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	<title>.:snext_blog:. &#187; download</title>
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	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
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		<title>Gratis-Download: Marketing-Fachbücher</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Dec 2008 07:19:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[Thorsten Schwarz verschenkt noch bis zum 24. Dezember seine beiden Leitfäden &#8220;Online-Marketing&#8221; und &#8220;E-Mail-Marketing&#8221;. Den jeweiligen Inhalt kann man auf seiner Website, www.absolit.de, nachlesen. Insgesamt gibt es über 1.000 Seiten Lesestoff für den Jahreswechsel. Ich hab die Bücher noch nicht gelesen, aber die Inhaltsübersichten sehen viel versprechend aus. Hier geht&#8217;s zum Download:
&#8220;Leitfaden E-Mail-Marketing und Newsletter-Gestaltung&#8221;, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Thorsten Schwarz</strong> <strong>verschenkt</strong> noch bis zum <strong>24. Dezember</strong> seine beiden Leitfäden <strong>&#8220;Online-Marketing&#8221;</strong> und <strong>&#8220;E-Mail-Marketing&#8221;</strong>. Den jeweiligen Inhalt kann man auf seiner Website, <a title="Homepage von absolit.de" href="http://www.absolit.de" target="_blank">www.absolit.de</a>, nachlesen. Insgesamt gibt es über <strong>1.000 Seiten</strong> Lesestoff für den Jahreswechsel. Ich hab die Bücher noch nicht gelesen, aber die Inhaltsübersichten sehen viel versprechend aus. Hier geht&#8217;s zum <strong>Download</strong>:</p>
<p><a title="Direkter Link zum PDF-Dokument" href="http://www.absolit.de/PDF/Leitfaden_eMail-Marketing.pdf" target="_blank">&#8220;Leitfaden E-Mail-Marketing und Newsletter-Gestaltung&#8221;</a>, 197 S. (Download als PDF, 3,4 MB)</p>
<p><a title="Direkter Link zum PDF-Dokument" href="http://www.absolit.de/PDF/Leitfaden_Online-Marketing.pdf" target="_blank">&#8220;Leitfaden Online-Marketing&#8221;</a>, 862 S. (Download als PDF, 7 MB)</p>
<p>Ein <strong>Blog zum Buch</strong> findet sich hier: <a title="Blog zum Leitfaden E-Mail-Marketing" href="http://buchblog.marketing-boerse.de" target="_blank">http://buchblog.marketing-boerse.de</a>. Allerdings ist das eine reine Werbeveranstaltung. Ich hoffe, die Tipps im Buch sind brauchbarer als die Blog-Umsetzung des Autors.</p>
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		<title>slotMusic &#8211; Wie sich die Musikindustrie selbst hinrichtet</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 06:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
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		<description><![CDATA[Universal, Sony, EMI und Warner wollen das Musikbusiness revolutionieren: In Kooperation mit SanDisk werfen sie eine Micro-SD-Karten auf den Markt, auf denen jeweils ein Album aus ihrem Angebot archiviert sein soll. CRM-frei. Kosten soll der Spaß etwas weniger als eine herkömmliche CD im Laden, genannt haben sie es slotMusic.
Mal ehrlich: Wie sehr soll Musik denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Universal, Sony, EMI</strong> und <strong>Warner </strong>wollen das Musikbusiness revolutionieren: In Kooperation mit <strong>SanDisk</strong> werfen sie eine <strong>Micro-SD-Karten</strong> auf den Markt, auf denen jeweils ein <strong>Album </strong>aus ihrem Angebot archiviert sein soll. CRM-frei. Kosten soll der Spaß etwas weniger als eine herkömmliche CD im Laden, genannt haben sie es <a title="Homepage von slotMusic" href="http://www.slotmusic.org/" target="_blank">slotMusic</a>.<span id="more-30"></span></p>
<p>Mal ehrlich: Wie sehr soll Musik denn noch <strong>entwertet </strong>werden? Die Kids von heute, die noch nie eine <strong>Vinyl </strong>in den Händen gehalten haben, kennen doch gar nicht mehr die Bezeichnung des &#8220;<strong>Tonträgers</strong>&#8220;. Und jetzt, nach seelenlosem <strong>MP3</strong>-Download, gibt&#8217;s die Hardware-Variante der <strong>entpersonifizierten </strong>Musik: Mini-Speicherkarten. Und natürlich konnte man das gesamte Album vorab bei MySpace oder auf der Bandwebsite für ein paar Tage komplett im Stream anhören. Damit man vorher weiß, was man kauft. Oder irgendwo runterlädt.</p>
<p>Vor ein paar Jahren &#8211; und hier sind &#8220;ein paar Jahre&#8221; wirklich nur etwa 15 Jahre, nicht mal eine Generation &#8211; gab&#8217;s so etwas nicht. Man hat sich im <strong>Laden </strong>eine <strong>CD </strong>gekauft, mit nach Hause genommen, eingelegt und sich gefreut, wenn die Musik gut war. Oder zumindest nicht so schlecht, dass man sich für einen Fehlkauf schämen musste. Oder man hat sich <strong>Vinyls </strong>zugelegt, sie vorsichtig aus der <strong>Plastikhülle </strong>gepellt, das schwarze Rund vorsichtig aus dem Cover gezogen, aufgelegt, den Staub entfernt, vorsichtig die Nadel aufgesetzt und sich zurückgelehnt. Klar, komfortabel war das nicht, und unterwegs konnte man auch keine Platten hören. Aber man hatte was in der Hand.</p>
<p>Als ich vor ein paar Wochen meine übliche Runde auf einem Trödelmarkt drehte und wie immer auf der Suche nach gut erhaltenen <strong>VHS</strong>-Ausgaben unterirdisch schlechter <strong>B- bis F-Movies</strong> aus den späten 70er und frühen 80er Jahren war, wurde mit bewusst: Ich will die alten, miesen Splatter- oder Hongkong-Filme gar nicht auf komfortabler <strong>DVD </strong>mit nach Hause nehmen, ich will das alte <strong>VHS-Erlebnis mitkaufen</strong>.<br />
Vor zehn Jahren hatte man in der Videothek große Pappcover in der Hand, bekam ein großes schwarzes Tape mit nach Hause und hoffte inständig, dass der vorherige Ausleiher pfleglich damit umgegangen war. Und mittlerweile finden sich nicht wenige VHS-Tapes in meinem Schrank, das letzte gekauft erst vor zwei Monaten. Warum? Weil ich mit Videokassetten <strong>Erinnerungen </strong>verbinde, ebenso wie mit <strong>Schallplatten</strong>. Ich weiß noch genau, dass Madonnas &#8220;True Blue&#8221; die <strong>erste Platte</strong> war, die ich mir selbst gekauft habe, Falcos &#8220;3&#8243; die <strong>erste Kassette</strong> und &#8220;Rock Giants&#8221; die <strong>erste CD</strong>. Welche MP3 ich zuerst besessen habe? Keine Ahnung. Mit MP3s verbindet mich nichts. Es sind Datenströme, mehr nicht. Sie sind an keinen Tonträger gebunden, laufen auf meinem MP3-Player, ich kann sie auf meinem Notebook hören, kann sie auf USB-Sticks durch die Gegend tragen &#8211; oder in meiner Digitalkamera. Von Wertschätzung keine Spur.</p>
<p>Wenn die Generationen, die nach mir gekommen sind, erst gar nicht gelernt haben, mit Tonträgern umzugehen, weil <strong>Musik </strong>irgendwie <strong>omnipräsent </strong>zu sein scheint, ist es gar kein Wunder, dass sie für ein solches &#8220;Allgemeingut&#8221; kein <strong>Geld </strong>mehr ausgeben will. Ich will hier gar nicht das x-te Mal darauf hinweisen, dass es völliger Blödsinn ist einen <strong>illegalen Download</strong> mit einem ausgebliebenen Kauf gleichzusetzen. Schließlich kauft man ja auch nicht jede CD im Laden, nur weil man mal reingehört hat. (Und wenn ich mal so spontan überblicke, was Labels uns in den letzten Jahren so vorgesetzt haben (<strong>Retortenbands</strong>, <strong>Kinderlieder</strong>, <strong>Klingeltöne</strong> in Liedlänge), geschieht ihnen der <strong>Umsatzeinbruch </strong>auch mehr als recht.) Aber das soll hier nicht das Thema sein (Diskussionen sind natürlich willkommen). Die Qualität eines Liedes war selten Grund für guten Verkauf, da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle.</p>
<p>Aber warum wird dann so viel illegal runtergeladen? Weil es geht! <strong>Kopien </strong>von Platten hat jeder schon mal gemacht, sei es als <strong>Tape </strong>für den Walkman, fürs Auto oder für den Nachbarn nebenan. Da gibt es keinen Unterschied. Früher hat man <strong>Mixtapes </strong>aufgenommen und <strong>getauscht</strong>. Niemand hat aufgeschrien. Und jetzt gibt es den Tausch in ganz großem Stil. Unkontrolliert. <strong>Unkontrollierbar</strong>. Weil es geht. Wir haben früher fleißig unsere Platten und CDs auf Kassetten kopiert, um unsere Musik überall dabei zu haben. Genau dasselbe passiert heute. Nur dass es viel einfacher ist.</p>
<p>Und jetzt kommen die <strong>Majors </strong>und bieten mit ihren Micro-SD-Cards einen Service, der es ermöglicht, geschätzte vierzigtausend Alben in einer Alditüte mit sich herumzutragen.</p>
<p>Was sie retten kann? Die slotMusic-Karten müssten <strong>unkopierbar </strong>sein. Nicht soft-, sondern <strong>hardwaregeschützt</strong>. Was man nicht kopieren kann, muss man kaufen. MP3s müssen vom Markt genommen werden, ebenso CDs. Presst alle Musik herrlich analog auf Vinyl. Bringt Kassetten zurück. Dann habt ihr den Markt wieder, mit dem ihr umgehen könnt. Macht ihr&#8217;s nicht, dann hört auf zu jammern und findet euch damit ab, dass in spätestens zehn Jahren niemand mehr für Musik auf Konserve zahlen wird. Der Markt ist tot. Musik wird Allgemeingut. Traurig, aber wahr.</p>
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