
<p>Weitere Infos über <strong>Ewald bebt!</strong> werde ich hier in lockerer Regelmäßigkeit posten. Rolf wird uns da auf dem Laufenden halten. Bis dahin schaut mal auf die <a title="MySpace - Ewald bebt!" href="http://www.myspace.com/ewaldbebt" target="_blank">Ewald-bebt!-MySpace-Seite</a>, da bloggt Rolf immer mal wieder ein paar Neuigkeiten.</p>
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		<title>Die vier Sargnägel eines Texters &#8211; Nagel 1</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 07:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[briefing]]></category>
		<category><![CDATA[sargnagel]]></category>
		<category><![CDATA[texten]]></category>
		<category><![CDATA[texter]]></category>
		<category><![CDATA[texttipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben zu viel Kaffee, zu wenig Schlaf und zu wenig Platz auf dem Schreibtisch wegen zu vieler Kundensprech-Textersprech-Wörterbücher gibt es einige Phrasen, die durchaus irgendwann einmal die Nägel meines Sarges sein könnten. Aus etlichen Unterhaltungen mit anderen Textern weiß ich, dass ich damit nicht allein stehe. Deshalb hier für Sie, geschätzte Kunden, und für Sie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben zu viel <strong>Kaffee</strong>, zu wenig <strong>Schlaf </strong>und zu wenig Platz auf dem <strong>Schreibtisch </strong>wegen zu vieler Kundensprech-Textersprech-<strong>Wörterbücher </strong>gibt es einige Phrasen, die durchaus irgendwann einmal die Nägel meines Sarges sein könnten. Aus etlichen Unterhaltungen mit anderen Textern weiß ich, dass ich damit nicht allein stehe.<br />
Deshalb hier für Sie, geschätzte Kunden, und für Sie, geschätzte Leser, die vielleicht einmal Kunden werden, in einer losen Reihe die <strong>vier Sargnagelphrasen des Textertodes</strong>.<span id="more-20"></span></p>
<h3>Sargnagelphrase 1: Unsere Abteilungen haben schon mal ein paar Texte vorbereitet.</h3>
<p>Das ist wirklich <strong>nett </strong>von ihr, der Abteilung. Glauben Sie mir, Texter wissen solche <strong>Bemühungen </strong>zu schätzen. Wirklich. Aber wirklich <strong>nötig </strong>sind diese nicht.<br />
Sie gehen ja auch nicht hin und fliesen eine Wand Ihrer neuen Dusche hoch bis zur Decke und sagen dem <strong>Handwerksmeister</strong>: &#8220;Ich hab&#8217; schon mal eine Wand vorbereitet, daran können Sie sich <strong>orientieren</strong>, damit Sie wissen, wie&#8217;s ungefähr aussehen soll.&#8221; Im Normalfall wird der Profi-Fliesenleger Ihre Vorarbeit mit dem Meißel von der Wand hebeln, alles neu verputzen und <strong>von vorne</strong> beginnen müssen.</p>
<p>Bei Ihren <strong>Texten </strong>sieht es nicht anders aus. In einem oder auch mehreren intensiven Gesprächen (Marketingsprech: <strong>Briefing</strong>) erarbeiten wir uns gemeinsam die <strong>Klangfarbe </strong>Ihres Textes, den zu vermittelnden <strong>Inhalt</strong>, die <strong>Länge</strong>, die <strong>Ansprache </strong>Ihrer Kunden, die Vorlieben Ihrer <strong>Zielgruppe </strong>und vor allem: den <strong>Zweck</strong>, den Ihr neuer Text erfüllen soll.</p>
<p>In der Zwischenzeit kann sich Ihre Kreativ-Abteilung ihrer ursprünglichen Aufgabe widmen. Voraussetzung dafür, dass es genau wie beschrieben funktioniert, ist eine schiere <strong>Informationsflut</strong>, unter der Sie Ihren <strong>Buchstabenzauberer begraben </strong>sollten. Denn sonst sind wir bei <strong>Sargnagelphrase Nummer 2: Das weiß ich nicht.</strong> Dazu in den nächsten Tagen mehr.</p>
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