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	<title>.:snext_blog:. &#187; texten</title>
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	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
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		<title>Zuckerbrot und Peitsche in Heide Liebmanns Marketing-Gewürzregal</title>
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		<pubDate>Fri, 11 Dec 2009 04:00:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein interessantes Thema hat sich die gute Heide hiermit ausgedacht. Zunächst habe ich lange überlegt, was denn Zuckerbrot und Peitsche mit Marketing zu tun haben könnten, dann sind mir gleich zwei Bereiche eingefallen: die eigene Selbstvermarktung und die Beratung von Kunden. Das Fazit vorneweg: Manchmal muss man sich zwingen, Dinge zu tun, die man eigentlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ein interessantes Thema hat sich die gute <a title="Blog von Heide Liebmann - Nasenfaktor" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/" target="_blank">Heide</a> <a title="Heide Liebmanns Marketing-Gewürzregal" href="http://www.heide-liebmann.de/blog/2009/11/26/weihnachtsaktion-2009-mehr-wuerze-ins-marketing/" target="_blank">hiermit</a> ausgedacht. Zunächst habe ich lange überlegt, was denn <strong>Zuckerbrot und Peitsche</strong> mit <strong>Marketing </strong>zu tun haben könnten, dann sind mir gleich <strong>zwei </strong>Bereiche eingefallen: die eigene <strong>Selbstvermarktung </strong>und die <strong>Beratung </strong>von <strong>Kunden</strong>.</p>
<p>Das Fazit vorneweg: Manchmal muss man sich <strong>zwingen</strong>, Dinge zu tun, die man eigentlich nicht möchte, um danach den <strong>Lorbeerkranz </strong>zu tragen. Dasselbe gilt für die betreuten <strong>Kunden</strong>. Die tragen dann allerdings im besten Fall die gefüllten Geldsäckchen nach erfolgreicher <strong>Umsetzung</strong> eurer <strong>Vorschläge </strong>nach Hause. Uns bleibt die <strong>Ehre</strong>, und das ist gut so, denn wenn wir <strong>reich </strong>wären, hätten alle nur noch schlechte Texte und schlimme <strong>Strategien</strong>, weil sich niemand mehr drum kümmerte.</p>
<h2>Selbstvermarktung auf allen Kanälen</h2>
<p>Manchmal ist es ein <strong>Trauerspiel</strong>: Man hat tolle <strong>Ideen</strong>, die andere Unternehmen bitte <strong>umsetzen</strong> sollten, <strong>Social-Media-Marketing</strong>-Maßnahmen, <strong>Profiling </strong>in Netzwerken, <strong>Online-Reputation</strong>-Management. Und dann haben all diese Instrumente auch noch so wohlklingende Namen, die man dem Kunden gerne übersetzt. Die <strong>eigene Präsenz</strong> allerdings lässt arg zu wünschen übrig. Die <strong>Homepage </strong>hatten wir uns damals mit <strong>Frontpage </strong>selbst gebaut. Drei Wochenenden sind dafür draufgegangen, aber dann waren wir <strong>stolz </strong>wie Bolle und schrien vom Balkon: Schau, Welt, was ich vollbracht habe!</p>
<p>Klar, wir haben uns einen <strong>Twitter</strong>-Account gesichert, aber leider wenig Zeit für sinnvolle Tweets. In unserem <strong>Blog </strong>wachsen statt Zugriffszahlen nur Spinnweben, weil mal wieder eine <strong>Deadline </strong>droht.</p>
<p><strong>Merkt ihr was?</strong></p>
<p>Ihr bläut euren Kunden ein, <strong>aktuell </strong>zu sein, in <strong>Dialog </strong>zu treten, zu <strong>bloggen</strong>, zu <strong>twittern</strong>, zu <strong>facebooken </strong>(hmm, gibt&#8217;s die Vokabel?), aber selbst seid ihr nur mit eurer <strong>Baukastenseite </strong>und einem Blogeintrag (&#8220;Willkommen auf meinem Blog. Schön, dass Sie hierhin gefunden haben. In den nächsten Wochen finden Sie hier Tipps rund ums Marketing. Ich freue mich auf Ihren Besuch.&#8221;) im Internet präsent. Obwohl ihr wisst, wie&#8217;s geht. (Ich nehme mich hier natürlich nicht aus.)</p>
<p><strong>Selbstvermarktung </strong>heißt, sich selbst auf die Schulter zu klopfen und die <strong>Werbetrommel </strong>zu rühren. Neue Kanäle <strong>auszuprobieren</strong>. Ich hielt <a title="@bobgrillen" href="http://www.twitter.com/bobgrillen" target="_blank">Twitter </a>auch für <strong>Schwachsinn </strong>(und in den meisten Ecken ist Twitter immer noch total hohlbrotig, keine Frage), hatte Recht mit meiner Einschätzung, <strong>MySpace </strong>sei nur was für <strong>Profilneurotiker</strong>, trotzdem habe ich alles ausprobiert. Ungern, zugegeben. Aber hier kommt die <strong>Peitsche </strong>ins Spiel. Wenn man seinen Kunden vermitteln will, welche Kanäle sie in der <strong>Vermarktung </strong>zu bedienen haben, sollte man diese Kanäle aus eigener <strong>Erfahrung </strong>kennen.</p>
<p>Also, und das bete ich meinem Spiegelbild jeden Tag vor, <strong>runter </strong>mit den <strong>Scheuklappen</strong>, weg mit den <strong>Vorbehalten</strong>, peitscht euch in neue <strong>Trends</strong>, testet alles an &#8211; und traut euch dann auch zu <strong>verwerfen</strong>, was ihr für <strong>sinnfrei </strong>haltet.</p>
<p>Das war die <strong>Peitschenseite </strong>der <strong>Selbstvermarktung</strong>. Zuckerbrot gibt&#8217;s hier nicht. Wenn ihr alles richtig macht, sollten euch <strong>zufriedene </strong>Kunden und volle Auftragsbücher genug <strong>Belohnung</strong> sein.</p>
<h2>Gespräch mit dem Kunden</h2>
<p>Ich habe einige Male miterlebt, wie ein <strong>unsicherer </strong>Verhandlungspartner plötzlich anfing, die vorher besprochene <strong>Strategie </strong>beim ersten <strong>Widerwort </strong>des Kunden zu <strong>verwerfen </strong>und ihm nach dem Mund zu reden. Einige Male war ich das <strong>selbst</strong>. Ich habe gedacht, es sei ein großer <strong>Pluspunkt</strong>, wenn ich in einem Gespräch erkenne, dass der Kunde meine <strong>Einschätzung </strong>nicht teilt, und ich mich seiner <strong>Meinung anpassen</strong> kann. Schließlich <strong>bezahlt </strong>er mich ja auch &#8211; und die <strong>Psychologie </strong>sagt, man sollte Leute in ihren Ansichten <strong>bestärken</strong>, wenn sie keinen Schaden damit anrichten (stark vereinfacht ausgedrückt). Das ist aber schon eine Weile her.</p>
<p>Wenn man sieht, dass der <strong>Kunde </strong>mit einer Idee in sein <strong>Unglück </strong>rennt, muss man es ihm sagen. Natürlich fällt es manchmal schwer, ihm den <strong>Wind </strong>aus <strong>Segeln </strong>zu nehmen und seine Idee zu <strong>zertrampeln</strong>. Aber manchmal ist es nötig. Ich, zum Beispiel, bin ja nicht nur <strong>Texter</strong>. So wie jede/r Texter/in nicht nur Texter/in ist. Wir sind auch <strong>Berater</strong>. Weil wir wissen, wie <strong>Sprache</strong> funktioniert, zumindest erkennen wir, wann sie es nicht tut. Wir können die <strong>Wirkung </strong>von Headlines und Copys erahnen (und liegen selten falsch), steuern zu <strong>Anzeigen </strong>nicht nur Text bei, sondern meist die gesamte <strong>Idee</strong>. Die Idee vom <strong>Ganzen</strong>. Ohne <strong>betriebsblind </strong>zu sein.</p>
<p>Da hilft es nicht, den <strong>Kunden </strong>dafür zu <strong>loben</strong>, dass er sich <strong>kreativ </strong>einbringt. Er soll es nicht. Das <strong>Wichtigste </strong>ist, dass der Kunde ein vernünftiges <strong>Briefing </strong>zustande bringt. Das gibt es <strong>selten</strong> genug. Wie oft habe ich gehört: &#8220;Ja, wir haben da schon Text zu geschrieben, der müsste bis heute Nachmittag mal eben überarbeitet werden&#8221;? Aha. <strong>Was </strong>machen Sie noch gleich? <strong>Wen </strong>sprechen Sie an? <strong>Wer </strong>ist Ihre Zielgruppe? <strong>Wie </strong>sind denn Ihre Mitbewerber aufgestellt?</p>
<p>Wenn es jetzt keine <strong>klaren Antworten</strong> gibt, muss man die <strong>Peitsche </strong>rausholen und dem Kunden gleichzeitig das <strong>Zuckerbrot</strong> vor die Nase halten. Macht ihm eure <strong>Vision </strong>schmackhaft. Lasst ihn sehen, was ihr seht. <strong>Visualisiert </strong>die Wirkung einer tollen <strong>Anzeige</strong>, eines durchdachten <strong>Konzeptes</strong>, einer genialen <strong>Marktstrategie</strong>. <strong>Lockt </strong>ihn. Und wenn er nicht mitgeht, helft hinten mit der Peitsche nach.</p>
<p>Manchmal muss man seine Kunden zu ihrem <strong>Glück </strong>zwingen. Klingt hart? Nein. Schließlich verbringt ihr Tag und Nacht mit euren Ideen, habt in tausendundeiner Stunde Alternativen <strong>erdacht</strong>, findet ständig auf wundersame Weise weitere <strong>Lösungen </strong>und verdient damit nicht nur <strong>Lob </strong>und <strong>Anerkennung</strong>, sondern auch euren <strong>Lebensunterhalt</strong>. Meistens. Macht also eure <strong>Expertise </strong>geltend. Nicht, indem ihr euch selbst als Experten bezeichnet. Davon gibt es wahrlich genug. Überzeugt mit <strong>Argumenten</strong>. Versüßt eurem Kunden, dass er sich von seiner bisherigen Strategie verabschieden muss (<strong>Zuckerbrot</strong>) und motiviert ihn euch zu folgen (<strong>Peitsche</strong>).</p>
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		<title>Unverzichtbare Texter-Tools</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2008/11/22/unverzichtbare-texter-tools/</link>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 20:29:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[snextipps]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Wer seine Brötchen als Freiberufler verdient, kommt ohne die richtigen Werkzeuge selten aus. Ich baue seit einiger Zeit auf ein paar Programme, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Alle laufen unter Windows, manche auch unter Linux, die Freeware-Szene für Macs ist ja nicht so ausgeprägt, allerdings fehlt mir da auch der richtige Überblick. Ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wer seine Brötchen als <strong>Freiberufler </strong>verdient, kommt ohne die <strong>richtigen Werkzeuge</strong> selten aus. Ich baue seit einiger Zeit auf ein paar <strong>Programme</strong>, auf die ich nicht mehr verzichten möchte. Alle laufen unter <strong>Windows</strong>, manche auch unter Linux, die Freeware-Szene für Macs ist ja nicht so ausgeprägt, allerdings fehlt mir da auch der richtige Überblick. Ich mag Macs nicht.</p>
<p>Im Bereich Text, mit dem ich beginnen möchte, baue ich auf reine <strong>Texteditoren</strong>. Zum einen gibt es sehr gute Programme, die frei verfügbar sind, zum anderen ist der Plattform übergreifende <strong>Austausch </strong>im txt-Format <strong>kein Problem</strong>. Schließlich werden keine Formatierungen übermittelt und über die richtige Office-Suite muss auch nicht nachgedacht werden.</p>
<p>Zwei Tools kommen <strong>regelmäßig </strong>zum Einsatz:<span id="more-34"></span></p>
<h2>Notepad++ (gibt&#8217;s <a title="Home of Notepad++" href="http://notepad-plus.sourceforge.net/de/site.htm" target="_blank">hier</a>)</h2>
<p>Ein <strong>Allround-Texteditor</strong>. Startet schnell, ist <a title="Portable Notepad++" href="http://portableapps.com/apps/development/notepadpp_portable" target="_blank">portabel</a> verfügbar (muss also nicht installiert werden und läuft von jedem USB-Stick) und hält noch etliche <strong>Syntaxhervorhebungen </strong>parat. Die sind besonders dann hilfreich, wenn man schnell mal einige HTML-Tags einfügen oder überprüfen will. Gut, das brauche ich als Texter nicht wirklich, aber wenn ich Texte schnell online verfügbar machen will oder muss, wenn mehrere Entscheider ihr OK geben wollen, helfen ein paar Headline-Tags ungemein. Abgerundet wird Notepad++ durch umfangreiche Suchen-Ersetzen-<strong>Filter</strong>, es kann Texte <strong>vergleichen </strong>(unverzichtbar, wenn man mal vergessen hat, seine Textentwürfe zu datieren) und den reinen Editortext vergößern (wenn man mal zu zweit am Monitor sitzt).</p>
<h2>Q10 (gibt&#8217;s <a title="Home of Q10" href="http://www.baara.com/q10/" target="_blank">hier</a>)</h2>
<p>Q10 ist ein Programm (auch das ist in einer portablen Version erhältlich), das ich immer dann einsetze, wenn ich <strong>viel Text</strong> &#8220;wegschaffen&#8221; will. Der Editor läuft im <strong>Vollbild </strong>auf <strong>schwarzem Hintergrund</strong> und kommt <strong>ohne Menüleisten</strong> aus. Es füllt den kompletten Bildschirm aus und verdeckt auch die Windows-Taskleite, die oftmals nette, kleine <strong>Ablenkungen </strong>bereithält. Das Menü öffnet man mit F1, das Tool zählt Zeichen, beinhaltet eine <strong>Rechtschreibprüfung </strong>und macht einfach <strong>Spaß</strong>. Klingt platt, es wird aber jeder zustimmen, der sich zum Schreiben ab und an die gute, alte Schreibmaschine zurückwünscht. Antesten!</p>
<p>Ob das alles ist? Im Prinzip schon. Natürlich tummelt sich auf meinem Rechner noch <a title="deutsche Seite von OpenOffice" href="http://de.openoffice.org/" target="_blank"><strong>OpenOffice</strong></a>, das bei umfangreichen Projekten zum Einsatz kommt (und das in Version 3 mittlerweile jedes andere Office-Paket von meinem Rechner verdrängt hat). Tatsache ist aber, dass ich <strong>Texte </strong>zuerst in einem der beiden <strong>Editoren</strong> verfasse. Bin ja schließlich kein Layouter.</p>
<p>Zum Handwerkszeug gehören natürlich diverse <strong>Offline-Hilfsmittel</strong>, allen voran der <strong>Duden </strong>(andere Wörterbücher gibt es natürlich auch, aber nicht auf meinem Tisch), ein paar <strong>Synonym</strong>- und eine ganze Batterie an <strong>Konversationslexika</strong>. Wissen ist schließlich alles.</p>
<p><strong>Und Schokolade.</strong></p>
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		<title>Petition gegen schlechte Texte</title>
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		<pubDate>Tue, 28 Oct 2008 06:43:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Freelancing]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[freelancer]]></category>
		<category><![CDATA[petition gegen schlechte texte]]></category>
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		<description><![CDATA[Seit einigen Tagen geistert eine &#8220;Petition gegen schlechte Texte&#8221; durch die Bloglandschaft, initiiert durch den Textguerilla-Blog. Diese wird gezeichnet von etlichen geschätzten Texterkolleg/innen, deren Blogs ich regelmäßig lese (und von denen einige vielleicht sogar Einzug in die Blogroll halten werden). Mein erster Gedanke aber war: Fangen Texter jetzt auch schon an zu jammern? Dass viele [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seit einigen Tagen geistert eine &#8220;<strong>Petition gegen schlechte Texte</strong>&#8221; durch die Bloglandschaft, initiiert durch den <a title="Blogartikel im Textguerilla-Blog" href="http://textguerilla.wordpress.com/2008/10/15/die-petition-schluss-mit-schlechten-texten/" target="_blank">Textguerilla-Blog</a>. Diese wird <a title="Link zur Petition" href="http://www.ipetitions.com/petition/SchlussmitschlechtenTexten/signatures.html" target="_blank">gezeichnet</a> von etlichen geschätzten Texterkolleg/innen, deren Blogs ich regelmäßig lese (und von denen einige vielleicht sogar Einzug in die Blogroll halten werden).</p>
<p>Mein erster Gedanke aber war: Fangen <strong>Texter </strong>jetzt auch schon an zu <strong>jammern</strong>? <span id="more-32"></span>Dass viele Kunden aufs <strong>Geld </strong>schauen (müssen), ist schon lange nichts Neues. Angebote wie der <a title="Textbroker" href="http://www.textbroker.de/" target="_blank">Textbroker</a> oder andere billige <strong>Textschleudern </strong>(erwähnt sei hier zum Beispiel der <a title="PR-Generator" href="http://www.pr-generator.de/" target="_blank">PR-Generator</a>, der Danklink für den Hinweis wird achgereicht, sobald mir wieder einfällt, in wessen Blog ich die Seite gefunden habe) machen den Markt kaputt. Dass bei Preisen um 5 Euro pro Mailing die <strong>Qualität </strong>auf der Strecke bleibt, sollte niemanden wundern. Natürlich macht das auch mich <strong>wütend</strong>. Und natürlich stehe ich oftmals <strong>hilflos </strong>einem <strong>Dumpingangebot </strong>gegenüber, das ich nicht willens bin zu unterbieten. Natürlich gehen mir durch <strong>Billiganbieter </strong>wie <strong>myhammer.de</strong> (da gibt es gerade &#8220;10 Texte zu Jobthemen je 200 Wörter&#8221; für im Moment 27 Euro) Aufträge durch die Lappen. Und, glaubt mir, es regt mich maßlos auf, wenn ich dann die <strong>Ergebnisse</strong> sehe: herzlos, <strong>ohne</strong> Sinn und <strong>Konzept </strong>aneinander gereihte <strong>Worthülsen</strong>, <strong>Leerformeln</strong>, Geschwaller ohne Substanz. Meistens jedenfalls.</p>
<p>Aber ich bezweifle, dass eine <strong>Trotzreaktion</strong>, wenn auch in ihrem Ursprung sicherlich mit einem Augenzwinkern ins Leben gerufen, an dieser Situation etwas ändern wird. Gegen etwas zu sein, ist immer einfach. Ich bin auch gegen vieles. Doch <strong>ändern </strong>kann ich es nur, wenn ich das Gegen durch ein Für ersetze. Wofür stehen Texterinnen und Texter? Für eine <strong>professionelle </strong>Einstellung. Für <strong>Erfahrung</strong>. Für verbindliche <strong>Zusagen</strong>. Für <strong>Textgefühl</strong>, Textverständnis und Besessenheit, aus jedem noch so kurzen Einzeiler das Bestmögliche rauszuholen. Wir verbeißen uns in unsere Aufgaben, sind <strong>perfektionistisch</strong>, pedantisch. Und <strong>unbequem</strong>. Weil wir wissen, was wir tun, können wir unseren Kund/innen auch mal die eine oder andere Flause aus dem Kopf treiben.</p>
<p>Denn: <strong>Texten bedeutet immer auch: beraten.</strong></p>
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		<title>Die vier Sargnägel eines Texters &#8211; Nagel 1</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2008/08/07/die-vier-sargnagel-eines-texters-nagel-1/</link>
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		<pubDate>Thu, 07 Aug 2008 07:03:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Text]]></category>
		<category><![CDATA[briefing]]></category>
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		<description><![CDATA[Neben zu viel Kaffee, zu wenig Schlaf und zu wenig Platz auf dem Schreibtisch wegen zu vieler Kundensprech-Textersprech-Wörterbücher gibt es einige Phrasen, die durchaus irgendwann einmal die Nägel meines Sarges sein könnten. Aus etlichen Unterhaltungen mit anderen Textern weiß ich, dass ich damit nicht allein stehe. Deshalb hier für Sie, geschätzte Kunden, und für Sie, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Neben zu viel <strong>Kaffee</strong>, zu wenig <strong>Schlaf </strong>und zu wenig Platz auf dem <strong>Schreibtisch </strong>wegen zu vieler Kundensprech-Textersprech-<strong>Wörterbücher </strong>gibt es einige Phrasen, die durchaus irgendwann einmal die Nägel meines Sarges sein könnten. Aus etlichen Unterhaltungen mit anderen Textern weiß ich, dass ich damit nicht allein stehe.<br />
Deshalb hier für Sie, geschätzte Kunden, und für Sie, geschätzte Leser, die vielleicht einmal Kunden werden, in einer losen Reihe die <strong>vier Sargnagelphrasen des Textertodes</strong>.<span id="more-20"></span></p>
<h3>Sargnagelphrase 1: Unsere Abteilungen haben schon mal ein paar Texte vorbereitet.</h3>
<p>Das ist wirklich <strong>nett </strong>von ihr, der Abteilung. Glauben Sie mir, Texter wissen solche <strong>Bemühungen </strong>zu schätzen. Wirklich. Aber wirklich <strong>nötig </strong>sind diese nicht.<br />
Sie gehen ja auch nicht hin und fliesen eine Wand Ihrer neuen Dusche hoch bis zur Decke und sagen dem <strong>Handwerksmeister</strong>: &#8220;Ich hab&#8217; schon mal eine Wand vorbereitet, daran können Sie sich <strong>orientieren</strong>, damit Sie wissen, wie&#8217;s ungefähr aussehen soll.&#8221; Im Normalfall wird der Profi-Fliesenleger Ihre Vorarbeit mit dem Meißel von der Wand hebeln, alles neu verputzen und <strong>von vorne</strong> beginnen müssen.</p>
<p>Bei Ihren <strong>Texten </strong>sieht es nicht anders aus. In einem oder auch mehreren intensiven Gesprächen (Marketingsprech: <strong>Briefing</strong>) erarbeiten wir uns gemeinsam die <strong>Klangfarbe </strong>Ihres Textes, den zu vermittelnden <strong>Inhalt</strong>, die <strong>Länge</strong>, die <strong>Ansprache </strong>Ihrer Kunden, die Vorlieben Ihrer <strong>Zielgruppe </strong>und vor allem: den <strong>Zweck</strong>, den Ihr neuer Text erfüllen soll.</p>
<p>In der Zwischenzeit kann sich Ihre Kreativ-Abteilung ihrer ursprünglichen Aufgabe widmen. Voraussetzung dafür, dass es genau wie beschrieben funktioniert, ist eine schiere <strong>Informationsflut</strong>, unter der Sie Ihren <strong>Buchstabenzauberer begraben </strong>sollten. Denn sonst sind wir bei <strong>Sargnagelphrase Nummer 2: Das weiß ich nicht.</strong> Dazu in den nächsten Tagen mehr.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Das Zeitalter des B-to-U-Marketings</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2008/07/13/das-zeitalter-des-b-to-u-marketings/</link>
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		<pubDate>Sun, 13 Jul 2008 05:30:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[snextipps]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<category><![CDATA[business-to-user]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist an der Zeit, sich vom B2C- und B2B-Denken zu verabschieden. Unternehmen kommunizieren nicht mehr nur mit ihren Konsumenten und Kunden, sondern via Internet vor allem mit den Usern, die sich auf ihrer Unternehmens-Website einfinden. Genauso wie Print-Werbung nicht analog im Internet funktioniert, kann auch die Konsumenten-Ansprache nicht eins zu eins auf User übertragen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist an der Zeit, sich vom <strong>B2C</strong>- und <strong>B2B-Denken</strong> zu <strong>verabschieden</strong>. Unternehmen <strong>kommunizieren </strong>nicht mehr nur mit ihren Konsumenten und Kunden, sondern via Internet vor allem mit den <strong>Usern</strong>, die sich auf ihrer Unternehmens-Website einfinden.</p>
<p>Genauso wie Print-Werbung nicht analog im Internet funktioniert, kann auch die Konsumenten-Ansprache nicht eins zu eins auf User übertragen werden. User <strong>lesen </strong>anders. Weil <strong>Text </strong>im Internet <strong>anders </strong>funktioniert.</p>
<p><strong>Texten </strong>für eine Website ist oftmals ein <strong>Balanceakt </strong>zwischen schnöd-sachlichem <strong>Lexikonartikel </strong>und blumig-belletristischer <strong>Ausschmückung</strong>. Jeder mag einen guten Roman, aber niemand liest gerne Romane am <strong>Bildschirm</strong>.</p>
<p>Wenn Sie Ihr Unternehmen vorstellen, werden Sie eine Menge Aspekte unterbringen wollen. Ihnen ist klar, dass das Platzangebot in <strong>Imagebroschüren </strong>begrenzt ist. Warum also nicht auf der <strong>Unternehmenswebsite</strong> ordentlich vom Leder ziehen? Schließlich ist der User schon mal da, dann kann man ihm ja ruhig das Komplettpaket unter die Nase reiben. Am besten in einer ausladenden <strong>Flash-Präsentation</strong> ohne Skip-Button. Oder nicht? <strong>Nein</strong>, weil es nämlich niemand lesen wird.</p>
<p>Wie gelangen denn User oder Kunden auf Ihre Homepage? Entweder über <strong>Suchmaschinen</strong>, so Sie denn gefunden werden. Oder aber sie kennen bereits Ihre Firma und möchten sich näher über Sie informieren. Oder etwas <strong>kaufen</strong>. Das wäre ja eh der wünschenswerteste Besuchsgrund. Also: <strong>Langweilen Sie sie nicht.</strong> Wenn ein Kunde Ihre Seite wegklickt, kommt er wahrscheinlich nie mehr wieder. Ihre Imagebroschüre ist nach dem Zuschlagen wenigsten noch physisch präsent (und auf dem Weg ins Altpapier erneut). Ihre Website ist geschlossen, nicht in den <strong>Bookmarks </strong>oder <strong>Favoriten </strong>gespeichert, im schlimmsten Fall sogar Ihr Name vergessen.</p>
<p><strong>Was also tun?</strong></p>
<ul>
<li>Fassen Sie sich <strong>kurz</strong>.</li>
<li>Kommen Sie auf den <strong>Punkt</strong>.</li>
<li>Formulieren Sie klar und <strong>deutlich</strong>.</li>
<li>Nehmen Sie den User an die Hand und <strong>führen </strong>ihn durch Ihre Website.</li>
<li>Sprechen Sie nicht durch die Blume, Subtilitäten haben in <strong>direkter Useransprache</strong> nichts zu suchen.</li>
</ul>
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