<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>.:snext_blog:. &#187; musikindustrie</title>
	<atom:link href="http://www.snext.de/blog/tag/musikindustrie/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.snext.de/blog</link>
	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
	<lastBuildDate>Thu, 29 Dec 2011 20:02:21 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	<generator>http://wordpress.org/?v=3.3</generator>
		<item>
		<title>Plattenfirmen lernen&#8217;s nicht</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2011/03/30/plattenfirmen-lernens-nicht/</link>
		<comments>http://www.snext.de/blog/2011/03/30/plattenfirmen-lernens-nicht/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 05:05:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[amazon]]></category>
		<category><![CDATA[cloud player]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.snext.de/blog/?p=380</guid>
		<description><![CDATA[Amazon startet mit seinem ins &#8220;Cloud Drive&#8221; integrierten &#8220;Cloud Player&#8221; einen vernünftigen und mehr als überfälligen Versuch, den Käufer mit digitaler Musik zu versöhnen. Verkürzt dargestellt: Wer bei Amazon ein Musikalbum oder eine Single im mp3-Format kauft, kann die Lieder in seinem kostenlosen Online-Speicher ablegen, um sie von da aus auf jedem Rechner oder seinem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Amazon </strong>startet mit seinem ins &#8220;<strong>Cloud Drive</strong>&#8221; integrierten &#8220;<strong>Cloud Player</strong>&#8221; einen vernünftigen und mehr als überfälligen Versuch, den Käufer mit <strong>digitaler Musik</strong> zu versöhnen. Verkürzt dargestellt: Wer bei Amazon ein Musikalbum oder eine Single im mp3-Format kauft, kann die Lieder in seinem <strong>kostenlosen </strong>Online-Speicher ablegen, um sie von da aus auf jedem Rechner oder seinem Smartphone anzuhören. <strong>Gute Idee</strong> und weit weniger gängelnd als dieses unsägliche iTunes.</p>
<h3>Und was passiert?</h3>
<p><a href="http://www.reuters.com/article/2011/03/29/us-amazon-idUSTRE72S13H20110329" target="_blank">Sony regt sich drüber auf und erwägt rechtliche Schritte</a>.<br />
Sagt mal, geht&#8217;s noch? Jeden Tag werden tausende von <strong>YouTube</strong>-Guckern <strong>verprellt </strong>und jetzt wird versucht, dem User das Hören seiner gekauften Platten weiter zu <strong>erschweren</strong>? Leute, ihr müsst euch nicht wundern, wenn demnächst niemand mehr für Musik bezahlt!</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.snext.de/blog/2011/03/30/plattenfirmen-lernens-nicht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Avatar &#8211; oder was die Musikindustrie von einem hohlbrotigen Film lernen kann</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2010/01/25/avatar-oder-was-die-musikindustrie-von-einem-hohlbrotigen-film-lernen-kann/</link>
		<comments>http://www.snext.de/blog/2010/01/25/avatar-oder-was-die-musikindustrie-von-einem-hohlbrotigen-film-lernen-kann/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 25 Jan 2010 05:00:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[3d]]></category>
		<category><![CDATA[avatar]]></category>
		<category><![CDATA[heimkino]]></category>
		<category><![CDATA[ipod]]></category>
		<category><![CDATA[mp3]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[plattenfirmen]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.snext.de/blog/?p=284</guid>
		<description><![CDATA[Samstag habe ich Avatar gesehen. Ja, das ist die futuristische Pocahontas-Geschichte von James Cameron, der gut die Hälfte des Films im Computer hat entstehen lassen. Was man sieht. Keine Frage, die Effekte sind grandios, man kann kaum sagen, was real ist und was errechnet wurde. Lediglich von realistischer Mimik sind die Künste der Rechensklaven noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Samstag habe ich <a title="Avatar auf imdb.com mit einer völlig überhöhten Wertung" href="http://www.imdb.com/title/tt0499549/" target="_blank">Avatar</a> gesehen. Ja, das ist die <a title="Avatar-Skript" href="http://thenextweb.com/shareables/2010/01/05/pocahontas-avatar/" target="_blank">futuristische Pocahontas-Geschichte</a> von James Cameron, der gut die Hälfte des Films im <strong>Computer </strong>hat entstehen lassen. Was man sieht. Keine Frage, die <strong>Effekte </strong>sind <strong>grandios</strong>, man kann kaum sagen, was real ist und was errechnet wurde. Lediglich von <strong>realistischer Mimik</strong> sind die Künste der Rechensklaven noch Jahre <strong>entfernt</strong>. Da wirkte Etliches <strong>unecht</strong>.<br />
Viel schlimmer ist allerdings die unerträglich <strong>dünne Story</strong>. Böse Rohstoffhändler fallen auf Planeten ein und wollen die Ureinwohner umsiedeln. Die wollen nicht, es kommt zum Kampf, zu einer Liebe zwischen den Fronten &#8211; und zu einem glücklichen Ende. Dafür braucht man nichtmals &#8216;nen <strong>Bierdeckel</strong>. Nichtsdestotrotz hat die gute Frau vor mir Rotz und Wasser <strong>geheult</strong>. Die arrogante, ungehobelte Frage nach ihrem <strong>IQ </strong>möchte ich hier nicht stellen.<br />
Das alles wusste ich freilich vorher.</p>
<h2>Warum also war ich überhaupt im Kino?</h2>
<p>Ich mag das <strong>3D-Erlebnis</strong>. Ich habe Disney&#8217;s <strong>Weihnachtsgeschichte </strong>im Kino gesehen, obwohl ich Jim Carrey nicht sonderlich mag. Und ich habe den drittklassigen Slasher &#8220;<strong>My Bloody Valentine</strong>&#8221; im Kino gesehen. In <strong>3D</strong>. In den Jahren davor war ich viel seltener im Kino, weil ich mein Sofa und meinen DVD-Player mag. Und zu Hause sind Kaffee und Kekse zudem viel billiger.<br />
Zu Hause habe ich aber keine <strong>dritte Dimension</strong>. Hier haben die Filmemacher einen echten Joker gezogen, der mir das <strong>Geld </strong>aus den Taschen zieht (gut, die Kekse nehme ich noch immer von zu Hause mit, aber heißer, schweineteurer Kaffee muss sein). Ich liebe es, in den <strong>Film einzutauchen</strong>, das Gefühl zu haben, <strong>mitten im Geschehen</strong>, ja <strong>Teil der Handlung</strong> zu sein. Das ist <strong>fantastisch</strong>. Da verzichte ich gerne mal auf Tiefgang (aber damit habe ich Fan alter Trashfilme eh kein Problem).</p>
<h2>Und wo ist der Zusammenhang mit der Musikindustrie?</h2>
<p><strong>Plattenfirmen </strong>sind genau den <strong>entgegengesetzten </strong>Weg gegangen. In der <strong>Tonqualität</strong> reduzierte, <strong>komprimierte</strong> Formate sind angesagt. Damit hunderte von Songs auf einen<strong> mp3-Player</strong> passen. Masse statt Klasse. Damit hat sie den <strong>physikalischen Tonträgern</strong> selbst den <strong>Todesstoß </strong>versetzt. CDs und Vinyls werden in den nächsten Jahren zu <strong>Nischenprodukten </strong>verkommen und einem kleinen <strong>Liebhaberkreis </strong>vorbehalten sein.<br />
Dagegen boomt der Absatz großformatiger <strong>Flachbildfernseher </strong>und edler <strong>Heimkinosysteme</strong>. 3D wird der nächste <strong>lukrative </strong>Schritt ins Wohnzimmer sein. Dafür greifen die Leute tief in die Taschen. Und hier <strong>funktionieren </strong>auch die illegalen <strong>Downloadportale nicht </strong>mehr. Blu-ray-Discs fassen bis zu 50 GB an Daten. Wer will sich die mal eben irgendwo runterladen? 50 GB entsprechen weit mehr als 10.000 durchschnittlichen mp3-Songs.</p>
<p>Wo also sind die <strong>lossless Formate</strong> der Plattenfirmen? Wo die <strong>hochwertigen Abspielgeräte</strong>, die den Leuten Musik nahebringen? Gibt es? Klar gibt es die, irgendwo in <strong>Spezialgeschäften</strong>, zu <strong>horrenden </strong>Preisen. Dabei hört jeder Musik. Jeder! Aber jeder <strong>prollt </strong>mit seinem <strong>mickrigen iPod</strong> und hält sich damit für den durchdesignten <strong>Nabel der Welt</strong>. Und die <strong>Musik</strong>? <strong>Bleibt auf der Strecke</strong>. Wundert mich nicht.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.snext.de/blog/2010/01/25/avatar-oder-was-die-musikindustrie-von-einem-hohlbrotigen-film-lernen-kann/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>3</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Ich bin mehr als mein Job</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/07/22/ich-bin-mehr-als-mein-job/</link>
		<comments>http://www.snext.de/blog/2009/07/22/ich-bin-mehr-als-mein-job/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Jul 2009 07:08:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Privates]]></category>
		<category><![CDATA[buchstabenschubser]]></category>
		<category><![CDATA[joomla]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[online-reputation]]></category>
		<category><![CDATA[texterblog]]></category>
		<category><![CDATA[wordpress]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.snext.de/blog/?p=60</guid>
		<description><![CDATA[In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten wird sich hier einiges ändern. Ich will nicht alles vorweg nehmen, nur die wichtigsten Änderungen umreißen (Aber Vorsicht: Es wird lang!): Zunächst bastle ich an einem neuen Blog-Layout. Ich habe einige Themes zur Probe installiert, einige weitere werde ich noch antesten. Am Ende werde ich meine Homepage mit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den nächsten Tagen, Wochen und Monaten wird sich hier einiges ändern. Ich will nicht alles vorweg nehmen, nur die wichtigsten Änderungen umreißen (Aber Vorsicht: Es wird lang!):<span id="more-60"></span></p>
<p>Zunächst bastle ich an einem <strong>neuen Blog-Layout</strong>. Ich habe einige Themes zur Probe installiert, einige weitere werde ich noch antesten. Am Ende werde ich meine <a title="Home of snext" href="http://www.snext.de" target="_blank">Homepage</a> mit meinem Blog zusammenlegen. Für mich ergeben sich dadurch einige <strong>Vorteile</strong>. Vor allem muss ich nur noch eine Seite pflegen. <strong>WordPress </strong>ist dazu besser geeignet. snext.de läuft auf <strong>Joomla</strong>, das ich noch immer toll finde und auch gerne weiterempfehlen und verworkshoppen werde. Aber für die schnelle Änderung zwischendurch ohne zu große Komplexität reicht WordPress völlig aus.</p>
<p>Und auch <strong>inhaltlich </strong>wird sich etliches ändern. Hier wird es <strong>persönlicher </strong>werden. Ich habe über Monate versucht, alles Persönliche so gut es geht herauszuhalten. Es sollte ein <strong>Texterblog </strong>werden, mit <strong>Marketingeinschlag </strong>und Augenmerk auf die <strong>Musikindustrie</strong>. So, wie es social profiler vorschlagen. Sich selbst zu positionieren, Experte zu werden auf seinem Gebiet, Leser auf die Seite zu ziehen mit allerlei Tipps und Tricks und Geplauder aus dem Nähkästchen. Das mag für viele funktionieren. Für mich nicht. Ich hege Leidenschaften für so viele Dinge, die alle Teile von mir sind, die mich ausmachen, als Person. Und ich finde es wichtig, dass jede/r weiß, mit wem er/sie sich einlässt. <strong>Kreative</strong> brauchen einen <strong>Spleen</strong>. Da bin ich mir sicher. Warum sollte ich also nicht über meine Faszination für Niedrigtemperaturgaren schreiben, über meine Liebe zum „Cheers“, der besten Kneipe Bostons, warum nicht über die neuesten Abenteuer meines Hundes? (Gut, dermaßen ausarten wird&#8217;s schon nicht, keine Bange, aber die Tendenz ist klar, oder?)<br />
All das <strong>inspiriert </strong>mich, ist Teil meiner <strong>Erlebniswelt</strong>. Aus diesen Welten schöpfe ich meine <strong>Ideen</strong>. Ich kann keine Pseudo-„Business“-Blogs mehr lesen, die selbsternannte Profis nur betreiben, um ihre Bücher an den Menschen zu bringen, <strong>Marketinggeblubber </strong>ohne Seele.</p>
<p>Ich bin mehr als ein <strong>Buchstabenschubser</strong>.</p>
<p>Überall wird gesagt, man solle sein <strong>berufliches Blog</strong> nicht mit seinem <strong>privaten </strong>vermischen. Ich frage: Warum nicht? Warum sollte der PR-Blogger nicht auch über sein Wochenende schreiben? Vielleicht mag er Rotwein? Vielleicht sammelt er leere Sinalco-Flaschen aus den Achtzigern? Vielleicht fährt er jedes Jahr für genau dreizehn Tage in die Lüneburger Heide, um ohne Internet auszuspannen? Und wenn es denn so wäre: Würde es seiner <strong>Online-Reputation</strong> schaden? Würde ihn das weniger glaubhaft machen? Ich denke, dass nein.</p>
<p>Natürlich weiß ich, dass man sich als <strong>Freelancer </strong>positionieren muss. Ich weiß um die Wichtigkeit guter Online-Reputation. Ich kann Ego-googeln. Aber ich bin mehr als mein Job. Und zwar ab jetzt.</p>
<p>Ich werde Sie nicht mehr <strong>siezen</strong>. Hier herrscht nun ein <strong>freundliches Du</strong>. Ich heiße dich also <strong>willkommen</strong> auf meinem Blog.</p>
<p>Die Glocke tönt.<br />
Das Publikum wird still.<br />
Der Vorhang hebt sich.<br />
<strong>Hier bin ich.</strong></p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.snext.de/blog/2009/07/22/ich-bin-mehr-als-mein-job/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Popkomm abgesagt &#8211; Piraten schuld?</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/06/19/popkomm-abgesagt-piraten-schuld/</link>
		<comments>http://www.snext.de/blog/2009/06/19/popkomm-abgesagt-piraten-schuld/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 19 Jun 2009 16:35:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[abgesagt]]></category>
		<category><![CDATA[gejammer]]></category>
		<category><![CDATA[musikflatrate]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[popkomm]]></category>
		<category><![CDATA[universal music]]></category>
		<category><![CDATA[virgin media]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.snext.de/blog/?p=58</guid>
		<description><![CDATA[Man hört wieder von der Musikindustrie. Gejammer, was sonst? Dieses Mal hat&#8217;s die Popkomm erwischt, sie wurde abgesagt. 2010 soll&#8217;s dann mit neuem Konzept weitergehen. Ja, wohin denn, wenn jetzt schon wieder die Internetpiraterie für das Durchhängen der Labelmägen verantwortlich gemacht wird? Ich befürworte keine Raubkopiererei, verweigere mich aber der absolut haltlosen Annahme, ein illegal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Man hört wieder von der <strong>Musikindustrie</strong>. <strong>Gejammer</strong>, was sonst? Dieses Mal hat&#8217;s die <strong>Popkomm </strong>erwischt, <a title="Popkomm erst wieder 2010" href="http://www.musikmarkt.de/site/start.php3?bid=41691&amp;ridtb=133&amp;il=1&amp;pid=1" target="_blank">sie wurde abgesagt</a>. <strong>2010 </strong>soll&#8217;s dann mit <strong>neuem Konzept</strong> weitergehen. <span id="more-58"></span></p>
<p>Ja, wohin denn, wenn jetzt schon wieder die <strong>Internetpiraterie </strong>für das Durchhängen der Labelmägen verantwortlich gemacht wird? Ich befürworte keine <strong>Raubkopiererei</strong>, verweigere mich aber der absolut haltlosen Annahme, ein illegal heruntergeladenes Album könne mit einem entgangenen Verkauf gleichgesetzt werden. Aber wenn man für den Mainstream produziert, für den es im Internet alles für lau gibt, muss man sich nicht wundern, wenn sich das auch aufs Konsumverhalten auswirkt. Dann doch lieber gleich eine <strong>Musikflatrate</strong> wie <a title="Musikflatrate vom Provider" href="http://www.netzwelt.de/news/80088-musikflatrate-universal-bietet-mp3-downloads-virgin-kunden.html" target="_blank">Universal Music in Kooperation mit Virgin Media</a> plant: Für 12 bis 18 Euro monatlich gibt&#8217;s Musik vom Buffet, so viel man will, und man kann sie sogar mit nach Hause nehmen. Raubkopierer will der Internetdienstleister vom Netz trennen. Letzteres ist zwar grenzwertig, die <strong>Grundidee </strong>aber durchaus verfolgenswert. Wenn genug Labels aufspringen, wird sich das <strong>durchsetzen</strong>.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.snext.de/blog/2009/06/19/popkomm-abgesagt-piraten-schuld/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Quo vadis, Musikindustrie?</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/03/08/quo-vadis-musikindustrie/</link>
		<comments>http://www.snext.de/blog/2009/03/08/quo-vadis-musikindustrie/#comments</comments>
		<pubDate>Sun, 08 Mar 2009 06:08:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[album]]></category>
		<category><![CDATA[cd]]></category>
		<category><![CDATA[madonna]]></category>
		<category><![CDATA[michael jackson]]></category>
		<category><![CDATA[mp3]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustre]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[slotmusic]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.snext.de/blog/?p=48</guid>
		<description><![CDATA[Ist es nicht eh ein fürchterliches Wort: Musikindustrie? Wo sind all die Idealisten, die mit Herzblut und Fanatismus dafür sorgen, dass gute Musik unter die Leute kommt? Obdachlos? Gut, vielleicht. Aber wo geht es hin? Was passiert, wenn kleine Labels schließen, tolle Portale wie Fabchannel dichtmachen &#8211; und den Großen der Branche nur so beknackte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist es nicht eh ein fürchterliches Wort: Musik<strong>industrie</strong>? Wo sind all die <strong>Idealisten</strong>, die mit Herzblut und <strong>Fan</strong>atismus dafür sorgen, dass gute Musik unter die Leute kommt? Obdachlos? Gut, vielleicht. Aber wo geht es hin? Was passiert, wenn kleine Labels schließen, tolle Portale wie <a title="Home of Fabchannel" href="http://www.fabchannel.com/" target="_blank">Fabchannel </a>dichtmachen &#8211; und den Großen der Branche nur so beknackte Dinge wie &#8220;<a title="Home of SlotMusic" href="http://www.slotmusic.org/" target="_blank">SlotMusic</a>&#8221; einfallen? Liegt in der <strong>Krise</strong>, wie alle sich immer wieder in einer endlosen Litanei vorzubeten suchen, auch eine <strong>Chance</strong>?</p>
<p>Die Antwort ist ein ganz klares: <strong>Vielleicht</strong>.</p>
<p>Schauen wir doch erst einmal, was in den letzten, sagen wir, zwanzig Jahren so alles passiert ist (Achtung: Ab hier wird&#8217;s arg vereinfachend &#8211; und ich will schon jetzt nicht ausschließen, dass es etwas polemisch werden könnte):<span id="more-48"></span></p>
<p>Die <strong>CD </strong>kam auf den Markt. Damit erhöhte sich die mögliche Laufzeit eines Albums auf mittlerweile etwa 74 Minuten. Vorher reichten einer Band pro Veröffentlichung 45 Minuten, um eine Langrille zu füllen (ihr wisst schon, das sind diese schwarzen, großen, runden Scheiben, die es jetzt wieder zu kaufen gibt). Die mussten es aber auch sein. Auf der Scheibe waren dann ein, zwei, drei richtig gute Songs versteckt, die das Label als zusätzlich als <strong>Singles </strong>auskoppeln konnte. Der Rest zeigte einen repräsentativen Querschnitt durch das Können der einzelnen Musiker und gab einen Einblick in die Komponierfähigkeiten. Will sagen: Der Rest war meistens gut, ab und an bestand ein Album aber auch aus zwei Singles und sechs langweiligen <strong>Lückenfüllern</strong>.</p>
<p>Mit Aufkommen der CD mussten nun dreißig Minuten mehr gefüllt werden. Spartenmusik hat es da nicht schwer. Jazzimprovisationen, handgemachte Rockmusik, Independentkünstler, all die Musiker, die mit ihrer Musik nicht nur stumpf unterhalten wollen, sondern etwas zu erzählen haben, freuen sich über den zusätzlichen Platz.</p>
<p>Für <strong>Mainstream</strong>-Acts, die vor allem vermarktet werden sollen, weil sie in einer der vielen Castingshows plötzlich zum Supermann ernannt worden sind, haben es da ungleich schwerer. Ein <strong>Konzeptalbum </strong>von Mark Medlock? Ein <strong>Opus </strong>von Thomas Godoj? 70 Minuten <strong>Sozialkritik </strong>von Queensberry? Nein, da ist es doch viel einfacher, ein paar Singles über <strong>iTunes</strong>, Musicload und Wie-sie-alle-heißen zu verticken. Aufs Album kommt dann die Single, die zweite, dritte und vierte, jeweils ein Remix, ein Radio-Edit und ein gesprochener Gruß an die Fans. Und ein Klingelton. Warum also noch Alben produzieren? Spätestens seit man Songs einzeln kaufen kann (und gefälligst auch soll) ist das Konzept des Albums überholt (das sieht übrigens auch Marketing-Guru <a title="Home Seth Godin" href="http://sethgodin.typepad.com/" target="_blank">Seth Godin</a> so, und zwar <a title="Seth Godin über die Musikindustrie" href="http://sethgodin.typepad.com/seths_blog/2009/02/music-vs-the-music-industry.html" target="_blank">hier </a>und im ausführlichen Interview <a title="Rollo&amp;Grady im Interview mit Seth Godin" href="http://www.rollogrady.com/rollo-grady-interview-seth-godin/" target="_blank">hier</a>).</p>
<p>Was will man denn jetzt auch machen? <strong>USB-Sticks</strong> mit Musik füllen? Acht Gigabyte? 900 Minuten Konzeptalbum? <strong>Pink Floyd</strong> veröffentlichen &#8220;The Chinese Wall&#8221;? Funktioniert nicht. Man braucht kein ganzes Album mehr, um seine Musik zu verkaufen. Man braucht einige richtig gute Lieder, die ein <strong>Konzert </strong>füllen. Ob man die nun auf einem <strong>Longplayer </strong>veröffentlicht oder als <strong>Einzeldownload </strong>auf einem der Verkaufsportale, ist doch letztendlich egal. Spätestens seit dem Siegeszug des <strong>MP3</strong>-Formats sind <strong>physikalische Datenträger</strong> so überholt wie Kasstenrekorder. (Ja, ich weiß, es gibt wieder Vinyl im Laden, dein Opa hat noch ein Vorkriegstonbandabspielgerät in Gebrauch, alle lieben es möglichst Retro, aber hier geht es um die blökende Masse.)</p>
<p>Was aber passiert, wenn man diesen Gedanken weiterspinnt? Labels sind obsolet. <strong>Musik </strong>ist <strong>demokratisiert</strong>. In den Achtzigern und Neunzigern wurde in Funk und Fernsehen präsentiert, welche Musik man hören sollte. <strong>Stars </strong>wurden <strong>gemacht </strong>und wuchsen mit ihren Labels. Und umgekehrt. Es gab kein Internet, in dem man sich anderweitig informieren konnte, kein MySpace, wo unbekannte Kellerbands ihre musikalischen Ergüsse der Welt vorführen konnten. Kein YouTube, über das pickelige Pubertierende als vermarktbare Superstars entdeckt werden konnten. Seit Musik so omnipräsent durch das Netz zieht, ist es <strong>Musikkonzernen </strong>unmöglich, echte Stars zu machen. Es wird keine zweite <strong>Madonna </strong>geben. Keinen Prince. Keinen zweiten <strong>Michael Jackson</strong>. Das wissen auch die Musiker, die in den Neunzigern ihre großen Erfolge feierten. Das sieht man an dem aktuellen Reunionwahn (Faith No More, Rage Against The Machine, ich wette, Soundgarden kommen auch wieder). Wen haben wir heute? <strong>Popsternchen</strong>, die eine Saison gehypt und dann fallengelassen werden. Es werden keine Stars mehr aufgebaut. Weil sich niemand mehr an der Nase herumführen lässt.</p>
<p>Das bedeutet nicht, dass die Musikindustrie <strong>tot </strong>am Boden liegt. Musik wird es immer geben, es wird auch immer jemanden geben, der für Musik bezahlt. <strong>Das System aber ist tot</strong>. Musikvermarktung kann nicht mehr so funktionieren wie in den letzten dreißig Jahren. Es müssen neue Ideen her. Dazu reicht es aber nicht, idiotische Datenträger auf den Markt zu werfen und zu hoffen, dass die kaufkräftigen Kiddies jeden Scheiß erwerben. Das <strong>Copyright </strong>muss überarbeitet werden. Und all das muss an der Basis anfangen. Junge Bands müssen ein <strong>Konzept </strong>haben, das sie ihren Fans nahebringt. Und das ihnen Fans nahebringt. Da genügt es nicht, ihnen einen Superstar-Stempel aufzukleben und so zu tun, als seien sie auf dem Pop-Olymp angekommen.</p>
<p>Man wird nicht über Nacht zum Star. Nicht reich. Vermutlich nicht mal berühmt. Berüchtigt? Klar. Aber <strong>nachhaltigen </strong>Erfolg hat man als Musiker nur, wenn die <strong>Qualität </strong>stimmt. Und zumindest das war bei den Großen so: bei Madonna, Prince und auch Michael Jackson (Laufen schon Wetten, wie viele seiner angekündigten Konzerte er nun wirklich spielen wird?).</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.snext.de/blog/2009/03/08/quo-vadis-musikindustrie/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>slotMusic &#8211; Wie sich die Musikindustrie selbst hinrichtet</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2008/09/25/slotmusic-wie-sich-die-musikindustrie-selbst-hinrichtet/</link>
		<comments>http://www.snext.de/blog/2008/09/25/slotmusic-wie-sich-die-musikindustrie-selbst-hinrichtet/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 06:32:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zukunftsmusik]]></category>
		<category><![CDATA[download]]></category>
		<category><![CDATA[emi]]></category>
		<category><![CDATA[illegal]]></category>
		<category><![CDATA[musikindustrie]]></category>
		<category><![CDATA[sandisk]]></category>
		<category><![CDATA[slotmusic]]></category>
		<category><![CDATA[sony]]></category>
		<category><![CDATA[tauschbörse]]></category>
		<category><![CDATA[universal]]></category>
		<category><![CDATA[warner]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.snext.de/blog/?p=30</guid>
		<description><![CDATA[Universal, Sony, EMI und Warner wollen das Musikbusiness revolutionieren: In Kooperation mit SanDisk werfen sie eine Micro-SD-Karten auf den Markt, auf denen jeweils ein Album aus ihrem Angebot archiviert sein soll. CRM-frei. Kosten soll der Spaß etwas weniger als eine herkömmliche CD im Laden, genannt haben sie es slotMusic. Mal ehrlich: Wie sehr soll Musik [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Universal, Sony, EMI</strong> und <strong>Warner </strong>wollen das Musikbusiness revolutionieren: In Kooperation mit <strong>SanDisk</strong> werfen sie eine <strong>Micro-SD-Karten</strong> auf den Markt, auf denen jeweils ein <strong>Album </strong>aus ihrem Angebot archiviert sein soll. CRM-frei. Kosten soll der Spaß etwas weniger als eine herkömmliche CD im Laden, genannt haben sie es <a title="Homepage von slotMusic" href="http://www.slotmusic.org/" target="_blank">slotMusic</a>.<span id="more-30"></span></p>
<p>Mal ehrlich: Wie sehr soll Musik denn noch <strong>entwertet </strong>werden? Die Kids von heute, die noch nie eine <strong>Vinyl </strong>in den Händen gehalten haben, kennen doch gar nicht mehr die Bezeichnung des &#8220;<strong>Tonträgers</strong>&#8220;. Und jetzt, nach seelenlosem <strong>MP3</strong>-Download, gibt&#8217;s die Hardware-Variante der <strong>entpersonifizierten </strong>Musik: Mini-Speicherkarten. Und natürlich konnte man das gesamte Album vorab bei MySpace oder auf der Bandwebsite für ein paar Tage komplett im Stream anhören. Damit man vorher weiß, was man kauft. Oder irgendwo runterlädt.</p>
<p>Vor ein paar Jahren &#8211; und hier sind &#8220;ein paar Jahre&#8221; wirklich nur etwa 15 Jahre, nicht mal eine Generation &#8211; gab&#8217;s so etwas nicht. Man hat sich im <strong>Laden </strong>eine <strong>CD </strong>gekauft, mit nach Hause genommen, eingelegt und sich gefreut, wenn die Musik gut war. Oder zumindest nicht so schlecht, dass man sich für einen Fehlkauf schämen musste. Oder man hat sich <strong>Vinyls </strong>zugelegt, sie vorsichtig aus der <strong>Plastikhülle </strong>gepellt, das schwarze Rund vorsichtig aus dem Cover gezogen, aufgelegt, den Staub entfernt, vorsichtig die Nadel aufgesetzt und sich zurückgelehnt. Klar, komfortabel war das nicht, und unterwegs konnte man auch keine Platten hören. Aber man hatte was in der Hand.</p>
<p>Als ich vor ein paar Wochen meine übliche Runde auf einem Trödelmarkt drehte und wie immer auf der Suche nach gut erhaltenen <strong>VHS</strong>-Ausgaben unterirdisch schlechter <strong>B- bis F-Movies</strong> aus den späten 70er und frühen 80er Jahren war, wurde mit bewusst: Ich will die alten, miesen Splatter- oder Hongkong-Filme gar nicht auf komfortabler <strong>DVD </strong>mit nach Hause nehmen, ich will das alte <strong>VHS-Erlebnis mitkaufen</strong>.<br />
Vor zehn Jahren hatte man in der Videothek große Pappcover in der Hand, bekam ein großes schwarzes Tape mit nach Hause und hoffte inständig, dass der vorherige Ausleiher pfleglich damit umgegangen war. Und mittlerweile finden sich nicht wenige VHS-Tapes in meinem Schrank, das letzte gekauft erst vor zwei Monaten. Warum? Weil ich mit Videokassetten <strong>Erinnerungen </strong>verbinde, ebenso wie mit <strong>Schallplatten</strong>. Ich weiß noch genau, dass Madonnas &#8220;True Blue&#8221; die <strong>erste Platte</strong> war, die ich mir selbst gekauft habe, Falcos &#8220;3&#8243; die <strong>erste Kassette</strong> und &#8220;Rock Giants&#8221; die <strong>erste CD</strong>. Welche MP3 ich zuerst besessen habe? Keine Ahnung. Mit MP3s verbindet mich nichts. Es sind Datenströme, mehr nicht. Sie sind an keinen Tonträger gebunden, laufen auf meinem MP3-Player, ich kann sie auf meinem Notebook hören, kann sie auf USB-Sticks durch die Gegend tragen &#8211; oder in meiner Digitalkamera. Von Wertschätzung keine Spur.</p>
<p>Wenn die Generationen, die nach mir gekommen sind, erst gar nicht gelernt haben, mit Tonträgern umzugehen, weil <strong>Musik </strong>irgendwie <strong>omnipräsent </strong>zu sein scheint, ist es gar kein Wunder, dass sie für ein solches &#8220;Allgemeingut&#8221; kein <strong>Geld </strong>mehr ausgeben will. Ich will hier gar nicht das x-te Mal darauf hinweisen, dass es völliger Blödsinn ist einen <strong>illegalen Download</strong> mit einem ausgebliebenen Kauf gleichzusetzen. Schließlich kauft man ja auch nicht jede CD im Laden, nur weil man mal reingehört hat. (Und wenn ich mal so spontan überblicke, was Labels uns in den letzten Jahren so vorgesetzt haben (<strong>Retortenbands</strong>, <strong>Kinderlieder</strong>, <strong>Klingeltöne</strong> in Liedlänge), geschieht ihnen der <strong>Umsatzeinbruch </strong>auch mehr als recht.) Aber das soll hier nicht das Thema sein (Diskussionen sind natürlich willkommen). Die Qualität eines Liedes war selten Grund für guten Verkauf, da spielen ganz andere Faktoren eine Rolle.</p>
<p>Aber warum wird dann so viel illegal runtergeladen? Weil es geht! <strong>Kopien </strong>von Platten hat jeder schon mal gemacht, sei es als <strong>Tape </strong>für den Walkman, fürs Auto oder für den Nachbarn nebenan. Da gibt es keinen Unterschied. Früher hat man <strong>Mixtapes </strong>aufgenommen und <strong>getauscht</strong>. Niemand hat aufgeschrien. Und jetzt gibt es den Tausch in ganz großem Stil. Unkontrolliert. <strong>Unkontrollierbar</strong>. Weil es geht. Wir haben früher fleißig unsere Platten und CDs auf Kassetten kopiert, um unsere Musik überall dabei zu haben. Genau dasselbe passiert heute. Nur dass es viel einfacher ist.</p>
<p>Und jetzt kommen die <strong>Majors </strong>und bieten mit ihren Micro-SD-Cards einen Service, der es ermöglicht, geschätzte vierzigtausend Alben in einer Alditüte mit sich herumzutragen.</p>
<p>Was sie retten kann? Die slotMusic-Karten müssten <strong>unkopierbar </strong>sein. Nicht soft-, sondern <strong>hardwaregeschützt</strong>. Was man nicht kopieren kann, muss man kaufen. MP3s müssen vom Markt genommen werden, ebenso CDs. Presst alle Musik herrlich analog auf Vinyl. Bringt Kassetten zurück. Dann habt ihr den Markt wieder, mit dem ihr umgehen könnt. Macht ihr&#8217;s nicht, dann hört auf zu jammern und findet euch damit ab, dass in spätestens zehn Jahren niemand mehr für Musik auf Konserve zahlen wird. Der Markt ist tot. Musik wird Allgemeingut. Traurig, aber wahr.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.snext.de/blog/2008/09/25/slotmusic-wie-sich-die-musikindustrie-selbst-hinrichtet/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

