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	<title>.:snext_blog:. &#187; kommunikationswahnsinn</title>
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	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
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		<title>Twitter &#8211; oder warum ich mich dem Kommunikationswahn verweigere</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<category><![CDATA[kommunikationswahn]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich werde oft gefragt: &#8220;Sascha, warum twitterst du nicht?&#8221; Meine Antwort ist dann &#8230; Moment &#8230; Das stimmt nicht! Bisher hat mich noch nie irgendjemand nach meinem Twitteraccount gefragt. Keine Kunden, keine Freunde, nichtmals meine Mama. Warum nicht? Weil&#8217;s die nicht interessiert. Ehrlich gesagt, ich kenne niemanden persönlich, von Angesicht zu Angesicht, der twittert. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right; margin: 6px;" src="http://www.snext.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/logo_twitter.jpg" alt="Twitter-Logo" />Ich werde oft gefragt: &#8220;Sascha, warum twitterst du nicht?&#8221; Meine Antwort ist dann &#8230; Moment &#8230; Das stimmt nicht! Bisher hat mich noch nie irgendjemand nach meinem <strong>Twitteraccount </strong>gefragt. Keine <strong>Kunden</strong>, keine <strong>Freunde</strong>, nichtmals meine <strong>Mama</strong>. Warum nicht? Weil&#8217;s die nicht <strong>interessiert</strong>.<span id="more-57"></span></p>
<p>Ehrlich gesagt, ich kenne niemanden persönlich, von Angesicht zu Angesicht, der twittert. Wenn Klaus Eck, der <a title="Home of PR Blogger" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/" target="_blank">PR-Blogger</a>, twittert, geht das in Ordnung. Er muss ja, will er weiterhin kompetent über <strong>Online Reputation Management</strong> beraten. Aber selbst auf seinem Blog, so scheint es, kommentieren immer dieselben Leute die Twitterartikel. Erleben wir gerade vielleicht so etwas wie eine <strong>Twitterblase</strong>? Die vielleicht irgendwann sogar zu <strong>platzen </strong>droht?</p>
<p>Sehen wir uns das <strong>Twitterphänomen </strong>mal gänzlich objektiv an (das ist nämlich meine Spezialität: Dinge so <strong>objektiv </strong>wie möglich zu betrachten, ganz ohne Vorurteile, <strong>unvoreingenommen </strong>und unpolemisch). 90 Prozent der Tweets werden von 10 Prozent der Zwitscherer verfasst (<a title="Twitterstatistik" href="http://blogs.harvardbusiness.org/cs/2009/06/new_twitter_research_men_follo.html" target="_blank">laut diesem Beitrag hier</a> , den ich <a title="PR Blogger" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/06/twitterprofil.html" target="_blank">hier </a>gefunden habe). Das spricht dafür, dass es viele so halten wie ich: Mal <strong>anmelden</strong>, Account <strong>sichern</strong>, ein, zwei <strong>Tweets </strong>absetzen (man muss ja mitreden können) &#8211; und das war&#8217;s. Ganz ehrlich: Mir wird einfach nicht klar, wie ich Twitter als <strong>Marketinginstrument </strong>einsetzen könnte. Gut, ich könnte<strong> interessante Links </strong>twittern, auf <strong>Blogbeiträge </strong>hinweisen, &#8230; und was noch? Ich kann ja schlecht von einem Ghostwriting-Auftrag berichten, von einer Namensfindung oder von einem Konzept zur Produkteinführung, die erst noch bevorsteht. Und überhaupt: Das geht im Blog viel besser. Ich <strong>texte </strong>unter anderem für <strong>Maschinenbauer</strong>. Was haben die mit Twitter am Hut? Viele KMU sind mit ihrer Website schon <strong>überfordert </strong>und halten das Internet für ein notwendiges Übel. Kann ich ihnen auch nicht verdenken.</p>
<p>Aber die für mich viel wichtigere Frage ist doch: <strong>Wer liest meine Tweets?</strong><br />
[polemik]<br />
Bisher beschränken sich bekannte Accounts rein auf die <strong>Kommunikationsbranche</strong>. Und werden auch nur in der <strong>Kommunikationsblase </strong>wahrgenommen. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Natürlich erzählen gerade diese Leute, wie toll Twitter ist, wie viele <strong>Aufträge </strong>sie damit schon generiert haben. Klar, wenn mein Geschäft darin besteht, <strong>Twitterseminare </strong>zu veranstalten oder Leuten zu erklären, wie man via Twitter Aufträge generiert &#8230; Ihr seht schon, das ist fast wie bei einem klassischen Schneeballsystem: Ich twittere darüber, wie toll Twitter ist, und wie viel Geld ich damit verdienen kann. Du fragst mich, wie das geht, und gibst mir für meine Antwort Geld. Dann twitterst du darüber, wie toll Twitter ist &#8230;<br />
[/polemik]</p>
<p>Twitter ist ein <strong>geschlossenes System</strong>. Es macht meine Welt nicht <strong>besser</strong>, <strong>vereinfacht </strong>gar nichts. Twitter ist nur noch <strong>ein weiterer Kanal</strong>, auf dem viele rumschippern, die meisten allerdings relativ ziellos. Was reiht sich als nächstes in die Riege des Kommunikationswahnsinns? Eine <strong>Twitter-SMS-Flatrate</strong>? 120 Zeichen auf die Handys seiner Follower? <strong>Kurzhologramme</strong>, in denen man pantomimisch sein gestriges Mittagessen darstellen kann? Und die spätestens nach zwei Wochen dazu genutzt werden, sein <strong>Marketingangebot </strong>zu tanzen?</p>
<p>Nein, nein, nein. <strong>Twittert </strong>ihr ruhig weiter, ich sehe euch zu und <strong>beobachte </strong>euch genau. Vielleicht <strong>folge </strong>ich euch sogar. Aber auf absehbare Zeit halte ich mich da raus.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Offline</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 17:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikationswahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis Montagabend werde ich einige Offline-Tage in der Lüneburger Heide verbringen. Ohne Internet. Da bereite ich dann aber trotzdem schon mal den anstehenden Serverumzug vor und entscheide: Lege ich meine Website mit dem Blog zusammen? Muss ich anfangen zu twittern oder kann ich mich weiterhin dem Kommunikationswahnsinn verweigern? Wir lesen uns!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis Montagabend werde ich einige <strong>Offline</strong>-Tage in der <strong>Lüneburger Heide</strong> verbringen. Ohne Internet.</p>
<p>Da bereite ich dann aber trotzdem schon mal den anstehenden <strong>Serverumzug </strong>vor und entscheide:<br />
Lege ich meine Website mit dem Blog zusammen?<br />
Muss ich anfangen zu <strong>twittern </strong>oder kann ich mich weiterhin dem <strong>Kommunikationswahnsinn </strong>verweigern?</p>
<p>Wir lesen uns!</p>
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