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	<title>.:snext_blog:. &#187; Text</title>
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	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
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		<title>Verblödet die nächste Generation?</title>
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		<pubDate>Sun, 07 Dec 2008 09:38:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[alliteration]]></category>
		<category><![CDATA[deutschunterricht]]></category>
		<category><![CDATA[generation]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>

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		<description><![CDATA[Gleich zu Beginn weise ich darauf hin, dass dieser Post inspiriert wurde von &#8220;Generation Doof&#8221;, dem Buch von Anne Weiss und Stefan Bonner, das ein satirisches Porträt der Heranwachsenden zeichnet (oder es zumindest versucht). Zum Teil bitterböse, größtenteils aber erschreckend wahr (und wohl eher als Essay gedacht und dann zum Buch, sorry, aufgebläht). Ich entstamme [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Gleich zu Beginn weise ich darauf hin, dass dieser Post inspiriert wurde von &#8220;Generation Doof&#8221;, dem Buch von Anne Weiss und Stefan Bonner, das ein satirisches Porträt der Heranwachsenden zeichnet (oder es zumindest versucht). Zum Teil bitterböse, größtenteils aber erschreckend wahr (und wohl eher als Essay gedacht und dann zum Buch, sorry, aufgebläht). Ich entstamme der Generation der Autoren, bin also aufgewachsen mit Colt Seavers, dem &#8220;Trio mit vier Fäusten&#8221; und weiß zumindest, dass Captain Kirk irgendwann auch mal richtig die Augen öffnen konnte und in eine Star-Trek-Uniform gepasst hat.<span id="more-36"></span></p>
<p>Gut, das mag nun kein wirklich wichtiges Wissen sein, aber ich bin stolz, ab und an willentlich eine Alliteration zustande zu bringen. Das wäre von den meisten Kiddies heutzutage schon zu viel verlangt.</p>
<p>Gestern in einer Bochumer Buchhandlung. Zwei Mädels, die in den letzten zwei Wochen ihres Lebens mehr Zeit dem Schminken denn einem guten Buch in ihrem ganzen Leben gewidmet haben, stehen ratlos vor einem der gut gefüllten Regale.</p>
<blockquote><p>&#8220;Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod. Kenn isch, den hab isch in Fernsehn gesehn.&#8221;<br />
&#8220;Der Dativ ist dem Genitiv sein Tod &#8230; und wat is daran jetz so lustich?&#8221;<br />
&#8220;Ja, hier, Dativ, ne? Weil, da muss noch &#8216;n &#8216;des&#8217; rein.&#8221;<br />
&#8220;Wo denn?&#8221;<br />
&#8220;Ach, weiß isch jetz auch nich. Kuck ma: &#8216;Synonymlexikon&#8217;. Wat is dat denn? Hab isch ja noch nie gehört.&#8221;</p></blockquote>
<p>Ich frage mich, wo das noch hinführen soll. Soll Deutsch als Castingshow getarnt unterrichtet werden? Brauchen wir &#8220;Das Alphabet mit Dieter Bohlen&#8221; oder &#8220;Dufte dichten mit Sido&#8221;? Kann man den Kiddies heute noch vermitteln, dass ein Jambus nichts mit Klingeltönen zu tun hat? Brauchen wir eine weitere Rechtschreibfreform, die alles zulässt, was den Sinn eines Wortes oder einer Formulierung noch erahnen lässt? Bin ich zu spießig, wenn ich mich noch immer über jeden Deppenapostrophen, jeden nicht verwendeten Dativ und jedes überflüssige Füllwort echauffiere? Sollte ich mich nicht lieber freuen, dass ich als Texter in Zukunft mehr denn je gebraucht werde?</p>
<p>Nein. Es schmerzt. Sprache ist so etwas Tolles. Es macht Spaß, einen gut formulierten Text zu lesen oder ein Buch, dessen Kapitel Bilder in meinem Kopf entstehen lassen. Schöne Bilder. Schaurige. Aber auch das dürfte ein Wort sein, das bald in Vergessenheit geraten wird. Übelst, das ist krass übelst.</p>
<p>Und zum Abschluss noch ein Klassiker.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/4L-4Y06ojE8&amp;hl=de&amp;fs=1" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/4L-4Y06ojE8&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
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		<title>Die vier Sargnägel eines Texters &#8211; Nagel 1</title>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 07:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[briefing]]></category>
		<category><![CDATA[sargnagel]]></category>
		<category><![CDATA[texten]]></category>
		<category><![CDATA[texter]]></category>
		<category><![CDATA[texttipps]]></category>

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		<description><![CDATA[Neben zu viel Kaffee, zu wenig Schlaf und zu wenig Platz auf dem Schreibtisch wegen zu vieler Kundensprech-Textersprech-Wörterbücher gibt es einige Phrasen, die durchaus irgendwann einmal die Nägel meines Sarges sein könnten. Aus etlichen Unterhaltungen mit anderen Textern weiß ich, dass ich damit nicht allein stehe.
Deshalb hier für Sie, geschätzte Kunden, und für Sie, geschätzte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben zu viel <strong>Kaffee</strong>, zu wenig <strong>Schlaf </strong>und zu wenig Platz auf dem <strong>Schreibtisch </strong>wegen zu vieler Kundensprech-Textersprech-<strong>Wörterbücher </strong>gibt es einige Phrasen, die durchaus irgendwann einmal die Nägel meines Sarges sein könnten. Aus etlichen Unterhaltungen mit anderen Textern weiß ich, dass ich damit nicht allein stehe.<br />
Deshalb hier für Sie, geschätzte Kunden, und für Sie, geschätzte Leser, die vielleicht einmal Kunden werden, in einer losen Reihe die <strong>vier Sargnagelphrasen des Textertodes</strong>.<span id="more-20"></span></p>
<h3>Sargnagelphrase 1: Unsere Abteilungen haben schon mal ein paar Texte vorbereitet.</h3>
<p>Das ist wirklich <strong>nett </strong>von ihr, der Abteilung. Glauben Sie mir, Texter wissen solche <strong>Bemühungen </strong>zu schätzen. Wirklich. Aber wirklich <strong>nötig </strong>sind diese nicht.<br />
Sie gehen ja auch nicht hin und fliesen eine Wand Ihrer neuen Dusche hoch bis zur Decke und sagen dem <strong>Handwerksmeister</strong>: &#8220;Ich hab&#8217; schon mal eine Wand vorbereitet, daran können Sie sich <strong>orientieren</strong>, damit Sie wissen, wie&#8217;s ungefähr aussehen soll.&#8221; Im Normalfall wird der Profi-Fliesenleger Ihre Vorarbeit mit dem Meißel von der Wand hebeln, alles neu verputzen und <strong>von vorne</strong> beginnen müssen.</p>
<p>Bei Ihren <strong>Texten </strong>sieht es nicht anders aus. In einem oder auch mehreren intensiven Gesprächen (Marketingsprech: <strong>Briefing</strong>) erarbeiten wir uns gemeinsam die <strong>Klangfarbe </strong>Ihres Textes, den zu vermittelnden <strong>Inhalt</strong>, die <strong>Länge</strong>, die <strong>Ansprache </strong>Ihrer Kunden, die Vorlieben Ihrer <strong>Zielgruppe </strong>und vor allem: den <strong>Zweck</strong>, den Ihr neuer Text erfüllen soll.</p>
<p>In der Zwischenzeit kann sich Ihre Kreativ-Abteilung ihrer ursprünglichen Aufgabe widmen. Voraussetzung dafür, dass es genau wie beschrieben funktioniert, ist eine schiere <strong>Informationsflut</strong>, unter der Sie Ihren <strong>Buchstabenzauberer begraben </strong>sollten. Denn sonst sind wir bei <strong>Sargnagelphrase Nummer 2: Das weiß ich nicht.</strong> Dazu in den nächsten Tagen mehr.</p>
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