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	<title>.:snext_blog:. &#187; Zukunftsmusik</title>
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	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
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		<title>Plattenfirmen lernen&#8217;s nicht</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 05:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Amazon startet mit seinem ins &#8220;Cloud Drive&#8221; integrierten &#8220;Cloud Player&#8221; einen vernünftigen und mehr als überfälligen Versuch, den Käufer mit digitaler Musik zu versöhnen. Verkürzt dargestellt: Wer bei Amazon ein Musikalbum oder eine Single im mp3-Format kauft, kann die Lieder in seinem kostenlosen Online-Speicher ablegen, um sie von da aus auf jedem Rechner oder seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Amazon </strong>startet mit seinem ins &#8220;<strong>Cloud Drive</strong>&#8221; integrierten &#8220;<strong>Cloud Player</strong>&#8221; einen vernünftigen und mehr als überfälligen Versuch, den Käufer mit <strong>digitaler Musik</strong> zu versöhnen. Verkürzt dargestellt: Wer bei Amazon ein Musikalbum oder eine Single im mp3-Format kauft, kann die Lieder in seinem <strong>kostenlosen </strong>Online-Speicher ablegen, um sie von da aus auf jedem Rechner oder seinem Smartphone anzuhören. <strong>Gute Idee</strong> und weit weniger gängelnd als dieses unsägliche iTunes.</p>
<h3>Und was passiert?</h3>
<p><a href="http://www.reuters.com/article/2011/03/29/us-amazon-idUSTRE72S13H20110329" target="_blank">Sony regt sich drüber auf und erwägt rechtliche Schritte</a>.<br />
Sagt mal, geht&#8217;s noch? Jeden Tag werden tausende von <strong>YouTube</strong>-Guckern <strong>verprellt </strong>und jetzt wird versucht, dem User das Hören seiner gekauften Platten weiter zu <strong>erschweren</strong>? Leute, ihr müsst euch nicht wundern, wenn demnächst niemand mehr für Musik bezahlt!</p>
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		<title>Apple baut Knebelnetzwerk</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 19:10:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit &#8220;Ping&#8221; gelingt Apple wieder ein großer Wurf. Garantiert. Ein Musiknetzwerk mit integriertem Shop &#8211; oder umgekehrt &#8211; dürfte der Traum der meisten Musiker und Bands sein. Also genau das, was MySpace in den letzten Jahren partout nicht hingekriegt hat. Wenn man aber genauer hinsieht, erkennt man, dass Apple der Weltherrschaft nun noch ein Stückchen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit &#8220;<strong>Ping</strong>&#8221; gelingt <strong>Apple </strong>wieder ein <strong>großer Wurf</strong>. Garantiert. Ein Musiknetzwerk mit integriertem Shop &#8211; oder umgekehrt &#8211; dürfte der <strong>Traum </strong>der meisten Musiker und Bands sein. Also genau das, was <strong>MySpace </strong>in den letzten Jahren partout <strong>nicht hingekriegt</strong> hat.</p>
<p>Wenn man aber genauer hinsieht, erkennt man, dass Apple der <strong>Weltherrschaft </strong>nun noch ein Stückchen näher gekommen ist. Andere mp3-Shops werden an Boden verlieren, <strong>Labels </strong>noch <strong>abhängiger </strong>von Cupertino. Das ist eine Entwicklung, die nur Jobs <strong>Fanboys </strong>gut finden dürften. Musikalisch gesehen also die, denen es prinzipiell egal ist, was sie hören, solange es <strong>iTunes </strong>nur abspielt. <strong>Radiohörer </strong>quasi.</p>
<p><strong>Musikenthusiasten </strong>bewahren sich die <strong>Freiheit</strong>. Und diese wird in Zukunft ein <strong>teures Gut</strong>.</p>
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		<title>Avatar &#8211; oder was die Musikindustrie von einem hohlbrotigen Film lernen kann</title>
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		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 05:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Samstag habe ich Avatar gesehen. Ja, das ist die futuristische Pocahontas-Geschichte von James Cameron, der gut die Hälfte des Films im Computer hat entstehen lassen. Was man sieht. Keine Frage, die Effekte sind grandios, man kann kaum sagen, was real ist und was errechnet wurde. Lediglich von realistischer Mimik sind die Künste der Rechensklaven noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag habe ich <a title="Avatar auf imdb.com mit einer völlig überhöhten Wertung" href="http://www.imdb.com/title/tt0499549/" target="_blank">Avatar</a> gesehen. Ja, das ist die <a title="Avatar-Skript" href="http://thenextweb.com/shareables/2010/01/05/pocahontas-avatar/" target="_blank">futuristische Pocahontas-Geschichte</a> von James Cameron, der gut die Hälfte des Films im <strong>Computer </strong>hat entstehen lassen. Was man sieht. Keine Frage, die <strong>Effekte </strong>sind <strong>grandios</strong>, man kann kaum sagen, was real ist und was errechnet wurde. Lediglich von <strong>realistischer Mimik</strong> sind die Künste der Rechensklaven noch Jahre <strong>entfernt</strong>. Da wirkte Etliches <strong>unecht</strong>.<br />
Viel schlimmer ist allerdings die unerträglich <strong>dünne Story</strong>. Böse Rohstoffhändler fallen auf Planeten ein und wollen die Ureinwohner umsiedeln. Die wollen nicht, es kommt zum Kampf, zu einer Liebe zwischen den Fronten &#8211; und zu einem glücklichen Ende. Dafür braucht man nichtmals &#8216;nen <strong>Bierdeckel</strong>. Nichtsdestotrotz hat die gute Frau vor mir Rotz und Wasser <strong>geheult</strong>. Die arrogante, ungehobelte Frage nach ihrem <strong>IQ </strong>möchte ich hier nicht stellen.<br />
Das alles wusste ich freilich vorher.</p>
<h2>Warum also war ich überhaupt im Kino?</h2>
<p>Ich mag das <strong>3D-Erlebnis</strong>. Ich habe Disney&#8217;s <strong>Weihnachtsgeschichte </strong>im Kino gesehen, obwohl ich Jim Carrey nicht sonderlich mag. Und ich habe den drittklassigen Slasher &#8220;<strong>My Bloody Valentine</strong>&#8221; im Kino gesehen. In <strong>3D</strong>. In den Jahren davor war ich viel seltener im Kino, weil ich mein Sofa und meinen DVD-Player mag. Und zu Hause sind Kaffee und Kekse zudem viel billiger.<br />
Zu Hause habe ich aber keine <strong>dritte Dimension</strong>. Hier haben die Filmemacher einen echten Joker gezogen, der mir das <strong>Geld </strong>aus den Taschen zieht (gut, die Kekse nehme ich noch immer von zu Hause mit, aber heißer, schweineteurer Kaffee muss sein). Ich liebe es, in den <strong>Film einzutauchen</strong>, das Gefühl zu haben, <strong>mitten im Geschehen</strong>, ja <strong>Teil der Handlung</strong> zu sein. Das ist <strong>fantastisch</strong>. Da verzichte ich gerne mal auf Tiefgang (aber damit habe ich Fan alter Trashfilme eh kein Problem).</p>
<h2>Und wo ist der Zusammenhang mit der Musikindustrie?</h2>
<p><strong>Plattenfirmen </strong>sind genau den <strong>entgegengesetzten </strong>Weg gegangen. In der <strong>Tonqualität</strong> reduzierte, <strong>komprimierte</strong> Formate sind angesagt. Damit hunderte von Songs auf einen<strong> mp3-Player</strong> passen. Masse statt Klasse. Damit hat sie den <strong>physikalischen Tonträgern</strong> selbst den <strong>Todesstoß </strong>versetzt. CDs und Vinyls werden in den nächsten Jahren zu <strong>Nischenprodukten </strong>verkommen und einem kleinen <strong>Liebhaberkreis </strong>vorbehalten sein.<br />
Dagegen boomt der Absatz großformatiger <strong>Flachbildfernseher </strong>und edler <strong>Heimkinosysteme</strong>. 3D wird der nächste <strong>lukrative </strong>Schritt ins Wohnzimmer sein. Dafür greifen die Leute tief in die Taschen. Und hier <strong>funktionieren </strong>auch die illegalen <strong>Downloadportale nicht </strong>mehr. Blu-ray-Discs fassen bis zu 50 GB an Daten. Wer will sich die mal eben irgendwo runterladen? 50 GB entsprechen weit mehr als 10.000 durchschnittlichen mp3-Songs.</p>
<p>Wo also sind die <strong>lossless Formate</strong> der Plattenfirmen? Wo die <strong>hochwertigen Abspielgeräte</strong>, die den Leuten Musik nahebringen? Gibt es? Klar gibt es die, irgendwo in <strong>Spezialgeschäften</strong>, zu <strong>horrenden </strong>Preisen. Dabei hört jeder Musik. Jeder! Aber jeder <strong>prollt </strong>mit seinem <strong>mickrigen iPod</strong> und hält sich damit für den durchdesignten <strong>Nabel der Welt</strong>. Und die <strong>Musik</strong>? <strong>Bleibt auf der Strecke</strong>. Wundert mich nicht.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Sinnfreitag &#8211; als Klingeltöne die Charts beherrschten</title>
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		<pubDate>Fri, 08 Jan 2010 06:00:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[crazy frog boys]]></category>

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		<description><![CDATA[Es gab eine Zeit, da eroberten Klingeltöne die deutschen Charts. Schlimm war das, wirklich. Welche Auswirkungen das auf unsere Kinder haben kann, zeigt der folgende Klassiker. Killerspiele sind nicht halb so gefährlich!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es gab eine Zeit, da eroberten <strong>Klingeltöne </strong>die deutschen <strong>Charts</strong>. Schlimm war das, wirklich. Welche <strong>Auswirkungen </strong>das auf unsere Kinder haben kann, zeigt der folgende Klassiker. <strong>Killerspiele </strong>sind nicht halb so gefährlich!</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/pL8SjssS68A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/pL8SjssS68A&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Onlinemedien-Krise: Warum Paid Content ein Griff ins Klo ist</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/12/27/onlinemedien-krise-warum-paid-content-ein-griff-ins-klo-ist/</link>
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		<pubDate>Sun, 27 Dec 2009 08:52:52 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Seit über einem Jahr jammern Verleger über die Kostenlos-Mentalität der Internetuser. Jüngst ja Springer-Spross Matthias Iken in seinem Abendblatt-Pamphlet (mit zu diesem Zeitpunkt über 480 Kommentaren!), seit dessen Lektüre ich endlich weiß, wo ich mich einzuordnen habe. Die Inhalte haben Stefan Niggemeier und Thomas Knüwer ja bereits ausführlich auseinander genommen. Zu recht. Lächerlich werden die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit über einem Jahr jammern <strong>Verleger</strong> über die <strong>Kostenlos-Mentalität</strong> der Internetuser. Jüngst ja <strong>Springer</strong>-Spross Matthias Iken in seinem <a title="Matthias Ikens Rechtfertigungstext zur Springer-Bezahlschranke" href="http://www.abendblatt.de/ratgeber/article1307619/abendblatt-de-gibt-es-seit-heute-im-Abonnement.html" target="_blank">Abendblatt-Pamphlet</a> (mit zu diesem Zeitpunkt über 480 Kommentaren!), seit dessen Lektüre ich endlich weiß, wo ich mich einzuordnen habe. Die Inhalte haben <a title="Stefan Niggemeier über Springers Bezahlschranke" href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/aussichtslos-selbstmoerderisch-unverschaemt/" target="_blank">Stefan Niggemeier</a> und <a title="Thomas Knüwer über die Springer-Bezahlschranke" href="http://www.indiskretionehrensache.de/2009/12/trotz-und-abendblatt/#more-2510" target="_blank">Thomas Knüwer</a> ja bereits ausführlich auseinander genommen. Zu recht.</p>
<p>Lächerlich werden die <strong>Versuche</strong>, User <strong>auszugrenzen</strong> und gleichzeitig <strong>Google</strong> reinzulassen. Die Klicks, die nicht auf nackte Haut abzielen, reichen anscheinend doch nicht aus, und schon gibt es ein nettes <strong>Addon</strong> für den <strong>Firefox</strong>, der den Seiten des Hamburger Abendblattes oder der Berliner Morgenpost vorgaukelt, ein <strong>Google-Bot</strong> käme auf Stippvisite &#8211; und schon stehen einem alle Inhalte offen. [Selbstverständlich sollte das niemand missbrauchen, sonst geht Springer pleite, deshalb spare ich mir hier den Link zum <em>User Agent Switcher</em>.]</p>
<p>Nun sollen also die Online-Leser die <strong>Verlegerversäumnisse</strong> ausbaden, die diese sich in aller Ruhe bei ihren Kollegen aus der <strong>Musikbranche</strong> abgeguckt haben. Die <strong>Digitalisierung</strong> wurde nicht für voll genommen. Ein Verleger, dessen Namen ich hier nicht nennen werde, hat vor dreieinhalb Jahren wörtlich zu mir gesagt:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Web 2.0 ist ein Hype, das legt sich wieder. […] Eine Community brauchen wir nicht, wir haben ein Forum, in dem sich alle austauschen können.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Dass er fatal <strong>falsch</strong> liegt, hatte ich ihm bereits damals gesagt. Vor drei Wochen hat er Facebook für sich entdeckt und ist begeistert von der Möglichkeit sich <strong>vernetzen</strong> und “Bilder tauschen zu können”.</p>
<p>Er steht nicht alleine. <strong>Blattmacher</strong> suchen seit Monaten ihr Heil im <strong>Anzeigenpreisdumping</strong>. Wo in Monatstiteln vor Jahren ganzseitige Anzeigen für, sagen wir, 5.000 Euro über den Tisch gegangen sind, <strong>dümpeln</strong> die Preise mittlerweile bei einem Fünftel vor sich hin. Die Lösung: <strong>Copypreise</strong> werden erhöht, Beilagen erdacht, die diese rechtfertigen – und schlussendlich der <strong>Internetauftritt</strong> hinter einer <strong>Bezahlschranke</strong> versteckt.</p>
<p>Die Einschätzung, dass eben dieses nicht funktionieren wird, teile ich mit <a title="Jahr-2010-Prognosen von Meedia-Autor Dirk Manthey" href="http://meedia.de/nc/background/meedia-blogs/dirk-manthey.html#c25268" target="_blank">Meedia-Autor Dirk Manthey</a>. Auch <a title="Marc Ziegler auf Xing.com" href="http://www.xing.com/profile/Marc_Ziegler3" target="_blank">Marc Ziegler</a>, Clustermanager der <a title="medien.nrw.de" href="http://www.medien.nrw.de" target="_blank">Medienbranche in NRW</a>, ist dieser Auffassung. Er sagte kürzlich bei einer Veranstaltung der <a title="Homepage der Wirtschaftsförderung Dortmund" href="http://www.wirtschaftsfoerderung-dortmund.de/de/home/index.jsp" target="_blank">Wirtschaftsförderung Dortmund</a>, <strong>Paid Content</strong> funktioniere nur mit <strong>exklusiven Inhalten</strong>, am besten eingebettet in Rich Media Applications, reine <strong>Bezahlschranken</strong> liefen ins Leere, das hätten die Erfahrungen in den USA erwiesen.</p>
<p>Yahoo-Deutschland-Chef <strong>Terry von Bibra</strong> bläst im aktuellen <a title="kress-Kommentar zu Paid Content von Yahoo-Deutschland-Chef Terry von Bibra" href="http://www.kress.de/cont/story.php?id=132017" target="_blank">kress-Kommentar</a> ins selbe Horn. Seine Kernaussage:</p>
<blockquote>
<p>&#8220;Wer aus Verzweiflung über sinkende Anzeigenerlöse und Auflagenzahlen auf Bezahlinhalte im Web setzt, hat die Gesetze des Internets nicht verstanden.&#8221;</p>
</blockquote>
<p>Generell seien überall <strong>kostenlose Alternativen</strong> zu finden. Chancen sieht er in <strong>Nischen</strong> und im mobilen <strong>Internet</strong> .</p>
<p>Gerade Letzteres wird aber auch nur dann funktionieren, wenn sich die Verlage von ihrer iPhone-Manie befreien können. Nur weil &#8220;iPhone-Apps&#8221; gerade unheimlich hip sind, hat noch lang nicht jeder den Sinn eines überteuerten Telefons verstanden, weil es auch hier viel günstigere Alternativen gibt. Wenn mobiles Internet die Zukunft ist, dann sicherlich nicht auf einem Nischengerät, das mehr Statussymbol denn Telefon ist. Die breite Masse wird über das Apfelgerät nicht zu erreichen sein (Bestes Beispiel: der aktuelle Streit um die <a title="Die taz über den Springer-Streit ums tagesschau-App" href="http://www.taz.de/1/leben/internet/artikel/1/springer-fuehlt-sich-verapplet/">tagesschau-App</a>. Medienmacher gehen auf die Barrikaden, aber denen, die die App nutzen sollten, ist&#8217;s ziemlich schnuppe.).</p>
<p>Was also ist die <strong>Lösung</strong> für fehlende Erlöse in Verlagshäusern? Hier meine äußerst subjektive Einschätzung:</p>
</p>
<h2>Nicht mehr jammern</h2>
<p>Zunächst mal sollten alle aufhören zu jammern. Ich kann das ewige Dunkelsehen und <strong>Schwarzmalen</strong> nicht mehr hören. Und ernst nehmen schon gar nicht. Verlage müssen sich der Tatsache einer <strong>veränderten Mediennutzung</strong> stellen. Strampeln und Protestieren helfen da nicht sonderlich. Und wirken auch nicht unbedingt souverän, geschweige denn kompetent</p>
</p>
<h2>Internetinhalte sind kostenlos</h2>
<p><strong>Bezahlschranken</strong> treiben User zu kostenlosen <strong>Alternativen</strong> . Das sage ich, der ich auch zum Teil von journalistischen Webtexten leben muss. Auch ich würde für Online-Inhalte nicht zahlen, wenn es diese irgendwoanders für lau gäbe. Da muss jetzt auch niemand aufschreien. Ich achte schließlich auch im Supermarkt auf Angebote und kaufe beim Discounter, wenn möglich. Discounter gehen ja auch nicht auf die Barrikaden und verlangen ab 2010 Eintritt, weil der Einkauf ja ansonsten so günstig ist.</p>
</p>
<h2>Qualität wird sich durchsetzen</h2>
<p>Das war schon immer so. Wenn ein <strong>Printprodukt</strong> am <strong>Onlineauftritt</strong> hängt, sollten online (gerade junge) Leser/innen gewonnen werden. Durch gute Inhalte, spannende Anreißer, tolle Aufmacher. Die Website sollte die User <strong>ins Blatt ziehen</strong>, sollte sie an die <strong>Marke binden</strong>. Eine gute Verlagswebsite ist die beste <strong>PR</strong> , die ein Medienhaus habe kann. Und dann wird vielleicht auch verstanden, dass Online-Inhalte Geld kosten. Und zwar den Verlag.</p>
</p>
<h2>Leute, macht E-Paper</h2>
<p>Wenn ihr ein Magazin betreibt, seid nicht geizig und veröffentlicht regelmäßig <strong>Leseproben</strong> als E-Paper. <strong>Kostenlos</strong> . Damit macht ihr das Magazinlayout bekannt, brandet eure Marke, seid präsent und senkt so die Kaufschwelle, wenn euch eure Internetbesucher im Zeitschriftenregal entdecken.<br />
Oder reicherst euer E-Paper <strong>multimedial</strong> an mit Videos, Interviews, Hörbeispielen, macht aus eurem Printtitel ein <strong>Multimediamagazin</strong> . Dafür zahlen User dann auch wieder einen angemessenen Beitrag.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Sinnfreitag &#8211; die schlechtesten Cover aller Zeiten</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/10/09/sinnfreitag-die-schlechtesten-cover-aller-zeiten/</link>
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		<pubDate>Fri, 09 Oct 2009 05:21:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Sinnfreitag]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[cover]]></category>
		<category><![CDATA[europe]]></category>
		<category><![CDATA[final countdown]]></category>

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		<description><![CDATA[Als Musikjournalist wird man ja immer mal wieder mit völlig talentbefreiter Musik konfrontiert. Motto: Ich weiß, wie man &#8216;ne Klampfe hält, dann mach ich halt Musik. Klappt selten, ehrlich. Schön ist, dass sich wenige davon abhalten lassen und a) manchmal was richtig Gutes rauskommt oder b) Dinge wie diese. Der erste Song dürfte jedem bekannt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Als <strong>Musikjournalist </strong>wird man ja immer mal wieder mit völlig <strong>talentbefreiter </strong>Musik konfrontiert. Motto: Ich weiß, wie man &#8216;ne Klampfe hält, dann mach ich halt Musik. Klappt selten, ehrlich. Schön ist, dass sich wenige davon abhalten lassen und a) manchmal was richtig Gutes rauskommt oder b) Dinge wie diese.</p>
<p>Der erste Song dürfte jedem bekannt sein, der die letzten Jahrzehnte nicht auf dem Mond oder dem Hinterland von Idaho verbracht hat: <strong>Europes &#8216;Final Countdown&#8217;</strong>. Zur Einstimmung das Video (nach dem Break).<span id="more-70"></span></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/7_IKcMl_a9A&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/7_IKcMl_a9A&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Das Lied wurde ein paarhunderttausend Mal <strong>gecovert</strong>, niemals aber mit einer solchen <strong>Überzeugung</strong>, es richtig, richtig gut hinzubekommen. Publikum ist noch nicht so zahlreich erschienen, der Besuch beschränkt sich auf zwei Kinder, einen Mann, der durchs Bild rennt und einen verzweifelten <strong>Tontechniker</strong>, der auf der Bühne nachsieht, ob alles mit rechten Dingen zugeht.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/Pw8sNoodIDk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/Pw8sNoodIDk&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Bis hierhin ist nichts <strong>Spektakuläres </strong>an einem guten Song und einem &#8230; öhm &#8230; nicht ganz so guten Cover. Nun aber ist jemand hingegangen und hat beide Versionen vereint zu einem <strong>Meisterwerk</strong>. Und das meine ich genau so: <strong>Meisterwerk</strong>. Zurücklehnen und genießen. <strong>The Final Countdown</strong>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/G6X4Pg4S2HU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/G6X4Pg4S2HU&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Armes Musikdeutschland: Ramm(el)stein</title>
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		<pubDate>Wed, 16 Sep 2009 20:28:09 +0000</pubDate>
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				<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[rammstein]]></category>

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		<description><![CDATA[Sorry für den Kalauer. Das neue Rammstein-Video ist vor ein paar Minuten veröffentlicht worden. Ich mag Rammstein nicht. Ein, zwei Songs kann ich hören, dann verschließen sich mir die Ohren. Der neue Song heißt &#8216;Pussy&#8216;. Toll. Ich werde das Video nicht verlinken, weil explizite Hardcore-Sexszenen reingeschnitten wurden. Wahrscheinlich brauchen Rammstein mittlerweile solche Videos, weil der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Sorry für den Kalauer.</p>
<p>Das neue Rammstein-Video ist vor ein paar Minuten veröffentlicht worden. Ich mag Rammstein nicht. Ein, zwei Songs kann ich hören, dann verschließen sich mir die Ohren. Der neue Song heißt &#8216;<strong>Pussy</strong>&#8216;. Toll. Ich werde das Video nicht verlinken, weil explizite <strong>Hardcore-Sexszenen</strong> reingeschnitten wurden. Wahrscheinlich brauchen <strong>Rammstein </strong>mittlerweile solche Videos, weil der Song so <strong>dröge </strong>und <strong>belanglos </strong>ist, dass ihn sonst niemand wahrnehmen würde. Trotzdem werden sie charten. Hoch. <strong>Armes Musikdeutschland</strong>.<br />
Fans der Band werden&#8217;s abfeiern, warten aber vielleicht auch gerne auf die zensierte Fassung.</p>
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