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Wie viele Unternehmen mit Social Media umgehen

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“Social Boring” ist der neue Trend

In den letzten Tagen habe ich mich ja, wie berichtet, zum Texten vom Rechner entfernt. Weit entfernt. Denn wenn die Recherche einmal abgeschlossen ist, lenken Direktnachrichten und E-Mails ungemein vom Schreibfluss ab. Dann gibt es zu viele interessante Links, zu viel Konversation und im schlimmsten Fall zu viel Kannste-mal-eben. Social-Media-Surren. Permanent.

Wie viel Social Media ist nötig?

Dabei, so scheint es mittlerweile, gibt es gar nicht allzuviel mitzuteilen. Wertige Links und Hinweise bekomme ich via Twitter von mindestens sechs Seiten in die Timeline geschrieben. Da ist es nicht tragisch, mal drei, vier Stunden offline zu sein. Auf Facebook wird größtenteil geplappert oder Eigenwerbung betrieben. Die gibt es freilich auch auf Twitter, neben all diesen unerträglichen - und ich meine wirklich: unerträglichen – Sitze-im-ICE-nach-Brzlfx-Postings. Ganz ehrlich – und ganz vulgär: Das interessiert doch keine Sau. Leute mit solch einem Mitteilungswahn rufen bestimmt auch alle ihre Freunde an, um ihnen zu berichten, wie voll die S-Bahn gerade ist. Nicht? Warum sollte mich das dann interessieren? Oder ist das ein neuer Trend:

Social Boring?

Zu Beginnn wurde Twitter belächelt, jeder würde nur über sein Mittagessen berichten. Inzwischen sind wir genau da wieder angelangt: Jeder fährt irgendwohin, steht im Stau, trinkt Cocktails, ist bei einem Kunden, hat einen Auftrag bekommen, hat einen Auftrag abgelehnt. Na und? Ich folge Leuten auf Twitter, wenn ich sie kenne, schätze oder wenn sie Wissen verbreiten. Welche Straßenbahn gerade Verspätung hat, gehört nicht dazu.

Kommt zur Besinnung

Es wäre schön, wenn wir uns auf Folgendes einigen könnten: Social-Media-Relations, wenn mir dieser Anglizismus gestattet ist, funktionieren wie im echten Leben:

  • Niemand umgibt sich gern mit Menschen, die nur über sich selbst reden.
  • Auch nicht mit Langweilern.
  • Twitter ist öffentlich.
  • Nicht jeder muss alles wissen.
  • Nicht jeder will alles wissen.
  • Tut euch selbst den Gefallen und habt ein Privatleben.

Amen.

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Social Media – Leidenschaft vs. Businessgewäsch

Hunde sind immer zu hundert Prozent bei der Sache. Das macht sie so sympathisch. Und authentisch.

Hunde sind immer zu hundert Prozent bei der Sache. Das macht sie so sympathisch. Und authentisch.

In Zeiten, in denen jeder seine Kontakte bei Facebook, Xing, StudiVZ, meinVZ, Twitter oder wo auch immer pflegt, schießen Experten wie Pilze aus dem Boden, die meinen, all das noch besser zu können: Social Media Experten, Social Media Gurus, Social Media Ninjas. Die erzählen euch dann, wie Kommunikation funktioniert. Reden. Und Schreiben.

Immer aber geht es darum, wie man seine Social-Media-Aktivitäten “monetarisiert“, also zu Geld macht (vor allem zum Geld der Gurus). Weiterlesen →

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