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	<title>.:snext_blog:. &#187; twitter</title>
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	<description>Texttipps :: Medientrends :: Zukunftsmusik</description>
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		<title>&#8220;Social Boring&#8221; ist der neue Trend</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Feb 2010 09:03:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[In den letzten Tagen habe ich mich ja, wie berichtet, zum Texten vom Rechner entfernt. Weit entfernt. Denn wenn die Recherche einmal abgeschlossen ist, lenken Direktnachrichten und E-Mails ungemein vom Schreibfluss ab. Dann gibt es zu viele interessante Links, zu viel Konversation und im schlimmsten Fall zu viel Kannste-mal-eben. Social-Media-Surren. Permanent. Wie viel Social Media [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten Tagen habe ich mich ja, wie berichtet, zum <strong>Texten vom Rechner entfernt</strong>. Weit entfernt. Denn wenn die <strong>Recherche </strong>einmal <strong>abgeschlossen </strong>ist, lenken Direktnachrichten und E-Mails ungemein vom Schreibfluss ab. Dann gibt es zu viele interessante Links, zu viel Konversation und im schlimmsten Fall zu viel Kannste-mal-eben. <strong>Social-Media-Surren</strong>. Permanent.</p>
<h2>Wie viel Social Media ist nötig?</h2>
<p>Dabei, so scheint es mittlerweile, gibt es gar <strong>nicht allzuviel mitzuteilen</strong>. Wertige <strong>Links </strong>und <strong>Hinweise </strong>bekomme ich via <strong>Twitter </strong>von mindestens sechs Seiten in die <strong>Timeline </strong>geschrieben. Da ist es nicht tragisch, mal drei, vier Stunden <strong>offline </strong>zu sein. Auf <strong>Facebook </strong>wird größtenteil <strong>geplappert </strong>oder <strong>Eigenwerbung </strong>betrieben. Die gibt es freilich auch auf Twitter, neben all diesen <strong>unerträglichen </strong>- und ich meine wirklich: unerträglichen &#8211; <strong>Sitze-im-ICE-nach-Brzlfx-Postings</strong>. Ganz ehrlich &#8211; und ganz vulgär: Das interessiert doch keine Sau. Leute mit solch einem <strong>Mitteilungswahn </strong>rufen bestimmt auch alle ihre Freunde an, um ihnen zu berichten, <strong>wie voll die S-Bahn</strong> gerade ist. Nicht? Warum sollte mich das dann interessieren? Oder ist das ein neuer Trend:</p>
<h2>Social Boring?</h2>
<p>Zu Beginnn wurde Twitter belächelt, jeder würde nur über sein <strong>Mittagessen </strong>berichten. Inzwischen sind wir genau da wieder angelangt: Jeder fährt irgendwohin, steht im <strong>Stau</strong>, trinkt <strong>Cocktails</strong>, ist bei einem Kunden, hat einen <strong>Auftrag</strong> bekommen, hat einen Auftrag abgelehnt. <strong>Na und?</strong> Ich folge Leuten auf Twitter, wenn ich sie kenne, schätze oder wenn sie <strong>Wissen </strong>verbreiten. Welche Straßenbahn gerade Verspätung hat, gehört nicht dazu.</p>
<h2>Kommt zur Besinnung</h2>
<p>Es wäre <strong>schön</strong>, wenn wir uns auf Folgendes <strong>einigen </strong>könnten: <strong>Social-Media-Relations</strong>, wenn mir dieser Anglizismus gestattet ist, funktionieren<strong> wie im echten Leben</strong>:</p>
<ul>
<li>Niemand umgibt sich gern mit Menschen, die nur über sich selbst reden.</li>
<li>Auch nicht mit Langweilern.</li>
<li>Twitter ist öffentlich.</li>
<li>Nicht jeder muss alles wissen.</li>
<li>Nicht jeder will alles wissen.</li>
<li>Tut euch selbst den Gefallen und habt ein Privatleben.</li>
</ul>
<p>Amen.</p>
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		<title>Social Media &#8211; Leidenschaft vs. Businessgewäsch</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2010/01/21/social-media-leidenschaft-vs-businessgewasch/</link>
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		<pubDate>Thu, 21 Jan 2010 09:05:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
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		<description><![CDATA[In Zeiten, in denen jeder seine Kontakte bei Facebook, Xing, StudiVZ, meinVZ, Twitter oder wo auch immer pflegt, schießen Experten wie Pilze aus dem Boden, die meinen, all das noch besser zu können: Social Media Experten, Social Media Gurus, Social Media Ninjas. Die erzählen euch dann, wie Kommunikation funktioniert. Reden. Und Schreiben. Immer aber geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_251" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-251" title="05072008" src="http://www.snext.de/blog/wp-content/uploads/05072008-300x225.jpg" alt="Hunde sind immer zu hundert Prozent bei der Sache. Das macht sie so sympathisch. Und authentisch." width="300" height="225" /><p class="wp-caption-text">Hunde sind immer zu hundert Prozent bei der Sache. Das macht sie so sympathisch. Und authentisch.</p></div>
<p>In Zeiten, in denen jeder seine <strong>Kontakte </strong>bei <a title="Facebook-Starseite" href="http://www.facebook.de" target="_blank">Facebook</a>, <a title="Xing-Starseite" href="http://www.xing.com" target="_blank">Xing</a>, <a title="StudiVZ-Starseite" href="http://www.studivz.de" target="_blank">StudiVZ</a>, <a title="meinVZ-Starseite" href="http://www.meinVZ.de" target="_blank">meinVZ</a>, <a title="Twitter-Starseite" href="http://www.twitter.com" target="_blank">Twitter </a>oder wo auch immer pflegt, schießen <strong>Experten </strong>wie Pilze aus dem Boden, die meinen, all das noch besser zu können: <strong>Social Media Experten</strong>, <strong>Social Media Gurus</strong>, <strong>Social Media Ninjas</strong>. Die erzählen euch dann, wie <strong>Kommunikation </strong>funktioniert. Reden. Und Schreiben.</p>
<p>Immer aber geht es darum, wie man seine Social-Media-Aktivitäten &#8220;<strong>monetarisiert</strong>&#8220;, also zu <strong>Geld </strong>macht (vor allem zum Geld der Gurus). <span id="more-250"></span>Da werden <strong>Strategien </strong>erdacht, <strong>Profile </strong>angelegt und wahnwitzig in fünfzehn verschiedenen <strong>Portalen </strong>veröffentlicht. Alles wird miteinander <strong>vernetzt</strong>, zugunsten der &#8220;<strong>Sichtbarkeit</strong>&#8220;, was nichts anderes bedeutet, dass ihr nun überall gefunden werdet. Klingt gut? Dann wünsche ich euch viel Spaß, Kunden-, Freundschafts-, Kontakt- und auch Blödsinnsanfragen auf fünfzehn Plattformen zu beantworten. Einwände? Ach ja, der <strong>Experte </strong>sagt, dafür könne man dann ja ein paar andere Leute zusätzlich einspannen oder Praktikanten einsetzen. Quasi eine <strong>Social-Media-Call-Center-Einsatztruppe</strong>. Tolle Idee, oder? Die können dann gleich auch ans Telefon gehen, wenn dein bester <strong>Freund </strong>anruft. Oder ein alter <strong>Schulfreund </strong>dich auf Facebook wiedergefunden hat. Oder können twittern, mit welchen <strong>Kunden </strong>du gerade Verhandlungen führst. Oder um welchen <strong>Etat </strong>deine Agentur pitcht. Tolle Idee, oder?</p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ZKCdexz5RQ8&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ZKCdexz5RQ8&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
<h2>Social Media &#8211; Was&#8217;n das überhaupt?</h2>
<p>Jetzt mal <strong>Polemik </strong>beiseite. Was <strong>bedeutet </strong>denn &#8220;<strong>Social Media</strong>&#8220;? Social Media bedeutet <strong>Kommunikation </strong>auf <strong>Augenhöhe</strong>. Auf Twitter wird <strong>geduzt</strong>, warum auch nicht? Kommunikation bedeutet <strong>zuzuhören</strong>, auf <strong>Empfang </strong>zu sein, <strong>mitzureden</strong>. Da genügt es nicht, eine Fanseite auf Facebook einzurichten und sich dann monatelang nicht mehr blicken zu lassen. Es genügt auch nicht, auf allen Portalen regelmäßig irgendeine <strong>Pressemeldung </strong>zu posten, getreu dem Motto: <strong>Hauptsache, was gesagt</strong>.</p>
<p><strong>Social Media</strong> ist <strong>neu</strong>, ist das große, aktuelle <strong>Abenteuer</strong>. Für uns alle. Also verhohnepiepel uns nicht mit deiner PR-Abteilung. Das fliegt eh auf.</p>
<p>Social Media benötigt <strong>Leidenschaft</strong>. Man muss für die <strong>Kommunikation </strong>geschaffen sein, muss reden wollen, sich austauschen wollen, nicht mundfaul sein. Dann ist man <strong>authentisch</strong>. Und wird ernst genommen. Dabei muss man natürlich abwägen, auf welchen Kanälen man kommunizieren will. Da ist ja nichts in Stein gemeißelt, aber man sollte sich klar darüber sein, dass <strong>aktive Profile</strong> auch angeschrieben werden und Anfrager <strong>Antwort erwarten</strong>. Mit Recht. <br />[Mir reichen im Moment <a title="Mein Profil bei Xing" href="http://www.xing.com/profile/Sascha_Nieroba" target="_blank">Xing</a>, mein Blog, <a title="Mein Twitter-Profil" href="http://www.twitter.com/bobgrillen" target="_blank">Twitter</a> und Facebook. Letzteres pflege ich aber nur privat, da bleibt's Business außen vor. Anfragen von Arbeitskollegen ignoriere ich. Auch in einem <strong>öffentlichen Netzwerk</strong> kann man <strong>privat </strong>sein. <strong>MySpace </strong>ist nur da, das Profil beobachte ich, da tut sich aber erwartungsgemäß nichts (MySpace <strong>braucht auch niemand mehr</strong>), mein Profil auf <strong>LinkedIn </strong>wird in den nächsten Wochen aktualisiert (mal sehen, ob sich da mal irgendwann was tut, im Moment sehe ich das nicht).]</p>
<h2>Wozu also Experten?</h2>
<p>Liegt doch auf der Hand: Die Leute <strong>kennen sich aus</strong>. Sie machen quasi  Social-Media-Platte. Die meisten wissen sogar, wovon sie sprechen. Lasst euch nur nicht alles <strong>aufschwatzen</strong>. <strong>Hirn einschalten</strong>, ist angesagt. Nehmt zum Beispiel einen klassischen <strong>Kurzwarenladen</strong>, in dem man tolle Dinge wie Knöpfe und Reißverschlüsse kaufen kann (ja, solche Läden gibt&#8217;s wirklich). Einderseits muss ein solcher Laden nicht <strong>twittern</strong>, weil seine vermutlich ältere <strong>Klientel</strong> diesem Kanal kein Ohr schenkt. Andererseits sollte gerade dieser Laden twittern, was das Zeug hält, weil es a) neu wäre und b) er sich dadurch neue <strong>Kunden </strong>erschließen könnte. Letztendlich muss er es ausprobieren. Wenn es nach, sagen wir, einem halben Jahr überhaupt nichts gebracht hat (weder Kunden noch Geld noch Spaß), kann er seinen Account ja wieder abtreten, ist ja kein Beinbruch.</p>
<h2>Nur Spaß &#8211; oder auch Geld?</h2>
<p>Das wird sich zeigen müssen. Social-Media-Plattformen sind selbst noch auf der Suche nach Geld. Auch wenn <strong>Facebook </strong>und Co. hoch gehandelt werden, es ist eines, <strong>auf dem Blatt viel Geld</strong> wert zu sein &#8211; und ein anderes, jemanden zu finden, der es <strong>auf den Tisch legt</strong>. (Ich, zum Beispiel, bin auch ganz viel wert, bestimm mehr als Twitter, vielleicht nicht ganz so viel wie Google, aber mich will auch niemand kaufen.) Ähnlich ist es mit <strong>Unternehmen</strong>, die sich online <strong>vernetzen</strong>. Sie schaffen vor allem <strong>Markenpräsenz</strong>. Ob nun jemand Adidas-Schuhe kauft, weil er Fan bei Facebook ist, wage ich zu bezweifeln. Aber Social Media stärkt das Markenbranding. <strong>Präsenz </strong>ist hier das <strong>Zauberwort</strong>. Schließlich haben auch alle ein <strong>Telefon </strong>und fragen nicht, ob man es <strong>monetarisieren </strong>kann. Letzten Endes geht es darum, da zu sein, wo die eigene <strong>Zielgruppe </strong>sich herumtreibt, rumlungert, herumpöbelt oder wasauchimmer. Wenn man <strong>zuhört </strong>und <strong>mitmacht</strong>, wird man <strong>wahrgenommen</strong>. Man wird Teil der <strong>Socialmediasphäre</strong>. Weil man will, nicht weil man muss.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Twitter &#8211; oder warum ich dem Kommunikationswahn erlegen bin</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/12/05/twitter-oder-warum-ich-dem-kommunikationswahn-erlegen-bin/</link>
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		<pubDate>Fri, 04 Dec 2009 22:42:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikationsblase]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich habe mich geirrt. Das gebe ich unumwunden zu. Hier habe ich ausführlich beschrieben, warum Twitter für mich eine Ansammlung kommunikationshungriger Kommunikationsprofis ist &#8211; und somit für mich völlig wertlos. Das entscheidende Wort war &#8220;Kommunikationsblase&#8220;. Die Kernaussage bringe ich gerne noch einmal zu Gehör: Twitter ist ein geschlossenes System. Es macht meine Welt nicht besser, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich habe mich <strong>geirrt</strong>. Das gebe ich unumwunden zu. <a title="Warum Twitter sinnfrei ist" href="http://www.snext.de/blog/2009/06/17/twitter-oder-warum-ich-mich-dem-kommunikationswahn-verweigere/" target="_blank">Hier</a> habe ich ausführlich beschrieben, warum <strong>Twitter </strong>für mich eine Ansammlung kommunikationshungriger Kommunikationsprofis ist &#8211; und somit für mich völlig <strong>wertlos</strong>. Das entscheidende Wort war &#8220;<strong>Kommunikationsblase</strong>&#8220;. Die Kernaussage bringe ich gerne noch einmal zu Gehör:</p>
<blockquote><p>Twitter ist ein <strong>geschlossenes System</strong>. Es macht meine Welt nicht <strong>besser</strong>, <strong>vereinfacht </strong>gar nichts. Twitter ist nur noch <strong>ein weiterer Kanal</strong>, auf dem viele rumschippern, die meisten allerdings relativ ziellos.</p></blockquote>
<p>Mein <strong>Gewissen </strong>sagte mir, dass ein <strong>Urteil </strong>so lange unfair ist, bis man sich ausgiebig mit dem Fall <strong>beschäftigt </strong>hat. Das habe ich getan. Ich twittere also seit einiger Zeit als <a title="Home of twittering bobgrillen (or is it tweeting?)" href="http://www.twitter.com/bobgrillen" target="_blank">@bobgrillen</a>, um mich mit den Gegebenheiten auseinaderzusetzen. Am Wahrheitsgehalt des obigen Zitats hat sich Folgendes <strong>geändert</strong>: Twitter <strong>vereinfacht </strong>den <strong>Informationsfluss</strong>. Es ist nicht nur ein weiterer <strong>Kommunikationskanal</strong>, es <strong>ersetzt </strong>viele andere. Wenn man den richtigen Leuten folgt, verpasst man nichts. Schade für die Blogs natürlich, die ich nicht mehr regelmäßig ansurfe, weil die Betreiber twittern und ich immer sofort sehe, ob was <strong>Relevantes </strong>für mich dabei ist. Das <strong>Bummeln </strong>durch die <strong>Straßen </strong>wurde quasi durch <strong>gezieltes Online-Shopping</strong> ersetzt.</p>
<p>Man lernt auch überaus <strong>nette </strong>Leute lesen, denen man sonst nie über den Weg gelaufen wäre, <a title="AndreasPoser@twitter" href="http://twitter.com/AndreasPoser" target="_blank">@AndreasPoser</a> zum Beispiel, der als twitternder <strong>Anwalt </strong>für so manches Grinsen sorgt, oder <a title="Mellcolm@twitter" href="http://twitter.com/Mellcolm" target="_blank">@Mellcolm</a>, deren <a title="Mellcolms gesammeltes Stammeln" href="http://www.mellcolm.de/" target="_blank">Blog </a>ich, seit ich twittere, regelmäßig lese, weil ihre <strong>Schreibe </strong>einfach <strong>geil </strong>ist (so viel Leidenschaft darf sein). Oder <a title="@marcellini" href="http://www.twitter.com/marcellini" target="_blank">@marcellini</a>, <a title="@VolkerRemy" href="http://www.twitter.com/VolkerRemy" target="_blank">@VolkerRemy</a>, <a title="@NieWiederClaire" href="http://www.twitter.com/NieWiederClaire" target="_blank">@NieWiederClaire</a>, die mit <strong>Wortwitz </strong>Sympathien gewinnen.</p>
<p>Ob mich <strong>Twitter </strong>nun der ersten <strong>Million </strong>näherbringt, wage ich noch immer zu bezweifeln. Aber ich würde natürlich darüber berichten, wenn ich denn über einen via Twitter akquirierten Kunden zum Millionär würde. Dann gäb&#8217;s <strong>Blattgold </strong>zum Ausdrucken und dergleichen.</p>
<p>Ich werde mich dem Thema Twitter wieder widmen, wenn&#8217;s ich&#8217;s nicht mehr mag. Einfach der Vollständigkeit wegen.</p>
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		<title>Twitter &#8211; oder warum ich mich dem Kommunikationswahn verweigere</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Jun 2009 07:26:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[Text]]></category>
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		<description><![CDATA[Ich werde oft gefragt: &#8220;Sascha, warum twitterst du nicht?&#8221; Meine Antwort ist dann &#8230; Moment &#8230; Das stimmt nicht! Bisher hat mich noch nie irgendjemand nach meinem Twitteraccount gefragt. Keine Kunden, keine Freunde, nichtmals meine Mama. Warum nicht? Weil&#8217;s die nicht interessiert. Ehrlich gesagt, ich kenne niemanden persönlich, von Angesicht zu Angesicht, der twittert. Wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignright" style="float: right; margin: 6px;" src="http://www.snext.de/blog/wp-content/uploads/2009/06/logo_twitter.jpg" alt="Twitter-Logo" />Ich werde oft gefragt: &#8220;Sascha, warum twitterst du nicht?&#8221; Meine Antwort ist dann &#8230; Moment &#8230; Das stimmt nicht! Bisher hat mich noch nie irgendjemand nach meinem <strong>Twitteraccount </strong>gefragt. Keine <strong>Kunden</strong>, keine <strong>Freunde</strong>, nichtmals meine <strong>Mama</strong>. Warum nicht? Weil&#8217;s die nicht <strong>interessiert</strong>.<span id="more-57"></span></p>
<p>Ehrlich gesagt, ich kenne niemanden persönlich, von Angesicht zu Angesicht, der twittert. Wenn Klaus Eck, der <a title="Home of PR Blogger" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/" target="_blank">PR-Blogger</a>, twittert, geht das in Ordnung. Er muss ja, will er weiterhin kompetent über <strong>Online Reputation Management</strong> beraten. Aber selbst auf seinem Blog, so scheint es, kommentieren immer dieselben Leute die Twitterartikel. Erleben wir gerade vielleicht so etwas wie eine <strong>Twitterblase</strong>? Die vielleicht irgendwann sogar zu <strong>platzen </strong>droht?</p>
<p>Sehen wir uns das <strong>Twitterphänomen </strong>mal gänzlich objektiv an (das ist nämlich meine Spezialität: Dinge so <strong>objektiv </strong>wie möglich zu betrachten, ganz ohne Vorurteile, <strong>unvoreingenommen </strong>und unpolemisch). 90 Prozent der Tweets werden von 10 Prozent der Zwitscherer verfasst (<a title="Twitterstatistik" href="http://blogs.harvardbusiness.org/cs/2009/06/new_twitter_research_men_follo.html" target="_blank">laut diesem Beitrag hier</a> , den ich <a title="PR Blogger" href="http://klauseck.typepad.com/prblogger/2009/06/twitterprofil.html" target="_blank">hier </a>gefunden habe). Das spricht dafür, dass es viele so halten wie ich: Mal <strong>anmelden</strong>, Account <strong>sichern</strong>, ein, zwei <strong>Tweets </strong>absetzen (man muss ja mitreden können) &#8211; und das war&#8217;s. Ganz ehrlich: Mir wird einfach nicht klar, wie ich Twitter als <strong>Marketinginstrument </strong>einsetzen könnte. Gut, ich könnte<strong> interessante Links </strong>twittern, auf <strong>Blogbeiträge </strong>hinweisen, &#8230; und was noch? Ich kann ja schlecht von einem Ghostwriting-Auftrag berichten, von einer Namensfindung oder von einem Konzept zur Produkteinführung, die erst noch bevorsteht. Und überhaupt: Das geht im Blog viel besser. Ich <strong>texte </strong>unter anderem für <strong>Maschinenbauer</strong>. Was haben die mit Twitter am Hut? Viele KMU sind mit ihrer Website schon <strong>überfordert </strong>und halten das Internet für ein notwendiges Übel. Kann ich ihnen auch nicht verdenken.</p>
<p>Aber die für mich viel wichtigere Frage ist doch: <strong>Wer liest meine Tweets?</strong><br />
[polemik]<br />
Bisher beschränken sich bekannte Accounts rein auf die <strong>Kommunikationsbranche</strong>. Und werden auch nur in der <strong>Kommunikationsblase </strong>wahrgenommen. Korrigiert mich, wenn ich falsch liege. Natürlich erzählen gerade diese Leute, wie toll Twitter ist, wie viele <strong>Aufträge </strong>sie damit schon generiert haben. Klar, wenn mein Geschäft darin besteht, <strong>Twitterseminare </strong>zu veranstalten oder Leuten zu erklären, wie man via Twitter Aufträge generiert &#8230; Ihr seht schon, das ist fast wie bei einem klassischen Schneeballsystem: Ich twittere darüber, wie toll Twitter ist, und wie viel Geld ich damit verdienen kann. Du fragst mich, wie das geht, und gibst mir für meine Antwort Geld. Dann twitterst du darüber, wie toll Twitter ist &#8230;<br />
[/polemik]</p>
<p>Twitter ist ein <strong>geschlossenes System</strong>. Es macht meine Welt nicht <strong>besser</strong>, <strong>vereinfacht </strong>gar nichts. Twitter ist nur noch <strong>ein weiterer Kanal</strong>, auf dem viele rumschippern, die meisten allerdings relativ ziellos. Was reiht sich als nächstes in die Riege des Kommunikationswahnsinns? Eine <strong>Twitter-SMS-Flatrate</strong>? 120 Zeichen auf die Handys seiner Follower? <strong>Kurzhologramme</strong>, in denen man pantomimisch sein gestriges Mittagessen darstellen kann? Und die spätestens nach zwei Wochen dazu genutzt werden, sein <strong>Marketingangebot </strong>zu tanzen?</p>
<p>Nein, nein, nein. <strong>Twittert </strong>ihr ruhig weiter, ich sehe euch zu und <strong>beobachte </strong>euch genau. Vielleicht <strong>folge </strong>ich euch sogar. Aber auf absehbare Zeit halte ich mich da raus.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Offline</title>
		<link>http://www.snext.de/blog/2009/06/09/offline/</link>
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		<pubDate>Tue, 09 Jun 2009 17:38:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>snext</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemeines]]></category>
		<category><![CDATA[kommunikationswahnsinn]]></category>
		<category><![CDATA[twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Bis Montagabend werde ich einige Offline-Tage in der Lüneburger Heide verbringen. Ohne Internet. Da bereite ich dann aber trotzdem schon mal den anstehenden Serverumzug vor und entscheide: Lege ich meine Website mit dem Blog zusammen? Muss ich anfangen zu twittern oder kann ich mich weiterhin dem Kommunikationswahnsinn verweigern? Wir lesen uns!]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bis Montagabend werde ich einige <strong>Offline</strong>-Tage in der <strong>Lüneburger Heide</strong> verbringen. Ohne Internet.</p>
<p>Da bereite ich dann aber trotzdem schon mal den anstehenden <strong>Serverumzug </strong>vor und entscheide:<br />
Lege ich meine Website mit dem Blog zusammen?<br />
Muss ich anfangen zu <strong>twittern </strong>oder kann ich mich weiterhin dem <strong>Kommunikationswahnsinn </strong>verweigern?</p>
<p>Wir lesen uns!</p>
]]></content:encoded>
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