Oct
2009
E-Book statt Paperback?
Die sueddeutsche.de hält fest, dass die Deutschen dem E-Book gegenüber skeptisch sind. In den USA wird das neue Buchformat über den grünen Klee gelobt, aber auch hier liegt der Anteil der digitalen Leseeinheiten bei gerade einmal einem halben Prozent des gesamten Buchmarktes (ebenfalls sueddeutsche.de).
Auch ich kann mir nur schwerlich vorstellen, mich zum Schmökern mit einem E-Book-Reader aufs Sofa zu legen. Mir würde der Geruch des Papiers fehlen, das haptische Erlebnis des Umblätterns, das Rascheln des Papiers. Ich mache ja ansonsten alles mit: flache Fernseher, Touchscreen-Handys, Netbooks, mobiles Internet. Aber ein Buch, insbesondere einen Roman, kann ich nur althergebracht lesen.
Mal sehen, vielleicht wird es interessant, wenn die Lesegeräte nicht mehr so teuer sind und Fachverlage Fachliteratur auf die Geräte bringen. Quasi den Brockhaus für unterwegs, die gesammelten Duden-Werke auf ‘nem Chip, Textratgeber, Marketingwälzer, den Pschyrembel, Anatomielexika undwasesnichtallesgibt. Macht aber nur Spaß in Farbe, können die Dinger das?
